Properz

English Version

Es wurden insgesamt 520 Einträge zu 'Properz' gefunden (Stand: 23.03.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Properz' an.

PROPERZ., Vier Bücher Elegien. Aus dem lateinischen übersezt und mit erklärenden Anmerkungen begleitet (von Karl Gottlob HOF(F)MANN). Erster Theil, so das erste Buch enthält (alles Erschienene). Erfurt, G. A. Keyser, 1786.
Erste Ausgabe dieser frühen (ersten selbständigen?) Properz-Übersetzung, die aber unvollendet blieb (es gab in Deutschland keine vollständige Properz-Übersetzung). In seiner Vorrede zeigt sich der Übersetzer verwundert, daß sich noch keiner aus dem in Deutschland seit einigen Jahren "zu einer ausserordentlichen Stärke angewachsene(n) Uebersetzerheer... an Properz, diese(m) bezaubernden Dichter" versucht habe. So habe mancher "alte Schulmonarch, von Vorurtheilen eingenommen, das Lesen (des Properz) der lieben studierenden Jugend als höchst gefährlich und sündlich widerrathen", ein Urteil, das mit der vorliegenden Übersetzung entkräftet werden sollte.- Im selben Jahr brachte F. X. Mayr Elegien des Properz zusammen mit Werken Catulls und Tibulls heraus. Die Übersetzung Knebels (1798) schließlich regte Goethe zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Elegiker Properz an (KNLL 13,667).- Schweiger II.2,833 ("Werthlos. Der Uebers. war der Buchhändler Karl Gottl. Hoffmann in Chemnitz"); Krieg II,133 (Übersetzer: Hofmann, Joh. Ad. oder Hofmann, Karl Gottlieb"); Holzmann/Boh. III,10113 (nennt beide Namen); Hayn/G. VI,308 (K. G. Hofmann).

32, 112 S. Broschur d. Zeit (berieben, Rücken überklebt).

[SW: Antike, Literatur (Autoren); Classical Authors; HOFFMANN, J.A.?; HOFFMANN, K.G.; ÜBS.LAT.]

Details

Engelsing, Rolf (übertragen & herausgegeben) : LATEINISCHE GEDICHTE. -- - mit ca. 21 Holzschnitten aus deutschen Frühdrucken - Sammlung Dieterich Band 299 - Inschrift auf Rückentitel in Gold blindgeprägt ---. Carl Schünemann Vlg., Bremen, 1965
Einbd min berieben, innen sehr gut -NAU-

172 Seiten, Original-Leineneinband, Größe kl. 8°., - 1. HORAZ Der Dichter 2. OVID Im Dienst der Liebe 3. OVID Der Sieger 4. CATULL Septumius und Akme 5. CATULL Zerwürfnis 6. PROPERZ Rastlose Liebe 7. PROPERZ Die Strafe 8. OIDD Tyrannische Liebe 9. OVID Unfreiwillige Liebe 10. CATULL Sapphische Ode an Lesbia 11. SULPICIA (Tibull) Sulpicia 12. HORAZ Abgeblitzt 13. PROPERZ Ernüchterung 14. VERGIL Alexis 15. TIBULL Der ausgesperrte Hausfreund 16. PROPERZ Mit & ohne Hoffnung 17. PROPERZ An Bassus 18. PROPERZ Zwist 19. PROPERZ Der Reinfall 20. OVID Der Protz 21. PHÄDRUS Der geprellte Liebhaber 22. HORAZ Wiedervereinigung 23. CATULL Der Tod des Spatzen 24. STATIUS Der Tod des zahmen Löwen 25. CATULL Einladung 26. HORAZ Frost mit Maßen 27. HORAZ Das Altenteil 28. HORAZ An Tyndaris 29. HORAZ Feinschmeckermoral 30. HORAZ An Dellius 31. HORAZ Todesgedanken 32. HORAZ Die goldene Mitte 33. HORAZ Maß für Maß 34. VERGIL Die Rettung des Tityrus 35. HORAZ Bandusia 36. VERGIL An die Muse 37. VERGIL Abschied 38. HORAZ Erschütterung 39. CATULL Der Elende 40. PROPERZ Totenrede der Cornelia 41. OVID Die Verbannung 42. TIBULL Fieberphantasie 43. STATIUS An den Schlaf 44. VERGIL Der Sängerkrieg am Mincio 45. CATULL Elegie: Das Wrack 46. VERGIL Parodie: Der Emporkömmling 47. HORAZ Ein frommer Wunsch 48. PHÄDRUS Der alte Löwe 49. PHÄDRUS Die Lügenbolde 50. PHÄDRUS Zwischen den Stühlen 51. HORAZ Dichterruhm & Nachwort, Biographie, Register, Verzeichnis der Abbildungen -Beilage : 2 DIN A4 Seiten mit Schreibmaschine geschrieben : Die Cornelia - Elegie des Sextus Propertius (2 x gefaltet) -Grün-Lyrik & Poesie 1. Auflage,

Details

Propertius, Sextus Aurelius: Carmina, Emendavit ad codicum meliorum fidem et annotavit Carolus Lachmannus. Reprint der Ausgabe Leipzig 1816. Georg Olms Verlag Erste Aufl. / Reprint 1973 Hildesheim, New York ISBN: 3487046261
XXVIII, 413S. 8°

Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleineneinband mit Farbkopfschnitt in sehr guter Gesamterhaltung. Dem Nachdruck liegt das Exemplar der Universitätsbibliothek Erlangen zugrunde. Signatur: Phl. VIII, 763. Die fehlerhafte Paginierung der zugrunde liegenden Ausgabe wurde beibehalten. Das Format des Nachdrucks ist geringfügig kleiner als das der Vorlage. Properz, eigentlich Sextus Aurelius Propertius (* ca. 48 v. Chr.; 15 v. Chr.), gehörte gemeinsam mit Gallus, Tibull und Ovid zu den Vertretern der römischen Liebeselegie, die im Augusteischen Rom ihre kurze Blüte hatte. Das genaue Geburtsdatum von Sextus Propertius ist nicht überliefert. Es wird etwa in der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. gelegen haben. Er wurde wahrscheinlich in Umbrien (Perugia oder Assisi) geboren. Vermutlich gehörte seine Familie dem Ritterstand an und verfügte über Landbesitz. Durch diesen wird er sich auch finanziert haben. Im Jahre 41 v. Chr. verlor er einen Teil des Besitzes durch die Ackerverteilung der Triumvirn. Properz verzichtete auf eine öffentliche Ämterlaufbahn, wie auch Tibull und Ovid. Schon mit seinem ersten Buch erregte Properz solche Aufmerksamkeit, dass er in den Dichterkreis des Maecenas aufgenommen wurde. Die Forschung ist heute der Meinung, dass das elegische Ich nicht mit dem Dichter gleichgesetzt werden darf und sowohl Personen als auch Inhalte der Elegien fiktiven Charakters sind. Vom Werk kann also nur mit großer Vorsicht auf das Leben des Autors geschlossen werden. Das Todesdatum des Properz ist ebenfalls nicht überliefert. Da sein Name in einem Katalog von Dichtern bei Ovid erwähnt wird, dürfte er vor Christi Geburt gestorben sein, denn eine solche Erwähnung setzte nach antiker Praxis den Tod des Dichters voraus. Während die Zeitgenossen den Stil des Properz als genauso elegant und flüssig empfanden wie den Tibulls oder Ovids, ist der heute überlieferte Text an vielen Stellen nur schwer verständlich. Wegen der offensichtlichen Brüche sowohl in der Sprache als auch im Gedankengang der Elegien ist die Forschung heute von einer umfassenden Verunreinigung des ursprünglichen Textes überzeugt. Die Heilung des Textes wurde schon von vielen Gelehrten versucht, einige sehen die Tilgung ganzer Verse als unumgänglich. Diese Verse sollen zunächst als Kommentare von Lesern am Rand notiert und dann beim weiteren Abschreiben in den eigentlichen Text eingefügt worden sein. Es gibt aber auch immer noch Stimmen, die soweit wie nur irgend möglich am überlieferten Text festhalten wollen. Von Properz sind uns ausschließlich Elegien überliefert. Das erste seiner vier Bücher, das auch die Monobiblos genannt wird, ist wohl vor 28 v. Chr. veröffentlicht worden. In den 22 Elegien wird hauptsächlich die Liebe des elegischen Ichs zu einem Mädchen Namens Cynthia thematisiert. Schon in der ersten Elegie wird Cynthia als Herrin dargestellt, die den armen Liebenden durch ihre lieblichen Augen gefangen genommen hat. Hinter dem Pseudonym der Cynthia soll sich nach Apuleius eine gewisse Hostia verbergen. Cynthia ist auch Hauptperson des zweiten Buches, das kurz nach dem Tod des Gallus, etwa 26 v. Chr. erschien. Mit seinen 35 Elegien ist es das längste Buch, jedoch sind die Grenzen der überlieferten Elegien strittig. Es gibt Einteilungen zwischen 34 und 49 Elegien. Das Dichten selbst wird stärker thematisiert als im ersten Buch. Das dritte Buch wurde etwa um 23 v. Chr. veröffentlicht. Im ersten Gedicht stellt sich das Werk direkt in die Nachfolge der hellenistischen Dichter Kallimachos und Philetas. Cynthia ist nur noch in fünf Elegien zentrales Thema. Häufig greift Properz auf die recusatio-Form zurück (recusatio: latein. Ablehnung), indem er die Abfassung eines preisenden Epos auf Augustus zugunsten der kleineren poetischen Gattung (hier der Liebeselegie) ablehnt. Durchaus umstritten in der Forschung ist die Interpretation dieser recusationes. Im Allgemeinen wird heute zumeist die recusatio als raffinierte Form der praeteritio (latein. Übergehen) verstanden, in welcher der genannte Gegenstand zwar genannt und dann übergangen, aber dadurch indirekt eben doch gewürdigt werde. Das vierte und letzte Buch, bestehend aus elf Elegien, erschien etwa 16 v. Chr. Es wechseln sich erotische und aitiologische Elegien ab (letztere haben Ursprungssagen zu Bräuchen, Namen oder ähnlichem zum Thema); nur noch zwei Elegien (7 und 8) sind an Cynthia gerichtet. Eine Elegie auf die Seeschlacht bei Actium bildet den Mittelpunkt des Buches (6); die abschließende Elegie ist eine Rede der verstorbenen Cornelia, einer Tochter der ersten Frau des Augustus. Wie nicht zuletzt die beiden letztgenannten Elegien zeigen, präsentiert sich Properz im vierten Buch als augusteischer Dichter, der nicht mehr nur die Liebe (wie im besonders im Frühwerk), sondern auch historische und mythologische Stoffe in größerem Umfang zu Themen seiner Werke macht. Als Vorbilder nennt Properz die hellenistischen Dichter Kallimachos und Philetas von Kos, außerdem Mimnermos, sowie (im zweiten Buch) die Römer Catull, Calvus und Varro Atacinus. Wegen Parallelen zu Tibull und zur zehnten Ekloge Vergils wird auch Gallus als Vorbild angenommen. Auch der Einfluss griechischer Epigramme wie etwa der Sammlung "Der Kranz des Meleager" ist erkennbar.

[SW: Antike Literatur | Lyrik | Sextus Aurelius Propertius | Reprints]

Details

Properz: Properz. Die Liebesgedichte. Deutsch von Fritz Diettrich. Düsseldorf-Köln: Eugen Diederichs Verlag, 1958.
Einband am Rücken etwas ausgeblichen, Besitzvermerk auf Vorsatz. - Aus Wikipedia: "Properz, eigentlich Sextus Aurelius Propertius (ca. 48 v. Chr.- 15 v. Chr.), gehörte gemeinsam mit Gallus, Tibull und Ovid zu den Vertretern der römischen Liebeselegie, die im Augusteischen Rom ihre kurze Blüte hatte. Von Properz sind uns ausschließlich Elegien überliefert. Das erste seiner vier Bücher, das auch die Monobiblos genannt wird, ist wohl vor 28 v. Chr. veröffentlicht worden. In den 22 Elegien wird hauptsächlich die Liebe des elegischen Ichs zu einem Mädchen Namens Cynthia thematisiert. Schon in der ersten Elegie wird Cynthia als Herrin dargestellt, die den armen Liebenden durch ihre lieblichen Augen gefangen genommen hat. Hinter dem Pseudonym der Cynthia soll sich nach Apuleius Hostia verbergen. Cynthia ist auch Hauptperson des zweiten Buches, das kurz nach dem Tod des Gallus, etwa 26 v. Chr. erschien. Mit seinen 35 Elegien ist es das längste Buch, jedoch sind die Grenzen der überlieferten Elegien strittig. Es gibt Einteilungen zwischen 34 und 49 Elegien. Das Dichten selbst wird stärker thematisiert als im ersten Buch. Das dritte Buch wurde etwa um 23 v. Chr. veröffentlicht. Im ersten Gedicht stellt sich das Werk direkt in die Nachfolge der hellenistischen Dichter Kallimachos und Philetas. Cynthia ist nur noch in fünf Elegien zentrales Thema. Häufig greift Properz auf die recusatio-Form zurück (recusatio: latein. Ablehnung), indem er die Abfassung eines preisenden Epos auf Augustus zugunsten der kleineren poetischen Gattung (hier der Liebeselegie) ablehnt. Durchaus umstritten in der Forschung ist die Interpretation dieser recusationes. Im allgemeinen wird heute zumeist die recusatio als raffinierte Form der praeteritio (latein. Übergehen) verstanden, in welcher der genannte Gegenstand zwar genannt und dann übergangen, aber dadurch indirekt eben doch gewürdigt werde. Das vierte und letzte Buch, bestehend aus elf Elegien, erschien etwa 16 v. Chr. Es wechseln sich erotische und aitiologische Elegien ab (letztere haben Ursprungssagen zu Bräuchen, Namen oder ähnlichem zum Thema); nur noch zwei Elegien (7 und 8) sind an Cynthia gerichtet. Eine Elegie auf die Seeschlacht bei Actium bildet den Mittelpunkt des Buches (6); die abschließende Elegie ist eine Rede der verstorbenen Cornelia, einer Tochter der ersten Frau des Augustus. Wie nicht zuletzt die beiden letztgenannten Elegien zeigen, präsentiert sich Properz im vierten Buch als augusteischer Dichter, der nicht mehr nur die Liebe (wie im besonders im Frühwerk), sondern auch historische und mythologische Stoffe in größerem Umfang zu Themen seiner Werke macht." -

171 S. Originalleinen.

Details