Lettow-vorbeck

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Eckard Michels: [Art. 62610] Paul von Lettow-Vorbeck [Eckard Michels: Paul von Lettow-Vorbeck] Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn 2008 ; fester Einband / hard cover

ohne Auflage Paul von Lettow-Vorbeck - Der Held von Deutsch-Ostafrika: Ein preußischer Kolonialoffizier. "Die glänzend geschriebene Biographie eines der populärsten deutschen Generäle des Ersten Weltkriegs. Der Kommandeur der deutschen Schutztruppe in Ostafrika kapitulierte nach erbitterten vierjährigen Kämpfen erst zwei Wochen nach Kriegsende in Europa. Angeblich "im Felde unbesiegt", wurde er nach 1918 zu einer Ikone der Republikgegner und Kolonialrevisionisten. Eckard Michels, Autor des vielbeachteten Standardwerks "Deutsche in der Fremdenlegion", zeichnet in seiner spannenden Biographie mit klaren Strichen das Leben eines Kolonialoffiziers, dessen Werdegang und Lebenswelt bis 1914 ihn als typischen Repräsentanten adeliger preußischer Militärdynastien ausweisen. Obwohl Lettow-Vorbeck wesentliche Teile seiner Karriere in Übersee verbrachte, in China, Deutsch-Südwest- und Deutsch-Ostafrika, blieb er in seinem Denken und Handeln ganz mitteleuropäisch geprägt. Die Darstellung ist für den deutschen Sprachraum zugleich die erste aus den Quellen geschriebene, wissenschaftlich fundierte Geschichte des Krieges in Ostafrika, der Lettow-Vorbeck berühmt machte. Das Buch verdeutlicht, dass dieser Krieg kein "ritterlicher Kampf" zwischen der von ihm befehligten deutschen Schutztruppe und ihren weit überlegenen britischen, südafrikanischen, belgischen und portugiesischen Gegnern war, sondern ein rücksichtsloser Kleinkrieg, der vor allem eine humanitäre Katastrophe für die afrikanische Zivilbevölkerung bedeutete. Abschließend widmet sich der Autor der Rolle des "Löwen von Afrika" bei der Instrumentalisierung "seines" Krieges für den Kolonialrevisionismus der Weimarer Republik und des Dritten Reiches, mit dem Lettow-Vorbeck bereitwillig kollaborierte. Die von ihm selbst sorgsam gepflegten Legenden vom ritterlichen Krieg in Ostafrika, von "Heia Safari" und treuen Askaris verschafften dem Pour-le-Merite-Träger über seinen Tod 1964 hinaus fortdauernde Popularität in der Bundesrepublik und im angelsächsischen Raum. Michels leuchtet den gesellschaftlichen Hintergrund aus, vor dem diese Legenden entstehen und überdauern konnten." Hardcovereinband mit Schutzumschlag, 435 Seiten und wenigen Abbildungen im Standardbuchformat. Zustand: wie neu, ungelesen

[SW: Kolonialgeschichte, Afrika, Kolonien, Schutztruppe, Kaiserreich, Kaiserzeit, Kolonialpolitik, 1. Erster Weltkrieg, Kolonialkrieg]

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Lettow-Vorbeck, Paul von,
Paul von Lettow-Vorbeck (1870-1964), Militär. E. Postkarte mit U. ("V. Lettow"). Bremen, 9. Januar 1929. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An den stellvertretenden Direktor der Frankfurter Stadtbibliothek Hermann Traut (1866-1931): "Für die Frankfurter Geographischen Hefte' zweiter Jahrgang 1928 danke ich Ihnen herzlich und bitte Sie, meinen Dank auch dem Frankfurter Verein für Geographie und Statistik zu übermitteln [...]". - Paul von Lettow-Vorbeck war i. J. 1900/1901 an der Niederwerfung des Boxeraufstandes in China beteiligt gewesen, hatte von 1904 bis 1907 als Hauptmann gegen die Hereros und Hottentotten in Deutsch-Südwestafrika gekämpft und war 1913 zum Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika ernannt worden. "Am 25. 11. 1918 ergab sich Lettow-Vorbeck den alliierten Truppen, kehrte nach Deutschland zurück und wurde in die Reichswehr übernommen. Wegen seiner Beteiligung am Kapp-Putsch 1920 entlassen, war er 1928-30 Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei im Reichstag und schloß sich 1930 der Konservativen Volkspartei an. Lettow-Vorbeck unternahm Vortragsreisen und veröffentlichte einige Bücher über seine Tätigkeit in Afrika. Seine Erinnerungen erschienen 1957 unter dem Titel Mein Leben'" (DBE). - Mit einem kleinen Randausriß (keine Textberührung).

Paul von Lettow-Vorbeck (1870-1964), Militär. E. Postkarte mit U. ("V. Lettow"). Bremen, 9. Januar 1929. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. - An den stellvertretenden Direktor der Frankfurter Stadtbibliothek Hermann Traut (1866-1931): "Für die Frankfurter Geographischen Hefte' zweiter Jahrgang 1928 danke ich Ihnen herzlich und bitte Sie, meinen Dank auch dem Frankfurter Verein für Geographie und Statistik zu übermitteln [...]". - Paul von Lettow-Vorbeck war i. J. 1900/1901 an der Niederwerfung des Boxeraufstandes in China beteiligt gewesen, hatte von 1904 bis 1907 als Hauptmann gegen die Hereros und Hottentotten in Deutsch-Südwestafrika gekämpft und war 1913 zum Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika ernannt worden. "Am 25. 11. 1918 ergab sich Lettow-Vorbeck den alliierten Truppen, kehrte nach Deutschland zurück und wurde in die Reichswehr übernommen. Wegen seiner Beteiligung am Kapp-Putsch 1920 entlassen, war er 1928-30 Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei im Reichstag und schloß sich 1930 der Konservativen Volkspartei an. Lettow-Vorbeck unternahm Vortragsreisen und veröffentlichte einige Bücher über seine Tätigkeit in Afrika. Seine Erinnerungen erschienen 1957 unter dem Titel Mein Leben'" (DBE). - Mit einem kleinen Randausriß (keine Textberührung).

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Lettow-Vorbeck, Gerd von: In der späten Vespersonne. Pürschen und Widergänge. Hamburg ; Berlin : Paul Parey Verlag, 1969.
Guter Zustand. Aus dem Klappentext: Heute wieder wie in seiner Jugend zum Wanderjäger geworden, berichtet Lettow-Vorbek in diesem die Trilogie seiner "Grünen Bücher" abschließenden Band von vier markanten Begegnungen der letztvergangenen Jahre, von denen eines zugleich zum unvorhergesehenen Höhepunkt seines ganzen Lebens als Jäger geworden ist. Er erzählt von einer Jagdfahrt auf den roten Bock in Polen mit dem Hintergrund versöhnender und herzlicher Gastlichkeit, wie sie überall in der Welt und unabhängig von allen Zeitumständen echte Jäger immer miteinander verbindet, und von dem unerwarteten Wiedersehen mit seiner alten Heimat, das ein Gefühl tiefer Beglückung über die Unzerstörbarkeit von Landschaft und Erinnerung hinterläßt. .... In seiner menschlichen Weite und in der Meisterschaft der Sprache gehört dieses Buch zum Reifsten, was Lettow-Vorbeck je geschrieben hat. - Gerd von Lettow-Vorbeck (* 15. April 1902 in Hoffelde, Landkreis Regenwalde, Provinz Pommern; 19. April 1974 in Ahrensburg, Schleswig-Holstein) war ein deutscher Jäger, Jagdschriftsteller und Schriftleiter beim Paul Parey Zeitschriftenverlag, der auch die Zeitschrift Wild und Hund herausgab. Gerd von Lettow-Vorbeck entstammt der alten pommerschen Adelsfamilie Lettow-Vorbeck. Er ist Autor des Standardwerks Das Jagdrevier wie es sein sollte und überarbeitete zwischen 1960 und 1970 zahlreiche Standardwerke der deutschsprachigen Jagdliteratur von Ferdinand von Raesfeld, wie Die Hege in der freien Wildbahn, Das Rehwild und Das deutsche Waidwerk. Das Drehbuch des ZDF-Doku-Dramas Momella - Eine Farm in Afrika von 2006 mit Christine Neubauer in der Hauptrolle orientierte sich an seinem Buch Am Fuße des Meru, einer Biografie über Margarete Trappe. Gerd von Lettow-Vorbeck besuchte und befragte Margarete Trappe auf ihrer Farm in Momella und schrieb in Hamburg das Manuskript, das sie kurz vor ihrem Tod 1957 auf Momella noch gelesen hat. Aus: wikipedia-Gerd_von_Lettow-Vorbeck

Erstausgabe. 237 (3) Seiten. Mit 20 Abbildungen auf Tafeln. 22 cm. Rotes Leinen mit Schutzumschlag.

[SW: a Land- und Forstwirtschaft, Tierwelt, Sprachen, Sprache, Jagd, Biologie, Tierschutz, Tiere, Waidwerk, Förster, Wild, Jagdliteratur, Fährte, Jagdwesen, Ökologie, Landschaftspflege, Wildbret, Wilderer, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Politik, Erinnerungen, Geschichte, Autobiographie, Drittes Reich, Erlebnisbericht, Politische Identität, Zeitgeschichte, Ortskunde, Landesgeschichte, Landeskunde, Reisen, Kultur, Reisebeschreibungen, Tourismus, Reisebücher, Reiseführer, Geographie, Heimatkunde, Länderkunde, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Fremde Kulturen, Jagd weltweit - Polen - Pommern - Spanien - Kanada - Afrika]

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Lettow-Vorbeck, Paul MICHELS, Eckard: "Der Held von Deutsch-Ostafrika": Paul von Lettow-Vorbeck. Ein preußischer Kolonialoffizier. Paderborn: Schöningh 2008.
Die glänzend geschriebene Biographie eines der populärsten deutschen Generäle des Ersten Weltkriegs. Der Kommandeur der deutschen Schutztruppe in Ostafrika kapitulierte nach erbitterten vierjährigen Kämpfen erst zwei Wochen nach Kriegsende in Europa. Angeblich "im Felde unbesiegt", wurde er nach 1918 zu einer Ikone der Republikgegner und Kolonialrevisionisten. Eckard Michels, Autor des vielbeachteten Standardwerks "Deutsche in der Fremden-legion", zeichnet in seiner spannenden Biographie mit klaren Stri-chen das Leben eines Kolonialoffiziers, dessen Werdegang und Lebens-welt bis 1914 ihn als typischen Repräsentanten adeliger preußischer Militär-dy-nas-tien ausweisen. Obwohl Lettow-Vorbeck wesentliche Teile seiner Karriere in Übersee verbrachte, in China, Deutsch-Südwest- und Deutsch-Ostafrika, blieb er in seinem Denken und Handeln ganz mitteleuropäisch geprägt. Die Darstellung ist für den deutschen Sprachraum zugleich die erste aus den Quellen geschriebene, wissenschaftlich fundierte Geschichte des Krieges in Ostafrika, der Lettow-Vorbeck berühmt machte. Das Buch verdeutlicht, dass dieser Krieg kein "ritterlicher Kampf" zwischen der von ihm befehligten deutschen Schutztruppe und ihren weit überlegenen britischen, südafrikanischen, belgischen und portugiesischen Gegnern war, sondern ein rücksichtsloser Kleinkrieg, der vor allem eine humanitäre Katastrophe für die afrikanische Zivilbevölkerung bedeutete.

435 S., Abb. Kart. *verlagsneu*

[SW: Geschichte]

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