Riefenstahl Kulissen
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Rother, Rainer: Leni Riefenstahl - Die Verführung des Talents. Henschel Berlin 2000 ISBN: 3894873604
288 Seiten, zahlreiche SW-Fotos auf Tafeln, Inhaltsverzeichnis, Zeittafel, Filmo- und Bibliographie, Personenregister, Schutzumschlag Rother beschreibt Werk und Karriere der umstrittensten Regisseurin der Filmgeschichte im historischen Kontext. Dabei werden einige der bekanntesten Legenden anhand bisher unberücksichtigter Akten und Dokumente korrigiert. Rother zeichnet das Bild einer ebenso durchsetzungsfähigen wie talentierten Frau. Inhalt: Einleitung. Erster Teil: Das Talent / Anfänge / Überkompensation / Der erste Auftritt / Eine Ahnung neuer Herrlichkeit im Tanz / Debüt als Hauptdarstellerin / Kämpfe in Schnee und Eis / Auftritt der Autorin / Zwei Lesarten einer Geschichte / "Das blaue Licht". Zweiter Teil: Das Genie des NS-Films / Eine neue Art Film - "Sieg des Glaubens" / Hinter den Kulissen des ersten Parteitagsfilms / Parteiauftrag: Eine neue Qualität / Stilisierung und Spontaneität / Die Autorin des NS-Films / Eine Geschichte der "Bewegung" / Der Parteitagsfilm - ein Dokument? / Die Erzählung vom Parteitag / Die Autorin / Tage der Freiheit / Der beste Sportfilm aller Zeiten / Die Gipfelstürmerin / Ein Auftragswerk / Politische Bedeutung eines "unpolitischen" Films / Spiel und Spannung / Die Funktion des Genies / Reisediplomatie / Stil-Ereignisse und "heroische Reportagen" / Ein Filmgelände für Leni Riefenstahl. Dritter Teil: Abseits der Macht / Teilrückzug "Tiefland" / Vom Wunschprojekt zur Variation / Neuer Blick auf altes Terrain / Die Wiederkehr des Verdrängten / Klatschgeschichten und Prozesse / Unschuld im Vergleich / Komparsen aus dem Lager / Die Toten von Ko?skie /Symbolische Schuld / Projekte / Repetition des Vergangenen / Afrika / Eine Frage von Recht und Takt / Renaissance ohne Rehabilitation / Anmerkungen / Anhang. LENI RIEFENSTAHL, 1902 in Berlin geboren, Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin. Sie war menschlich eine der faszinierendsten, filmisch eine der bedeutendsten und politisch eine der umstrittensten Frauen unserer Zeit. Sie studierte Malerei und begann ihre künstlerische Laufbahn als Tänzerin. Schon nach ihrem ersten Tanzauftritt wurde sie so berühmt, daß Max Reinhardt sie für sein Deutsches Theater engagierte. Eine Knieverletzung beendete ihre sensationelle Karriere. Danach wurde sie als Schauspielerin, Filmregisseurin, Filmproduzentin und Fotoreporterin weltberühmt. Als Darstellerin in den Filmen "Der heilige Berg" (1926), "Der große Sprung" (1927), "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (1929), "Stürme über dem Mont Blanc" (1930), "Der weiße Rausch" (1931), "Das Blaue Licht" (1932) und "SOS-Eisberg" (1933) wurde sie weltbekannt. Ihre größten Erfolge errang sie mit dem Dokumentarfilm "Triumph des Willens", genannt nach dem Reichsparteitag 1934 in Nürnberg, der die höchsten Auszeichnungen erhielt - 1935 die Goldmedaille von Venedig und 1937 die Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris. Jedoch nach Kriegsende vernichtete ausgerechnet dieser Film Leni Riefenstahls Karriere, weil er nun nicht mehr als Kunstwerk anerkannt, sondern als nationalsozialistischer Propagandafilm verurteilt wurde. Dasselbe Schicksal erlebte auch ihr weltbekannter Olympiafilm. Der aus zwei Teilen bestehende Film Teil I "Fest der Völker", Teil II "Fest der Schönheit" erhielt ebenfalls die höchsten Auszeichnungen: 1937 die Goldmedaille von Paris, 1938 den ersten Preis von Venedig als bester Film der Welt, 1939 das Olympische Diplom des IOC und 1956 wurde er in den USA als einer der zehn besten Filme der Welt klassifiziert. Auch als Fotografin stieß sie nach dem Krieg rasch in die Weltspitze vor. Bildberichte über ihre Aufenthalte bei den Nuba erschienen zuerst in den Zeitschriften "Stern", "The Sunday Times Magazine","Paris Match", "L'Europeo","Newsweek" und "The Sun". Ihre Bildbände "Die Nuba" und "Die Nuba von Kau" brachten ihr weitere Ehrungen und Auszeichnungen ein. Im Alter von 71 Jahren erfüllte sich Leni Riefenstahl einen lange gehegten Traum: Sie besuchte einen Tauchkurs, um künftig auch als Unterwasser-Fotografin arbeiten zu können. Bald schon erwies sie sich auch in diesem Metier als Meisterin; mit ihren beiden Bildbänden "Korallengärten" und "Wunder unter Wasser" erregte sie weltweit Aufsehen und erhielt dafür weitere Ehrungen und Auszeichnungen. 1987 veröffentlichte Leni Riefenstahl ihre "Memoiren", die inzwischen in 13 Ländern erschienen sind und vor allem in Japan und den USA hohe Auflagen erzielten. gebundene Ausgabe
Leni Riefenstahl & Prof. David Culbert (Übersetzung und Vorwort): BEHIND THE SCENES OF THE NATIONAL PARTY CONVENTION FILM. [HINTER DEN KULISSEN DES REICHSPARTEITAG-FILMS]: English Language Facsimile Edition.
[05] Deutscher Film
Die 1935 im Münchener Verlag Franz Eher erschienene Erstausgabe gehört zu den seltensten Filmbüchern überhaupt; sie ist kaum zu bekommen. Die Firma International Historic Films in Chicago hat nun einen ansprechenden Reprint herausgebracht, der in der Bebilderung identisch mit dem Original ist, dessen Textpassagen jedoch ins Englische übertragen wurden. Den Schwerpunkt des Bandes bilden 138 Photos, die 1934 während der Dreharbeiten zum Film "Triumph des Willens" entstanden. Verlagsfrisches Exemplar. 111s. PB 25x20. USA 2010. E-1
Riefenstahl, Leni : Hinter den Kulissen des Reichsparteitag-Films. Der Film "Triumph des Willens" wurde im Auftrag des Führers geschaffen. München, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. 1935.
Riss im vorderen Umschlag alt mit Tesafilm repariert. Längere Widmung aus der Zeit auf dem Vortitel. Gut erhalten.
4° 105 S. mit sehr vielen Abbildungen. Illustr. Orig.-Brosch.




