Laymann Theologiae Moralis
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Laymann, Paul. Theologiae moralis liber quartus. De Virtute, et statu religionis. München: Nicolai Henricus, 1626.
Angeb.: Ders. - Theologiae moralis liber quintus. De Sacramentis, et Sacrificio novae legis. München, 1626. 481 S. - Moralis theologiae. Repertorium seu compendiosa rerum... München, 1626. 366 Sp., [10] S. Index. - Koch, 1083-84
4°. [2], 471 S. Ld. d.Zt. mit Rückenschild u. Rücken-Goldpräg., berieben u. etwas bestossen, Rücken oben leicht beschädigt, vereinzelt etwas wasserrandig, Bibliothekssign.
[SW: Moraltheologie]
LAYMANN, Paulus / Paul (1574-1635): Theologiae moralis in V lib.partitae quibus materiae omnes praticae,cum ad externum Eccles.,tum internum..nova Methodo explicantur. Patavii, sumptibus Remondinianis, 1760.
Two 160pp folios in one, extensive index. Red and black woodcut title, text decorations. Original 3/4 gilt decorated vellum with red morocco lettering label. Marbled boards. Fine. * A classical text, in Latin, the chief work of the Jesuit priest Paul Laymann, involving moral theology and ethics. It is in this work, from the 3rd edition on, that Layman criticized strongly the abuses of the witch persecutors and trials. Paul Layman, from Innsbruck, taught grammar, philosophy, canonical law, and moral theology for 16 years in Ingolstadt, Munich and Dillingen
[SW: latin grammar, philosophy, canonical law, and moral theology]
Laymann, Paul: Theologiae moralis. In quinque libros partite, partitae, quibus materiae omnes practicae ... nova methodo explicantur. Accedunt quaestiones canonicae ejusdem auctoris ... additis de Apostasia a religione Caroli Tirelli [d. i. Carlo Tirelli]. 2 Teile und 2 Anhänge in 1 Bd. Venedig, G. B. Indrich, 1715 - 1719.
Paul Laymann (1575 - 1635) begann in Ingolstadt das Studium der Rechte und trat 1594 in Landsberg in die Gesellschaft Jesu ein. Nach Beendigung seiner Studien und der Priesterweihe (1603) lehrte Laymann in Ingolstadt und seit 1609 in München Moraltheologie. 1625 wurde er Ordinarius für Kirchenrecht in Dillingen, von wo er 1632 vor den Schweden floh. Paul Laymann gehörte zu den bedeutendsten Moraltheologen seiner Zeit und war u. a. Beichtvater von Kaiser Ferdinand II. Seine fünf Bände umfassende Theologia moralis (1625) erlebte bis ins 18.Jh. zahlreiche Neuauflagen. In der Theologia moralis wendet er sich gegen die Ansicht Delrios, dass bei den Hexenprozessen nach dem Ausnahmerecht verfahren werden müsse und schon eine Anzeige zur Verurteilung ausreiche. Der Hexenrichter müsse zwei Grundsätze beachten: Einmal die bibl. Weisung "Du sollst nicht dulden, dass Zauberer leben" und zum anderen das Gesetz "Du sollst einen Unschuldigen nicht töten". Obgleich unbestritten ist, dass Zauberer Gott und den Menschen schweres Unrecht zufügten, könne auch einem zu Unrecht angeklagten Menschen durch die Folter und das Gefängnis ein grosser Schaden zugefügt werden. In der 1629 erschienenen Schrift Processus juridicus contra sagas et veneficos - Über das Gerichtsverfahren gegen Zauberer und Giftmischer - beschäftigt er sich besonders mit der Folter. Laymann warnt vor der Anwendung der Tortur und fordert im Zweifelsfall eine mildere Bestrafung. Ein Unschuldiger müsse auch an die Leiden der christlichen Märtyrer erinnern. - Fleckig und gebräunt. Stellenw. etw. knitterfaltig.
4 Bll., 411, 387, 40, 16 S., 44 Bll. (Repertorium). 4°. Ldr. des 18. Jahrhunderts auf 5 Bünden (stark beschabt und bestoßen, Deckelbezüge mit kl. Fehlstellen, Rückenkapital mit kl. Einrissen).
[SW: Theologie, Hexen, Recht, Rechtswissenschaft, Hexenprozesse,]
Laymann, P. Theologiae Moralis in V Libros Partitae. With Quaestiones Canonicae de Praelatorum Ecclesiasticorum electione, institutione et potestate, Venetiis Apud Blasium Maldura 1700
4to varias pp 3/4 Leather Good copy
[SW: religion iglesia church]




