Officina Serpentis

English Version

Es wurden insgesamt 285 Einträge zu 'Officina Serpentis' gefunden (Stand: 20.01.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Officina Serpentis' an.

Hesiodos: Theogonia, Erga kai Hmerai [griech. Lettern] - Theogonia, Opera et Dies edidit Paulus Friedländer (Vortitel). Griech. Type, (Berlin), Officina Serpentis, (Juni) 1921.
"Auctores Graeci et Latini Officinae Serpentis". Eines von 150 Exemplaren. "Das vorliegende Buch wurde in der Officina Serpentis gedruckt und im juni ds Jahres 1921 vollendet. Es wurden 150 Exemplare hergestellt" (Kolophon in griech. Lettern). Die beiden Hauptwerke des griech. "Bauerndichters" in einer Prachtsausgabe der Officina Serpentis. Die von Eduard Wilhelm Tieffenbach betriebene Officina Serpentis gehört neben der Bremer-, der Ernst Ludwig- und der Rupprecht-Presse zu den hervorragendsten der deutschen Handpressen des 20. Jahrhunderts. Das vorliegende Werk zeichnet sich durch eine sehr formschön geschnittene, grosse griech. Type aus, die auf eine griechische Unzialschrift des 4. Jahrhunderts zurückgeht und vom Neutestamentler Konstantin von Tischendorf (1815-74) veranlasst worden war. - Backe/Köppen 49; Rodenberg 113. - Tadellos.

Initialen, Überschriften und Marginalien in Rot. 35 unn. Bll., die ersten und letzten 3 leer. Folio. Orig.-Ppbd. mit Überzug in Pgt.-Imitat, Deckeltitel in Schwarz (oberes Kapital mit kl. Defekt).

Details

Biblia Germanica - Officina Serpentis Martin Luther (Reformat.+Bibel-Übersetzer - E.W. Tieffenbach u. E.H. geb. Rettig (Pressen-Drucker): Die Johanneischen Schriften: Das Evangelium. Die Briefe. Die Offenbarung. Verdeutscht durch D. Martinus Luther. Berlin 1919 in der Officina Serpentis in folio (35 x 26 cm)
Forts.: (wie vorlieg. Expl Nr. 17) mit den nur teilweise ausgemalten Papier-Expl eine 'wahllos bunt gemischte numerische Reihenfolge'. Die im Kolophon eingedruckte Expl-Nr. sagt nichts aus über den Schmuck des Buches in concreto. - Vorliegend. Papier-Expl Nr. 17 - Kollation: 61, (3) pp - m. dem Wasserz.-Eindr. 'J.W.Zanders 1915' hat keinen 'gemalten Strich', alles ist farbig v.(insges. 54) Holzschn. geziert. Dieses Expl ist in Hbpgt (im Rücken leicht gelockert) nebst Deckel aus grau überzogener fester Pappe eingebunden, gefertigt (lt Stempel) von der Buchbinderin 'Maria Lühr Berlin. W 15' (20. Jh., I. Hälfte), die auch viele Exemplare der 'Johanneischen Schriften' der Officina Serpentis in Ganz-Pergament eingebunden hat. - Die 'Ankündigung' verrät, daß sich der Preis eines Einbandes (um 1918/19) in Ganz-Pergament auf 100 Mark beläuft. Hierbei sei noch 'preislich' weitergegeben (heute bei der 'Preisdifferenzierung' auf dem Antiquariats-Markt zwischen gebundenen u. broschierten Expl u. Pergament- u. Papier-Expl nicht uninteressant), daß die 6 Expl in Pgt (innen u. außen) auf 3.500 M, die Papier-Expl (teils teils) auf 500 Mark u. (nichts ausgemalt) auf 200 M kalkuliert sind, alles ohne jegl. Einband. - Backe/Köppen (1995) Nr. 30 mit Abb. p 108 (opus p 4) u. die mit Dr. Arnulf Backe geführte Korrespondenz (27.1o./12.11.2005): So müssen wir "leider im Hinblick auf die Ausmalung d. Johanneischen Schriften mit einer Ungenauigkeit oder Unsicherheit leben, denn ich kann Ihre Fragen nicht exakt beantworten". - Schauer I 93-95 u. II Abb. 76/77 (opus p 36/37) - Loubier p 80 u. Abb. 92 (opus p 15) - Meyer. Imprimatur (1984) pp 182 ff, 192/93 (opus p 1). - Ohne Abbildung: Rodenberg I 108 ff, 111 u. II 515 ff - Eyssen p 89 ff.

Der Pressendruck enthält all das, was in der Bibel nach der Tradition der Kirche den Autoren-Namen 'Johannes' trägt. Das sind also 'Evangelium - Briefe - Offenbarung' u. alles in der bewährten Übers. des Reformators Martin Luther (1483-1546) u. die Rechtschreibung nach der 'revidierten Bibelausgabe' (welche gemeint sein soll, sagt die 'Ankündigung' nicht). - Die Herstellungszeit dauerte ein halbes Jahr (April bis Sept. 1919). Satz u. Druck besorgten die Eheleute Eduard Wilhelm (1883-1948) u. Erna H. Tieffenbach (1885-1962). Die gemalten Initialen u. Randleisten sind entworfen und ausgeführt von Ansgar Schoppmeyer. Die Holzstöcke des Titels, der Untertitel u. Initialen wurden nach Vorlagen der Presse von Bruno Rollitz geschnitten. Das Pergament lieferte W. Heilbrunn, Berlin u. das Büttenpapier kam v. J.W.Zanders in Bergisch-Gladbach. Hergestellt wurden 6 Pergament- u. 56 Papier-Exemplare, wovon 1 Pgt- u. 10 Papier-Expl nicht für den Handel bestimmt waren. Eine einheitlich- systemgerechte Numerierung mag vorgesehen sein (Pgt-Expl mit römischer u. Papier-Expl mit arabischer Numerierung), wovon die 'Ankündigung' ausdrücklich weiter zwischen Nr. 1-10 u. Nr. 11-50 systematisieren will. Das ist aber nicht eingehalten worden, weil die Papier-Exemplare - ungeachtet der speziellen Wünsche - fortlaufend arabisch numeriert wurden. Die Ausmalung der 6 Pergament-Expl ist keinesf. einheitl.; so spricht die 'Ankündigung' von 'Probeblättern', nach "denen die Art der Ausmalung bestimmt werden kann". Nach dem Kolophon gibt es bei den Papier-Expl a) 'gemalte Initialen u. Randleisten' u. b) wo alles (Titel, Unter- u. Initialen) 'per Holzschnitt' geschieht. Die 'Ankündigung' differenziert hierzu noch wie folgt: a) Expl Nr. 1-10: "Anfangsinitialen der einzelnen Bücher handgemalt u. in aufgelegtem Gold, die übrigen Initialen in Holzschn. rot gedruckt". b) Expl Nr. 11-50: Alles ist v. Holzstöcken gedruckt. - De facto sieht das jedoch anders aus: Bei den Papier-Expl bilden nur m. Holzschn. geschmückte Expl Fortsetzung:

[SW: Theologie - Pressendrucke - Officina Serpentis - Deutsche Bibeln - Berliner Bibeldrucke]

Details

OFFICINA SERPENTIS. - SCHMIDT, ERICH., Theodor Fontane. Ein Nachruf. (Berlin, Officina Serpentis, 1933).
Eins von 300 Exemplaren; 10. "Druck des Fontane-Abends". Schöner bibliophiler Druck der OFFICINA SERPENTIS in 300 Exemplaren auf klanghartem Fabriano-Bütten, davon 100 für den Fontane-Abend, 100 für den Leipziger Bibliophilen-Abend.- Den Nachruf auf Theodor Fontane hielt Erich Schmidt 1898 bei der Fontane-Gedenkfeier des Vereins "Berliner Presse". Er wurde zuerst im Novemberheft 1898 der "Deutschen Rundschau" abgedruckt und erscheint hier als erste Einzelausgabe.- Backe 177.

4to. Titel, 27, (1) S. m. Schmuckinitial in Rot. OHpgt. (Deckel leicht begriffen u. berieben).

[SW: Deutsche Literatur, Realismus (Sekundärliteratur); FONTANE; Literature, German; OFFICINA SERPENTIS; Pressendrucke des 20. Jhdts]

Details

Backe, Arnulf, und Hedda Köppen. Die Officina Serpentis. Das Werk der Berliner Handpressendrucker E. W. & E. H. Tieffenbach 1911 - 1941. (Stgt.: E. Hauswedell 1995). S. [93] - 169, 1 Bl. u. 1 loses Bl. Korrekturen, 10 ganzs. Abbildungen. Roter OKart. m. VDeckelvignette. Gr. 8°.
Erste Einzelausgabe. (Sonderdruck aus "Philobiblon", Jahrgang 39 (1995), Heft 2). In 160 num. Expl. neben der normalen Zeitschriften-Auflage gedruckt. Maßgebliche Bibliographie mit 194 Titelbeschreibungen. Der später erschienene Nachtrag: "Korrekturen zur Officina Serpentis-Bibliographie" [In: "Philobiblon", Jahrgang 45 (2001), Heft 2, S. 141-146] liegt in Kopie bei. Mit Pressen-Signet der Officina Serpentis auf VDeckel. Gutes, sauberes Expl.
[(SW: Bibliographie, Officina Serpentis)]

Details