Reich Frauen Jedem Seine
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Hemmann, Tino: Hugo, der unwerte Schatz Erzählung einer Kindheit, ENGELSDORFER VERLAG, Februar 2011 ISBN: 3862682684
Im Spätsommer1949 kommt Frode mit dem Jahresmarkt nach Hobro, eine Kleinstadt im östlichen Jutland. Doch als die Wagen Montag Nachmittag weiterfahren, steht Frode versteckt hinter einer Reihe von Bäumen.Frode wird angestellt in einer Kneipe, wo die Kellnerin Ruth sich in ihn verliebt.Ruth ist eine harte Frau mit Ambitionen, und als sie schwanger wird, überredet sie den sanften Frode, dass sie zusammen die Wäscherei übernehmen. Schnell haben sie Erfolg, weil Frode es versteht mit den reichen Frauen der Stadt zu reden. Auch erfindet er einen besonderen Fleckenentferner.Ihr Sohn Tom ist ein altkluges und einsamens Kind. Seine Eltern arbeiten den ganzen Tag, und er pflegt Umgang mit den alten Witwen, die auf der vornehmen Banegärdsvej wohnen.Jede Nacht schreit jemand im Viertel, doch alle sind daran gewöhnt. Mit fünf Jahren fängt Tom an sich zu wundern und beschliesst das Rätsel zu lösen. Die Jagd auf den schreienden Mann führt ihn zu der lieben Frau Andersen, die in einer schönen Villa mit Obstbäumen im Garten wohnt. Früher hat der tyrannische Ingenieur Andersen im Herbst die Birnen verkauft, aber ihn gibt es nicht mehr, so sagen die Leute.Bei Frau Andersen verliebt Tom sich in die liebevolle Putzfrau Elsa. Sie hat Wolfsrachen, doch ihr schwarzer Regenmantel, den sie bei jedem Wetter trägt, sichert ihr die Aufmerksamkeit der Männer. Und wenn Tom auf ihrem Schoss sitzt, vergisst er fast nach Hr. Andersen zu suchen.Als Tom in der ersten Klasse anfängt, muss er das weibliche Paradies verlassen. Er verliert den Kontakt zu Elsa und noch einen Sündenfall folgt, als er entdeckt, dass sein Vaternachts in der Wäscherei Frauenkleider trägt. Tom behielt sein verwunderliches Wissen für sich. Am Anfang seiner Pubertät kommt eines Nachts der verschwundene Hr. Andersen zurück. Tom und zwingt ihn seine Mutter die gut verborgene Heimlichkeit zu verraten.Ruth befiehlt Frode die Stadt zu verlassen und für sie und Tom fängt eine schwierige Zeit an. Die Härte in Ruths Charakter zeigt sich doch als rettende Kraft. Sie fängt an Frodes Fleckenentferner in Produktion zu geben und wird eine wohlhabende Frau. Doch sie vermisst immer noch Frode undseine Ruhe und Wärme.Tom erkennt langsam, dass er ganz andere Sehnsüchte hat als die anderen Knaben inder Klasse. Mit dem heruntergekommenen und gefährdeten Mädchen Connie macht er seine ersten sexuellen Erfahrungen und voller Entsetzen entdeckt er bei ihr ein Photo von Elsa.Nach einem Jahr im Kopenhagen kehrt Frode zurück. Er möchte, im Gegensatz zuseinem eigenen Vater, Verantwortung für Toms Erziehung nehmen, und er und Ruth versuchen ihre Ehe und die Liebe zu retten.Mit neunzehn übernimmt Tom die Wäscherei und am Ende des Buches begegnet erwieder Elsa. Sie arbeitet als Pflegerin in einem Behindertenheim außerhalb Hobro.Paradiesgarten ist eine Schilderung von einer Zeit und einer Kleinstadt. Die Hauptpersonen haben es schwierig sowohl mit sich selber, wie mit der Liebe.
NEUBUCH! 4., überarb. Aufl. 2011. 319 S. 190 mm 191 mm x 123 mm x 23 mm
[SW: Leipzig, Geschichte; Romane/Erzähl.,Historische Romane/Erzählungen, Euthanasie (Nationalsozialismus); Romane/Erzählungen, Drittes Reich; Romane/Erzählungen]
Guntau, Martin (Hrsg.): Mecklenburger im Ausland. Historische Skizzen zum Leben und Wirken von Mecklenburgern in ihrer Heimat und in der Ferne. Bremen : Edition Temmen, 2001. ISBN: 3861087723
Mit zahlr. Fotos und Illustrationen. ; "Frauen und Männer aus Mecklenburg trifft man auf allen Kontinenten und in vielen Ländern. Sie haben als Einzelpersonen oder in Gruppen ihre Heimat verlassen, sind bei der Gestaltung ihres Lebens in der Fremde meist erfolgreich gewesen, hatten aber auch oft genug ein schweres Los gewählt. Dabei waren die Gründe der Auswanderung höchst unterschiedlicher Art und auch maßgeblich durch die sozialen Bedingungen in der Heimat geprägt. Eine Auswahl mal mehr, mal weniger berühmter, in jedem einzelnen Fall aber höchst bemerkenswerter Mecklenburgerinnen und Mecklenburger wird in diesem Buch vorgestellt. Dabei dürfte der Altertumsforscher Heinrich Schliemann aus Neubukow allgemein bekannt sein, aber wer kennt Joachim Christian Krüger aus Dassow, der als Direktor des Observatoriums im dänischen Aarhus den Fernrohrreflektor entwickelte? Oder Elisabeth Krämer-Bannow aus Wismar, die vor dem Ersten Weltkrieg gemeinsam mit ihrem Mann ethnographische Studien in Papua-Neuguinea betrieb? Ausgewiesene Fachleute stellen Leben und Werk von dreißig Persönlichkeiten vor, von Franz Ulrich Theodor Aepinus bis Adolf Wilbrandt, vom Wilhelm Gustloff bis zum Schriftsteller Uwe Johnson." ; Vorbemerkungen, Mecklenburger in Europa und der Welt, Gerhard Schlegel: Vom Katheder zur Kartause: Heinrich von Ribnitz - Rektor der Universität Prag und Prior der Kartause Marienehe, Elisabeth Brosig: Anatom - Botaniker - akademischer Lehrer: Der Rostocker Mediziner Simon Pauli der Jüngere in Kopenhagen, Reno Stutz: Lust auf Abenteuer und Entdeckungen - Die morgenländische Reise des Johann Albrecht von Mandelslo, Edler von Schönberg, Peter Gerds: "Der wohlversuchte Südländer" - Der Rostocker Weltumsegier Carl Friedrich Behrens als erster Weißer auf der Osterinsel, Karl-Heinz Jügelt: Der Entdecker der Heilquelle von Ramlösa in Schweden: Johan Jacob von Döbeln aus Rostock, Andreas Wagner: Ein Mecklenburger als Bibliotheksgründer in Südafrika: Joachim Nikolaus von Dessin, Bernhard Wandt: Franz Ulrich Theodor Aepinus: Ein Rostocker Naturforscher als Mitglied der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften, Reinhard Rösler: "Ich gelte für eins der geistreichsten Weiber unseres Zeitalters..." Die Schriftstellerin Fanny Tarnow in Mecklenburg und anderswo, Hendrick Randow: Ein Leben und Wirken für die pharmazeutische Forschung und Lehre -Der Rostocker Professor Dr. Georg Dragendorff in St. Petersburg und Dorpat, Manfred Jatzlauk: Zwischen Bosporus und Euphrat: Helmuth von Moltke als Militärberater im Osmanischen Reich 1835-1839, Johannes H. Voigt: Eukalyptuszweige auf dem Wappenschild - Australiens Botaniker Freiherr Sir Ferdinand von Müller, Bert Becker: Der Staatsrechtler Hermann Roesler als Regierungsberater in Japan, Reinhard Kullick: Der Malchiner Siegfried Marcus in Wien und die Anfänge des Automobilbaus, Hans Einsle: Der Traum von Troja und das archäologische Wirken im Leben des Mecklenburgers Heinrich Schliemann, Jürgen Grambow: "Ergänzung meines nordischen Ich durch den Süden" - Der Schriftsteller Adolf Wilbrandt als Intendant des Wiener Burgtheaters, Hubert Laitko: Im Bann Michelangelos: Ernst Steinmann und seine Bibliotheca Hertziana in Rom, Heidi Hecht: "Die beste Bildung findet ein gescheiter Mann auf Reisen" - Hermann Freiherr von Maltzan und seine naturhistorischen Studien im Ausland, Reinhard A. Krause: Im Nordmeer, an den Küsten Grönlands und Spitzbergens: Die Unternehmen des Kapitäns Wilhelm Bade aus Wismar zur Erschließung der arktischen Regionen, Peter Maubach: Bernhard Funk- Ein Neubrandenburger in der Südsee, Anna Pytlik: Träume im Tropenlicht: Die Reiseabenteuer der Malerin und Forscherin Elisabeth Rrämer-Bannow, Hartmut Pogge von Strandmann: In das Innere Afrikas: Forschungsreisen und Initiativen zur Erschließung von Südwestafrika durch Paul Friedrich Pogge, Renate Seemann: Als Präparator in Ostafrika: Der Großherzoglich Mecklenburgische Hofkonservator Carl Knuth, Peter Gerds: Mit dem Planwagen durch Afrika: Impressionen aus dem Leben des Landvermessers Hugo Voss, Martin Guntau: Hans Paasche - vom Militär in Afrika zum Lebensreformer und Pazifisten in Deutschland, Werner Pade: Zwischen Wissenschaft, Abenteurertum und Kolonialpolitik: Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg, Anja Alert: Auf den Spuren Alexander von Humboldts - Hermann Rarsten in Venezuela, Kolumbien und Ecuador, Brigitte Steyer: Hermann von Guttenberg - Er brachte die Pflanzen aus den Alpen in das Rostocker Alpinum, Kerstin Urbschat: Der Tod in Davos - Wilhelm Gustloff und die Auslandsgruppe der NSDAP in der Schweiz, Andreas Wagner: Der Archäologe Karl Lehmann - Vertrieben aus Deutschland, Jürgen Grambow: Heimat ist, wo die Erinnerung Bescheid weiß -Cammin, Anklam, Güstrow, Rostock, Leipzig, Berlin, Rom, New York und Sheerness im Leben des Schriftstellers Uwe Johnson, Bildquellen, Autorenverzeichnis. 3861087723
S. 252 Gr.-8° , Pappeinband , Sehr gutes Exemplar
[SW: Nachschlagewerke Bibliographien Mecklenburg-Vorpommern]
Graupner, Dr.Heinz: Der Frauenspiegel. Eine Biologie der Mutter, Berlin Deutscher Verlag 1940
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (hellbraunes Ganzleinen GLn / OHLn / Ln im Format 13 x 20 cm) mit Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckeldekoration, Kopffarbschnitt und orginal Schutzumschlag (dieser mit mehrfarbigem Rücken- und Deckeltitel sowie Klappentext). Entwurf von Einband und Umschlag: Tillessen, 255 Seiten. Aus dem Inhalt: "Die Frau als Erscheinung / Der Frauenkalender / Das biologische Idealbild der Frau / Das Kind regiert die Mutter / Fluch und Segen der Kinderlosigkeit / Die Politik der Frauen (Gattenwahl, Frauenarbeit, Wechseljahre) / Frau, Kultur und Natur." - Verfasser vertritt beispielhaft die biologistische Ehe-Auffassung des Nationalsozialismus, erläutert diese unter anderem an den Beispielen der staatlichen Eheverbote ( "...in diese persönlichste Entschließung, die jede Frau und jeder Mann zu treffen haben, schaltet sich der Staat ein. Allein, er schützt nur das Volk vor untragbaren Verbindungen und läßt den weiten Spielraum offen, der jedem von uns die Wahl nach Liebe und Wunsch gestattet. E r kann ein Eheverbot aussprechen, und er tut es in dem Gefühl der Verantwortung für die Gesamtheit des Volkes und die Zukunft der Nation. Zwei Möglichkeiten umfassen die Gesetze: das Eheverbot auf Zeit und das Eheverbot auf Dauer. Der Staat schreibt also nicht vor, w e n m a n h e ir a t e n s o l l , sondern er bestimmt nur, wen man n i c h t h e i r a t e n d a r f . Das ist ein gewaltiger Unterschied: jeder mache ihn sich klar, ehe er seine Gattenwahl trifft, und wenn jemand von der Schwere des Gesetzes getroffen wird, so möge er den sittlichen und politischen Wert dieser Bestimmungen verstehen. Zugleich soll er sich klarmachen, daß auch sein persönliches Schicksal durch ein solches Verbot vielleicht eine glückliche Wendung bekommt."), weist auch eindringlich auf die neugeschaffene Einrichtung der amtlichen Ehegesundheitsberatung hin ("...man kann solche verborgenen Eigenschaften einem Menschen vielleicht nicht immer auf den ersten Blick ansehen. Irgendeine vererbbare Eigentümlichkeit, die unter Umständen die zukünftigen Kinder verhängnisvoll trifft, ist nicht ausgeprägt, vielleicht überhaupt nicht zu beobachten - und später stehen die fassungslosen Eltern vor einem geistig unfähigen, für immer gezeichneten Kinde. Sie haben eines versäumt: sie haben die Ahnen zu wenig angeschaut") und schildert Maßnahmen der staatlichen Bevölkerungspolitik ("...wir wissen, daß die Instinkte vor allem in der städtischen Welt verloren gegangen sind, und wir müssen daher diesen Verlust durch Prüfungen, wie sie eben geschildert wurden, ausgleichen. In e i n e m Punkte aber hat die städtische Welt während der letzten vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte entscheidend versagt: sie hat Mischehen zwischen Ariern und Nichtariern zugelassen. Hier hat der Staat im Jahre 1933 das entscheidende und, wie alle Zweifler nun sehen, erlösende Worte gesprochen: hat ein striktes Eheverbot verhängt und darüber hinaus den außerehelichen Verkehr zwischen Ariern und Juden under dem Namen "Rassenschändung" mit Strafe belegt. Über diese Probleme herrscht inzwischen Deutschland Klarheit - wir brauchen uns also nicht weiter darüber zu verbreiten. Die Fragen der Vererbungslehre, die ja unsere Rassenhygiene beherrschen, müssen den Inhalt eines besonderen Buches bilden. Hier war nur auf Grundsätzliches und auf die Folgen hinzuweisen, die sich ergeben, wenn die Frau den Beginn ihres politischen Schicksals nicht beachtet oder mißversteht, damit die Nation schädigt und sich selbst in ihrem privaten Schicksal nur Not und Sorge bereitet."). Auch das Erbgesundheitsgericht bleibt nicht unerwähnt: " ...mit dem gesunden Instinkt kann man in den zivilisierten Staaten nicht rechnen, mit der natürlichen Auslese auch nicht mehr, und so muß der Staat die ordnende und schützende Hand über der Ergesundheit des Volkes halten...Der Staat also hütet die Erbgesundheit, er hat Gesetze erlassen, nach denen Erbkrankheiten ausgeschaltet werden sollen. Wer aber entscheidet, ob jemand erbkrank oder erbgesund ist? Etwa der Hausarzt oder wenigstens der sowieso mit anderen Befugnissen ausgestattete Amtsarzt? Der Träger der Erbkrankheit oder dessen gesetzlicher Vertreter kann eine Unfruchtbarmachung zuerst einmal nur beantragen. Denn schließlich ist der Eingriff ja eine harte Maßnahme, eine sehr schwere Einengung des persönlichen Lebens. Darüber hinaus aber bedeutet die Ausschaltung von der Fortpflanzung eine Handlung, die für die Volksgesundheit von entscheidender Wirkung ist. Man kann daher nicht als Einzelner die Verantwortung für den Eingriff auf sich nehmen. So wird also ein Antrag auf Sterilisation von einem Erbgesundheitsgericht geprüft, dem zwei Ärzte und ein Jurist angehören. Sie haben nach sehr strengen und sehr genauen, klaren Vorschriften zu urteilen, sodaß kein Antrag ihrer Neigung oder Willkür ausgesetzt ist. Aber da sich die lebende Natur nicht in Formeln fassen läßt, so kann es natürlich auch hier strittige Fälle geben: dann wird das Erbgesundheitsobergericht angerufen. Alle Maßnahmen die zu treffen sind oder getroffen werden, unterliegen selbstverständlich völlig dem ärztlichen Berufsgeheimnis. Aber schließlich kann ja der Sterilisierte sein Geschick erzählen, wem er mag - der Staat hat ihn jedoch vor jeder Herabsetzung geschützt. Denn wer einem Sterilisierten aus der Tatsache seiner Operation einen Vorwurf macht, wird gerichtlich verfolgt." - Erstausgabe, EA, 1.Auflage in guter Erhaltung (Schutzumschlag mit kleinen Einrissen). - Biologie, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rolle der Frau, Drittes Reich, Eugenik, Gesellschaftsbiologie, Bevölkerungspolitik.
Schwimmer, Eva, Malerin und Graphikerin (1901-1986). 19 (1 eigenh. und 18 ms.) Briefe und Briefkarten mit eh. U. und 18 Originalzeichnungen. Berlin, 1971-76.
An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: "Ein Gespür hat man, nach Jahren der Verzweiflung und Armut, wer hinter und zu einem steht. Sie und ein Millionär, der genau weiß, da[ß] ich politisch anders liege als er und mir voll Güte hilft, trotz der Ehe mit Max Schwimmer. Ich hätte mir einfach das Leben nehmen müssen. Alle meine Verlage hörten durch Intrigen auf: List, Holle, Gebrüder Mann, Hans von Hugo[,] Emil Vollmer, Cecille Dressler, Henssel, Verlag Lambert Schneider, Blanvalet, Desch. Man hat Nierendorf Zeichnungen aus Kalendern von Elwert und Meurer angeboten. Er hat sie genommen. Florian Karsch will mich auf der Buch-Händler Messe zeigen. Schwierig ist seine Frau zu mir. Er ist höflich. Ich muß mein Alter betonen. Man ist böse, daß ich nicht so dem Verfall nahe bin, wie üblich. Das macht gewiß mein ruhiges verschlossenes Leben. Alle anderen Frauen würden wohl diesen Grad der Einsamkeit kaum ertragen [...]" (Br. v. 29. III. 1972). - Mit einer Ausnahme sind alle Briefe und Karten mit tls. blattgroßen Zeichnungen in Tusche, Blei- oder Filzstift versehen, die, sauber ausgeführt, jedem Blatt einen eigentümlichen Reiz verleihen. - Eva Schwimmer war bis 1932 als freischaffende Malerin und Graphikerin tätig, erhilt Malverbot im "Dritten Reich" und lehrte nach dem Krieg als Professorin an der Berliner Hochschule für angewandte Kunst. Ihr unter der nationalsozialistischen Herrschaft entstandenes Tagebuch in Bildern (1942) wurde 1952 mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet. - Beliegend 3 Photographien (davon 1 Doublette) von Arbeiten der Künstlerin und 2 Bll. ms. Briefdurchschläge des Adressaten.
Zusammen 23½ SS. Meist 4to und 8vo.
[SW: Autographen: Bildende Kunst]




