Klein Beethoven

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Es wurden insgesamt 76 Einträge zu 'Klein Beethoven' gefunden (Stand: 22.05.2008).

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Alexis, Willibald,
Willibald Alexis (1798-1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. Oktober 1858, 1 Seite kl.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). - An die Gattin des Musikkritikers und Schriftstellers Ludwig Rellstab (1799-1860): "Wie geht es mit Rellstab? Dies nur, liebe Cousine, sollte dieser in Eil[e] geschriebene Zettel gelten. Eine bloße Frage, denn das Briefschreiben ist mir, nach wie vor, eine peinliche Mühe. Aber wir wissen so lange, lange nichts! Das es geht ihm besser', genügt uns wenig, aber wir wissen wie lange ich, beinahe 3 Jahre, an dem besser werden gegessen habe. Ist er noch in Tegel? Kann er lesen? Schreiben? Wie? etc. [...] Wir hatten auch Besuche und Gäste (Isabella mit ihrem Kinde blieb etwa 2 Monat)[,] ein sehr bewegter Sommer [...] Und die kleine Landökonomie, die natürlich das meiste kostet, ist doch weiter nothwendig zu meiner - ja aller Beschäftigung, Erholung, Genesung [...] Jetzt wird geklebt, gestopft, gezimmert u. geschachtelt [...] Das kostet auch Geld u. Geld u. mehr als die Einnahmen reichen [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder"). - Mit größerem Ausriß (hierdurch Textverlust in sieben Zeilen im Umfang von jeweils etwa ein bis drei Wörtern) und alten, unbed. Montagespuren.

Willibald Alexis (1798-1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. Oktober 1858, 1 Seite kl.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). - An die Gattin des Musikkritikers und Schriftstellers Ludwig Rellstab (1799-1860): "Wie geht es mit Rellstab? Dies nur, liebe Cousine, sollte dieser in Eil[e] geschriebene Zettel gelten. Eine bloße Frage, denn das Briefschreiben ist mir, nach wie vor, eine peinliche Mühe. Aber wir wissen so lange, lange nichts! Das es geht ihm besser', genügt uns wenig, aber wir wissen wie lange ich, beinahe 3 Jahre, an dem besser werden gegessen habe. Ist er noch in Tegel? Kann er lesen? Schreiben? Wie? etc. [...] Wir hatten auch Besuche und Gäste (Isabella mit ihrem Kinde blieb etwa 2 Monat)[,] ein sehr bewegter Sommer [...] Und die kleine Landökonomie, die natürlich das meiste kostet, ist doch weiter nothwendig zu meiner - ja aller Beschäftigung, Erholung, Genesung [...] Jetzt wird geklebt, gestopft, gezimmert u. geschachtelt [...] Das kostet auch Geld u. Geld u. mehr als die Einnahmen reichen [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder"). - Mit größerem Ausriß (hierdurch Textverlust in sieben Zeilen im Umfang von jeweils etwa ein bis drei Wörtern) und alten, unbed. Montagespuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

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Alexis, Willibald,
Willibald Alexis (1798-1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. April 1859, 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). - An den Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799-1860): "Heut, lieber Vetter, trittst Du, wie ich seit 9 Monaten es vorgethan, in die ehrwürdigen Sechsziger [!] Jahre. Möchtest Du es leicht, oder vielmehr noch besser als ich es tragen, es nicht wie ein Thor [!] mit schweren Eisenriegeln ansehen, wo man nur durch die Gitter [...] alte wehmüthige Ausblicke zurück werfen darf. Mich hatte das [...] gar nicht besonders affici[e]rt, u. es ist seitdem auch nicht anders geworden. Bereit müssen wir beide sein, und sind es wohl, daß der Tod uns plötzlich überfällt [...] u. können Gott danken, wenn die Abreihung [jetzt] erst geschieht. Aber im Uebrigen sind wir geistig rüstig genug, daß wir eben nicht erst schon an die Krücken denken, wenn wir spazi[e]ren gehen oder gar fliegen wollen [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder"). - Mit alten, unbed. Montagespuren.

Willibald Alexis (1798-1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. April 1859, 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). - An den Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799-1860): "Heut, lieber Vetter, trittst Du, wie ich seit 9 Monaten es vorgethan, in die ehrwürdigen Sechsziger [!] Jahre. Möchtest Du es leicht, oder vielmehr noch besser als ich es tragen, es nicht wie ein Thor [!] mit schweren Eisenriegeln ansehen, wo man nur durch die Gitter [...] alte wehmüthige Ausblicke zurück werfen darf. Mich hatte das [...] gar nicht besonders affici[e]rt, u. es ist seitdem auch nicht anders geworden. Bereit müssen wir beide sein, und sind es wohl, daß der Tod uns plötzlich überfällt [...] u. können Gott danken, wenn die Abreihung [jetzt] erst geschieht. Aber im Uebrigen sind wir geistig rüstig genug, daß wir eben nicht erst schon an die Krücken denken, wenn wir spazi[e]ren gehen oder gar fliegen wollen [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder"). - Mit alten, unbed. Montagespuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

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Katekio, Prince,
Prinz Katekio (D. n. e.), Seemann. E. Brief mit U. Yokosuga, "An Bord Kreuzer Matsushima", 25. XI. 1896. 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. - An den namentlich nicht genannten Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799-1860): "Meinen besten Dank für Ihren Schreiben [!] vom 16. Oktober 96 aus Kiel, den [!] ich eben erhielt, hat mich sehr erfreut. Zugleich danke ich für Ihren [!] Gratulation zu meinem Geburtstage. In Ihrem Briefe, höre ich, daß Sie eine neue Wohnung gemiethet habe[n], wird wahrscheinlich hübsch sein [...] Bei uns ist es nichts besonders neues, aber Pr[inz?] Yamashina ist neulich Kapitän-Leutnant geworden! [...] Morgen gehen Wir nach Shinagowa [...] Dann gehen wir nach Etosin[?] wo unsere Marine Schule ist [...] Bitten [!] glüsen [!] Sie Ihren [!] Frau Gemahlin und Söhne von mir [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder").

Prinz Katekio (D. n. e.), Seemann. E. Brief mit U. Yokosuga, "An Bord Kreuzer Matsushima", 25. XI. 1896. 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. - An den namentlich nicht genannten Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799-1860): "Meinen besten Dank für Ihren Schreiben [!] vom 16. Oktober 96 aus Kiel, den [!] ich eben erhielt, hat mich sehr erfreut. Zugleich danke ich für Ihren [!] Gratulation zu meinem Geburtstage. In Ihrem Briefe, höre ich, daß Sie eine neue Wohnung gemiethet habe[n], wird wahrscheinlich hübsch sein [...] Bei uns ist es nichts besonders neues, aber Pr[inz?] Yamashina ist neulich Kapitän-Leutnant geworden! [...] Morgen gehen Wir nach Shinagowa [...] Dann gehen wir nach Etosin[?] wo unsere Marine Schule ist [...] Bitten [!] glüsen [!] Sie Ihren [!] Frau Gemahlin und Söhne von mir [...]". - Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurückgekehrt und betätigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. "Dido", Musik von Bernhard Klein, Uraufführung 1823), Übersetzer und Kritiker und zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der "Vossischen Zeitung" von 1826 bis 48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurück geht die Namensgebung "Mondscheinsonate" für Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa "Leise flehen meine Lieder").

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

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Kesser, Hermann. Beethoven [,] der Europäer. Zum 110. Todestag. Zürich: Verlag Oprecht 1937. 29 (1) S., 1 Bl. Illustr. OKart. (nach Franz Klein). (Best.-Nr. 13725)
Erste Ausgabe. Deutsches Exilarchiv 1, 2931; Wilpert/Gühring² 24; Renner O 66; Raabe/Hannich-Bode 156.25. Umschlag mit der Beethoven-Büste (1812) von F. Klein. Karton geringfügig angestaubt. Gutes, sauberes Expl.
[(SW: Expressionismus, Musik, Oprecht-Verlag)]

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