Klaus Bergdolt
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Bergdolt, Klaus: Das Gewissen der Medizin Ärztliche Moral von der Antike bis heute, Beck ISBN: 3406521928
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Bergdolt, Klaus Das Gewissen der Medizin Ärztliche Moral von der Antike bis heute (Beck, C H) ISBN: 978-3-406-52192-8 Leinen 384 S. Bergdolt, Klaus Das Gewissen der Medizin Ärztliche Moral von der Antike bis heute Verlag : Beck, C H ISBN : 978-3-406-52192-8 Einband : Leinen Preisinfo : 29,90 Eur[D] / 30,80 Eur[A] / 50,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : 384 S. Produktform : B: Einband - fest (Hardcover) Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 09.2004 Gewicht : 625 g verwandte Themen : Medizinische Ethik [DNB] Geschichte [DNB] 29,90 Eur[D] Das neue Buch des Kölner Medizinhistorikers Klaus Bergdolt zeigt die vielfältige und faszinierende Entwicklung der europäischen Medizinethik von der Antike bis zur Gegenwart. Der Blick in die Vergangenheit, der in der aktuellen Bioethik-Debatte bisher kaum eine Rolle spielt, sensibilisiert nicht nur gegen allzu schnelle Anpassungen an den Zeitgeist, sondern ruft in Erinnerung, daß es für viele medizinethische Fragestellungen keine Lösung ohne gewichtige Gegenargumente geben kann. Fragen der Medizinethik rücken zunehmend in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Während Philosophen, Theologen, Politiker, Journalisten, Ärzte und Naturwissenschaftler den aktuellen Diskurs in der Bioethik nachhaltig beeinflussen, wurden medizin- und kulturhistorische Argumente bisher kaum berücksichtigt. Zwar war das Ethos der Ärzte und Naturforscher niemals einheitlich, doch lassen sich seit frühester Zeit, ungeachtet aller Diskontinuitäten und Brüche, charakteristische Argumentationsmuster aufzeigen. Auch wird die Brisanz mancher aktueller Probleme wie etwa der gesundheitsökonomischen Wertung von Lebensqualität oder der Diskussion über die Euthanasie in ihrer ganzen Dimension erst im Rückblick verständlich. Klaus Bergdolt ruft in Erinnerung, daß es für komplizierte medizinethische Fragestellungen kaum Lösungen ohne Widersprüche und legitime Gegenargumente geben kann. Oft genug war die Menschenwürde gerade dann in Gefahr, wenn Forscher, Politiker und wissenschaftlich geprägte Ethiker dem "gesunden Menschenverstand" folgten. Die Geschichte der medizinischen Ethik mahnt zur Toleranz, aber auch zu Vorsicht und Wachsamkeit. Klaus Bergdolt, Dr. med. Dr. phil. studierte nach seiner Ausbildung als Augenarzt Kunstgeschichte, Geschichte, Byzantinistik und Religionswissenschaften. Er habilitierte sich in Medizin- und Wissenschaftsgeschichte und wurde 1990 zum Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig ernannt. Seit 1995 ist er o. Professor für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität zu Köln. Buch
BERGDOLT Klaus: Arzt Krankheit und Therapie bei Petrarca - Die Kritik an Medizin und Naturwissenschaft im italienischen Frühhumanismus, Würzburg VCH Verlagsgesellschaft 1992 ; fester Einband / hard cover ISBN: 3527177752
3527177752 Sehr gut
Klaus BERGDOLT Arzt Krankheit und Therapie bei Petrarca - Die Kritik an Medizin und Naturwissenschaft im italienischen Frühhumanismus HC - VCH Acta Humaniora, Würzburg - 1992 - ISBN 3527177752 - 364 Seiten Aus dem Inhalt: Petrarca und das Trecento Montpellier Die Averroisten Die Astrologie im 14. Jahrhundert Die Krankheit der acidia und mehr Zustand: Außen leicht berieben, sonst sehr gut! Hardcover 17 x 24 Cm
[SW: Medizingeschichte Mittelalter Kulturgeschichte SozialgeschichteSozialwissenschaften]
Bergdolt, Klaus Bergdolt, Klaus: Der Schwarze Tod in Europa. - Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. Beck, 1995
3. Auflage. Mit 8 Abbildungen. München, Beck, 1993. OLwd. mit OU. 267 S. Gr.-8vo
Bergdolt, Klaus: Das Gewissen der Medizin Ärztliche Moral von der Antike bis heute, BECK, September 2004 ISBN: 3406521924
Fragen der Medizinethik rücken zunehmend in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Während Philosophen, Theologen, Politiker, Journalisten, Ärzte und Naturwissenschaftler den aktuellen Diskurs in der Bioethik nachhaltig beeinflussen, wurden medizin- und kulturhistorische Argumente bisher kaum berücksichtigt. Zwar war das Ethos der Ärzte und Naturforscher niemals einheitlich, doch lassen sich seit frühester Zeit, ungeachtet aller Diskontinuitäten und Brüche, charakteristische Argumentationsmuster aufzeigen. Auch wird die Brisanz mancher aktueller Probleme wie etwa der gesundheitsökonomischen Wertung von Lebensqualität oder der Diskussion über die Euthanasie in ihrer ganzen Dimension erst im Rückblick verständlich. Klaus Bergdolt ruft in Erinnerung, daß es für komplizierte medizinethische Fragestellungen kaum Lösungen ohne Widersprüche und legitime Gegenargumente geben kann. Oft genug war die Menschenwürde gerade dann in Gefahr, wenn Forscher, Politiker und wissenschaftlich geprägte Ethiker dem "gesunden Menschenverstand" folgten. Die Geschichte der medizinischen Ethik mahnt zur Toleranz, aber auch zu Vorsicht und Wachsamkeit.
NEUBUCH! 2004. 376 S. m. 4 Abb. 22,5 cm 223 mm x 154 mm x 32 mm 4 Abb.
[SW: Medizinische Ethik, Medizin, Geschichte]




