Rabl

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Rabl-Rückhard, Hermann,
(Johann Josef Nepomuk) Hermann Rabl-Rückhard (1839-1905), Anatom. E. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Kopfzeile und e. Mitteilung mit U. (jeweils "Rabl-Rückhard"). Berlin, 1891 und 1899. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-gr.-8°. - Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen "Normale Histologie" und "Mikroskopischer Übungscurs der normalen Histologie" bzw. die Mitteilung, daß er "durch Krankheit verhindert [sei], dieses Semester zu lesen". - Hermann Rabl-Rückhard war Privatdozent an der Universität Berlin und Oberstabsarzt I. Klasse. Vgl. DBA II 1037, 112. - Etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen sowie Spuren einer alt entfernten Büroklammer; die Verso-Seite eines Blattes mit alten Montagespuren; ein Bl. mit stärkeren Randläsuren; beide Bll. mit kleinem e. Sichtvermerk von einem Dekan König bzw. von dem Hygieniker und Medizinhistoriker August Hirsch (1817-1894; "vidi Hirsch").

(Johann Josef Nepomuk) Hermann Rabl-Rückhard (1839-1905), Anatom. E. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Kopfzeile und e. Mitteilung mit U. (jeweils "Rabl-Rückhard"). Berlin, 1891 und 1899. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-gr.-8°. - Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen "Normale Histologie" und "Mikroskopischer Übungscurs der normalen Histologie" bzw. die Mitteilung, daß er "durch Krankheit verhindert [sei], dieses Semester zu lesen". - Hermann Rabl-Rückhard war Privatdozent an der Universität Berlin und Oberstabsarzt I. Klasse. Vgl. DBA II 1037, 112. - Etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen sowie Spuren einer alt entfernten Büroklammer; die Verso-Seite eines Blattes mit alten Montagespuren; ein Bl. mit stärkeren Randläsuren; beide Bll. mit kleinem e. Sichtvermerk von einem Dekan König bzw. von dem Hygieniker und Medizinhistoriker August Hirsch (1817-1894; "vidi Hirsch").

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Rabl, Carl,
Carl Rabl (1853-1917), Anatom. E. U. unter einem gedruckten Porträt, o. O. u. D., 1 Seite gr.-8°. Brustbild nach einer Zeichnung von Heinrich Jakesch. Mit e. Namenszug "Prof. Dr. Carl Rabl". - Rabl lehrte seit 1885 als a.o.Prof. der Anatomie in Wien und ging im selben Jahr an die Deutsche Univ. Prag, wo er 1886 Ordinarius und 1903 zum Rektor ("Über die züchtende Wirkung functioneller Reize") gewählt wurde. Seit 1904 war er Ordinarus für Anatomie in Leipzig. 1899 wurde er wirkliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. Rabl befaßte sich besonders mit Entwicklungsgeschichte und erarbeitete u.a. grundlegende Beiträge zur Zellforschung und zu zahlreichen Problemen der vergleichenden Anatomie, u.a. "Die Entwicklung des Gesichtes" (1902).

Carl Rabl (1853-1917), Anatom. E. U. unter einem gedruckten Porträt, o. O. u. D., 1 Seite gr.-8°. Brustbild nach einer Zeichnung von Heinrich Jakesch. Mit e. Namenszug "Prof. Dr. Carl Rabl". - Rabl lehrte seit 1885 als a.o.Prof. der Anatomie in Wien und ging im selben Jahr an die Deutsche Univ. Prag, wo er 1886 Ordinarius und 1903 zum Rektor ("Über die züchtende Wirkung functioneller Reize") gewählt wurde. Seit 1904 war er Ordinarus für Anatomie in Leipzig. 1899 wurde er wirkliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. Rabl befaßte sich besonders mit Entwicklungsgeschichte und erarbeitete u.a. grundlegende Beiträge zur Zellforschung und zu zahlreichen Problemen der vergleichenden Anatomie, u.a. "Die Entwicklung des Gesichtes" (1902).

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Rabl, Carl: Über Zelltheilung (pp.214-330, 5 Holzschnitte, 7 lith. Quarttafeln mit 82 Abb.). Morph. Jb., 10/2. - Leipzig, Wilhelm Engelmann, 1884, 8°, (4), pp.193-336, mit 8 lith. Taf. und 6 Holzschnitten, orig. broschiertes, unaufgeschnittenes frisches Exemplar.

First Edition!
Carl Rabl's (1853-1917), "contemporaries saw him primarily as a zoologist whose anatomical studies encompassed many facets of morphology and whose researches in comparative embryology clarified various aspects of developmental history; but his role in the development of the chromosome theory of inheritance remains outstanding. It was Rabl who first clearly expressed the concept of the continuity of the chromosomes throughout cellular division. The idea of the individuality of the chromosomes, suggested by Edouard van Beneden and given its fullest definition in the basic work of Boveri, was fundamental in the understanding of the mechanism of heredity within the cell.
Rabl published a remarkable and carefully illustrated monograph on the cell division, "Über Zelltheilung", in Morphologisches Jahrbuch (1885). .
Rabl was convinced that the events of cell division were precisely determined and that the embryological development was a mechanism in which the final position of each cell in the body had been predetermined, a conclusion he reached independently of His, but one similarly opposed to epigenetic explanations. The was to Rabl a complex and bilaterally differentiated and symmetrical organism; he stressed its polarities, and he concluded that the unsegmented egg already contained differentiated protoplasmic particles.
During the period when the new science of cytology was making known that the course of the cell division was revealing that the chromosomes were halved lengthwise, to be distributed equally to the daughter cells, Rabl published thus detailed description of the process, beautifully illustrated with his own drawings. In this study he maintained that the chromantinstaining filaments in the nucleus, latter called the chromosomes, must actually persists through interphase even though, for a time, they seemed to disappear. "It is inconceivable", he wrote, "that in the resting cell no trace of this arrangement should exist any more." He had concluded, following his determination in studies of salamander larvae, that the organization of the cell must remain through division; that there was a constancy in the number of chromosomal filaments characteristic of a given tissue; and that a numerical law applied to each kind of cell. The significance of the continuity of the chromosomes for the understanding of cell division, soon became evident, and the important individuality of the chromosomes was shown in 1887 and afterward in the work of Boveri. Although Boveri acknowledged Rabl's contribution, embryologists in later years took sides in an unfortunate priority dispute-for, as one collegues put it, Rabl regarded the theory of the continuity of the chromosome as "his exclusive intellectual property." Gloria Robinson, DSB II, pp.254-256

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Rabl, Karl,
Karl Rabl (1853-1917), Anatom. E. Brief mit U. Prag, 3. Januar 1891. 8°. 1 Seite. Doppelblatt. An einen Kollegen: "[...] Besten Dank für die Bücher; die meisten befinden sich in der Bibliothek des Instituts. Ich behalte daher nur Gall und Spurzheim und Ilg's Eröffnungsrede zurück und sende die übrigen mit Dank zurück [...]" - Rabl wurde 1886 Ordinarius und 1903 zum Rektor gewählt. Ab 1904 war er Ordinarus für Anatomie in Leipzig. Er erarbeitete u. a. grundlegende Beiträge zur Zellforschung und zu zahlreichen Problemen der vergleichenden Anatomie. 1909 erschien seine Geschichte der Anatomie an der Universität Leipzig.

Karl Rabl (1853-1917), Anatom. E. Brief mit U. Prag, 3. Januar 1891. 8°. 1 Seite. Doppelblatt. An einen Kollegen: "[...] Besten Dank für die Bücher; die meisten befinden sich in der Bibliothek des Instituts. Ich behalte daher nur Gall und Spurzheim und Ilg's Eröffnungsrede zurück und sende die übrigen mit Dank zurück [...]" - Rabl wurde 1886 Ordinarius und 1903 zum Rektor gewählt. Ab 1904 war er Ordinarus für Anatomie in Leipzig. Er erarbeitete u. a. grundlegende Beiträge zur Zellforschung und zu zahlreichen Problemen der vergleichenden Anatomie. 1909 erschien seine Geschichte der Anatomie an der Universität Leipzig.

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