Mannheim Wissenssoziologie
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Barboza, Amalia: Karl Mannheim Klassiker der Wissenssoziologie 9, UVK, 119 ISBN: 3896696610
Karl Mannheim (1893-1947) gilt gemeinsam mit Max Scheler als Begründer der Wissenssoziologie. Sein wissenssoziologischer Ansatz rückt die "Sozialverbundenheit" der Wissensproduktion von Intellektuellen ins Zentrum der Analyse. Mannheim wollte zeigen, dass nicht nur das Denken des Alltagsmenschen sozial bedingt ist, sondern dass auch Spezialisten und Wissenschaftler in ihren Forschungen und Abhandlungen bestimmten Weltanschauungen unterliegen. Er entwickelte deshalb eine eigene wissenssoziologische Methodik zur Analyse der weltanschaulichen Unterschiede zwischen Denkern verschiedener Traditionen und sozialer Standorte.In diesem Einführungsband stellt Amalia Barboza in systematischer und allgemeinverständlicher Form das wissenssoziologische Werk Karl Mannheims vor. Sie führt dabei in Mannheims Wissenssoziologie als Methodenlehre wie auch als empirische Disziplin ein. Die Präsentation von Mannheims Forschungsarbeiten zeigt, dass der Autor sich nicht auf die Untersuchung verschiedener Denkstile beschränkte. Vielmehr verstand Mannheim es ebenso als originäre Aufgabe der Wissenssoziologie, die verschiedenen weltanschaulichen Standorte der eigenen Disziplin zu analysieren sowie auch selbst mit verschiedenen Denkstilen zu experimentieren.
NEUBUCH! 2009. 150 S. 18,5 cm 186 mm x 122 mm x 15 mm; Klassiker der Wissenssoziologie Bd.9
[SW: Wissenssoziologie, Mannheim, Karl]
Mannheim, Karl: Ideologie und Utopie. 8. Aufl. Frankfurt/Main: Klostermann 1995. ISBN: 978-3-465-02822-2
"Als Mannheims Werk 1929 zuerst in Deutschland erschien, löste es eine selbst für jene Zeit ungewöhnlich intensive Diskussion aus (u.a. durch Hannah Arendt, Max Horkheimer, Siegfried Kracauer, Herbert Marcuse und Paul Tillich). Mit dem Verfasser und den meisten Teilnehmern der damaligen Diskussion sind diese Untersuchungen zum Ideologieproblem später dann nach England und Amerika ausgewandert, wo das Buch seit 1937 nicht weniger als fünf Auflagen erlebte. Nun kehrt es zu uns zurück, vermehrt und bereichert um ein Vorwort von Prof. L. Wirth, das eindringlich das Anliegen der auf Mannheim (neben Scheler) zurückgehenden Wissenssoziologie herausstellt, und um zwei bedeutsame Kapitel von Mannheim selbst, die die drei ursprünglichen Essays einrahmen und auf das glücklichste abrunden: ein für die englische Ausgabe verfaßtes Eingangskapitel, das die Probleme einer sozialen Gebundenheit des Denkens entwirft, und ein Schlußkapitel, bestehend aus Mannheims Artikel 'Wissenssoziologie' in Vierkandts Handwörterbuch der Soziologie (1931). Die außerordentliche Bedeutung von Mannheims Untersuchungen bedarf keiner Erwähnung. Daß sie auch heute nicht jenseits von Kritik und Diskussion stehen, macht nicht ihr geringstes Verdienst aus." Ralf Dahrendorf zum Erscheinen der 3. Auflage
XXVIII, 302 S. Kart. *neuwertig*
[SW: Geschichte]
MANNHEIM, KARL., Beiträge zur Theorie der Weltanschauungs-Interpretation. (Mit einem Vorwort herausgegeben v. Dagobert Frey). Wien, Österreichische Verlagsgesellschaft E. Hölzel, 1923.
Seltene erste Einzelausgabe einer frühen Schrift Mannheims.- Karl Mannheim, der bedeutende Begründer der Wissenssoziologie, der repräsentative Kultur- und Gesellschaftskritiker seiner Zeit und intellektuelle Analytiker der modernen Demokratie, dessen Entwicklung in den frühen Jahren beeinflußt war von Lukacz, A. Hauser, Lask, Simmel, Rickert, Husserl und Heidegger, geht hier der Frage nach, "was für eine Aufgabe ... dahinter (steckt), wenn der kulturwissenschaftliche Geschichtsforscher (Kunstgeschichtler, Religionsgeschichtler oder auch der Soziologe, usw.) sich das Problem stellt, die Weltanschauung eines Zeitalters zu bestimmen oder partielle Erscheinungen seines Gebietes aus dieser Totalität zu erklären".
4to. 44 S. (Kunstgeschichtliche Einzeldarstellungen. Folge der Nachdrucke aus dem Jahrbuch für Kunstgeschichte 2). OHlwd (Kanten teilw. beschabt, Deckel teilw. aufgehellt, Rückenleinen teilw. eingerissen).
[SW: Philosophie/Philosophy; Philosophy]
Soziologie - Mannheim, Karl: Mensch und Gesellschaft im Zeitalter des Umbaus [Man and Society in an Age of Reconstruction]. Ins Deutsche [aus dem Englischen] übertragen von Ruprecht Paque. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1958.
*Vorwort des Verfassrs zur englischen Ausgabe - Vorbemerkung des Übersetzers - Einführung: Das Zeitalter des gesellschaftlichen Umbaus und seine Bedeutung - I. Rationale und irrationale Elemente in unserer Gesellschaft - II. Die gesellschaftlichen Ursachen der gegenwärtigen Kulturkrise - III. Krisis, Diktatur und Krieg - IV. Das Denken auf der Stufe der Planung - V. Freiheit als Ziel der Planung - VI. Freiheit auf der Stufe der Planung - Namens- und Sachregister. - Karl Mannheim (1893-1947), österreichischer Soziologe und Philosoph, Schüler von Max Weber. Er war Professor in Frankfurt am Main und emigrierte 1933 nach England, wo er in London als Dozent tätig war. Mannheim begründete, von der philosophischen Erkenntnistheorie herkommend, in Auseinandersetzung mit der marxistischen Ideologienlehre die radikale Wissenssoziologie. - Das Werk erschien erstmals 1935 in Leiden und 1940 in wesentlich erweiteter Fassung, die hier vorliegt, in London. - Gut erhaltenes, sauberes Exemplar*
XXIV,456 Seiten. Flexibler farbiger OKunststoffeinband mit Rückenbeschriftung. Schnitt etwas unfrisch.
[SW: Soziologie / Soziology]




