Rudolf Alexander Schroeder
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Corona - Zweimonatsschrift, München, Zürich / München, Berlin, Zürich Verlag der Bremer Presse / Verlag Von R.Oldenbourg ; weicher Einband / soft cover
Guter Zustand
1. und 2. Jahrgang komplett, altersbedingte Gebrauchs- und Lagerspuren,jedoch altersentsprechend sehr guter Gesamterhaltungszustand 1. Jahrgang erschienen 1930; Heft 1, Hugo von Hofmannsthal - Fragment eines Romans; Rainer Maria Rilke - Gedichte; Rudolf Alexander Schröder - Gedenkrede auf Rilke; Paul Valery - Aufzeichnungen; Thomas Mann - Jaakobsgeschichten; Lytton Strachey - Englische Historiker; Rudolf Borchardt - Lichterblickungs Lied; Karl Vossler - Jacinto Benavente; Josef Hofmiller - Ottobeuren Heft 2, Hugo von Hofmannsthal - Fragment eines Romans; Max Mell - Die Sieben gegen Theben; Benedetto Croce - Gnade und Willensfreiheit; Geerten Gossaert - Gedichte; Lytton Strachey - Gibbon; Hans Grimm - Die Geschichte vom alten Blute und von der ungeheuren Verlassenheit; Adolf Frey - Rede auf Gottfried Keller Heft 3, Vergil - Der zweite Gesang der Aeneis übersetzt von Rudolf Alexander Schröder; Rudolf Borchardt - Vergil; Max Mell - Die sieben gegen Theben; Hans Carossa - Emerenz und Cynthia; Emil Strauss - Erste religiöse Eindrücke; Josef Hofmiller - Memmingen; Lafcadio Hearn - Briefe Heft 4, Thomas Hardy - Die Herzogin von Hamptonshire; Richard Beer-Hofmann - Drei Prologe; Benedetto Croce - Über die Poesie des Petrarca; Alexander Block - Vom Untergang des Humanismus; Emil Strauss - Lorenz Lammerdien; Karl Vossler - Zeit- und Raumordnungen der Bühnendichtung; Lafcadio Hearn - Briefe Heft 5, Paul Valery - Die Krise des Geistes; Thornton Wilder - Die Frau von der Insel Andros; Lytton Strachey - Englische Historiker; Hermann Hesse - Gedichte; Rudolf Alexander Schröder - Der Wanderer in der Heimat; Selma Lagerlöf - Die Reitgerte; Higo von Hofmannsthal - Zwei Aufsätze Heft 6, Josef Nadler - Goethe und der deutsche Osten; Hans Carossa - Die Meer-Alge; Rudolf Borchardt - Pflanzenportäts; Stephen Crane - Im Rettungsboot; Horaz - Vier Orden übersetzt von Rudolf Alexander Schröder; J.W.Mackail, Rudolf Alexander Schröder, Wjatscheslaw Iwanow, Josef Hofmiller - Über Vergil 2. Jahrgang erschienen 1931; Heft 1: Hugo von Hofmannsthal - Gedichte; Hermann Hesse - Die Morgenlandfahrt; Karl Vossler - Calderon; Americo Castro - Die Triebkräfte der spanischen Kultur; Rudolf Borchardt - Amaryllis; William Butler yeats - Cathleen Ni Houlihan deutsch von Henry von Heiseler; Rudolf Alexander Schröder - In ein Schweizer Stammbuch; Rudolf G. Binding - Goethe und die Gegenwart 2. Heft, Rudolf Alexander Schröder - Bremen, ein Gedicht; Paul Valery - Über Größe und Niedergang Europas; Hermann Hesse - Die Morgenlandfahrt; Lytton Strachey - Madame Du Deffand; Rudolf Alexander Schröder - Zwei Gedichte; Josef Nadler - Gedenkrede auf Hofmannsthal; Hans Carossa - Emerenz im Vorhof der Besinnung; Josef Hofmiller - Burghausen Heft 3, Aeschylus' Perser - Fragment deutsch von Rudolf Borchardt; Karl Vossler - Lope de Vega, ein Dichterleben; Thomas Mann - Jaakobs Hochzeit; Rudolf Kossner-Thomas Hardy; Paul Alverdes - Braune darf nicht mit; Valery Larbaud - Englische Landschaft Heft 4, Hugo von Hofmannsthal - Aufzeichnungen zu Reden in Skaninavien; Karl Vossler - Lope de Vega, ein Dichterleben; Henry James - Der Altar der Toten; Richard Beer-Hofmann - Gedicht; Paul Valery - Erinnerungen an Mallarme; Ricarda Huch - Zwei Gedichte; Ricarda Huch - Luzern; H.C. Andersen - Aus einem Notizbuch Heft 5, Peter von Cornelius - Widmungsblatt zum Faus; Racine - Berenze und Athalie übersetzt von Rudolf Alexander Schröder; Rudolf Alexander Schröder - Zur deutschen Würdigung Racines; Rudolf Nadler - Zürich und Königsberg im 18. Jahrhunder; Fritz Ernst - Karl Philipp Moritz; Lytton Strachey - Zwei kleine Biographien; Benedetto Croce -Einleitung zur Geschichte Europas im 19.Jahrhundert; Goethe in Dornburg 1828 - Erinnerungen einer alten Frau Heft 6, Giosue Carducci - Legnanolied deutsch von Borchardt; Benedetto Croce- Zur Geschichte Europas im 19. Jahrhundert; Fürstin Marie von Thurn und Taxis - Erinnerungen an Rilke; Charles du Bos - Aus dem Tagebuch; Hugo von Hofmannsthal - Prolog zu der Tor und der Tod; Marie Herzfeld - Loris; Hugo von Hofmannsthal - Zu lebenden Bildern; Paul Alverdes - Die Waldbrüder; Ricarda Huch - Estavayer Paperback
[SW: Zeitschriften; Zweimonatsschrift; Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts;]
Schröder, Rudolf Alexander. - Ott, Alfons: Rudolf Alexander Schröder. Skizze zu einem Portrait. Würzburg, Stürtz, (1973).
Vortrag, gehalten am 30. September 1973 in der Öffentlichen Festsitzung zum Jubiläum der 25. Jahrestagung der Fränkischen Bibliophilengesellschaft in Schweinfurt. - Eines v. 350 Expln. (230 für die Fränkische Bibliophilengesellschaft, 120 für die Rudolf Alexander Schröder-Gesellschaft). Rudolf Alexander Schröder (1878-1962) war Gründungs- und Ehrenmitglied der Fränkischen Bibliophilengesellschaft. - Gutes Exemplar.
[SW: Literatur 20. Jahrhundert, Bibliophilie, Sekundärliteratur, Lebenszeugnisse, Dokumente]
Gr.-8°. 11 (1) SS. Orig.-Kart. mit faks. Signatur von Rudolf Alexander Schröder auf Vorderdeckel.
Schröder, Rudolf Alexander. - Kantzenbach, Friedrich Wilhelm: Rudolf Alexander Schröder zum 100. Geburtstag. 26. Januar 1978. Mchn., Claudius-Verlag, 1978.
Sonderdruck der Rudolf-Alexander-Schröder-Gesellschaft München. - Enthält 2 Aufsätze:1.) Dank an Rudolf Alexander Schröder. Ein Gedenkwort zum hundertsten Geburtstag. - 2.) Rudolf Alexander Schröder und August Winning. - Die Aufsätze wurden zuerst in der Zeitschrift "Luther" der Luthergesellschaft 1977, Heft 3, bzw. im "Pfarramtskalender 1978" der Evang. Pfarrervereine in Deutschland abgedruckt. - Gutes Exemplar.
[SW: Literatur 20. Jahrhundert, Religion, Christentum, Zeitgeschichte, Nationalsozialismus, Sekundärliteratur, Lebenszeugnisse, Dokumente, Briefe]
8°. 10 Bll. Orig.-Kart.
Schröder, Rudolf Alexander: Achtzig Gedichte. Eine Auswahl aus den "Weltlichen Gedichten". Frankfurt a.M. : Suhrkamp Verlag, 1951.
Guter Zustand. - Rudolf Alexander Schröder (* 26. Januar 1878 in Bremen; 22. August 1962 in Bad Wiessee) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Dichter, evangelischer Kirchenlieddichter sowie Architekt und Maler. Leben: Rudolf Alexander Schröder wurde in Bremen als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren. Schon in der Schulzeit entwickelte er literarische Neigungen. 1897 ging er nach München, um dort Architektur, Musik und Kunstgeschichte zu studieren. Zusammen mit seinem Vetter Alfred Walter Heymel und in Verbindung mit dem Redakteur Otto Julius Bierbaum gründete er die Zeitschrift Die Insel, aus der später dann der Insel-Verlag erwachsen sollte. 1901 schied Schröder aus der Insel-Redaktion aus. Seit 1909 arbeitete Schröder - nach Aufenthalten in Paris (bei dem Ehepaar Julius Meier-Graefe) und in Berlin - als Architekt in Bremen; dabei widmete er sich vor allem Interieurs. Schröder gestaltete z. B. die Redaktions-Wohnung der Insel sowie einen Teil der Innenausstattung des 1929 in Dienst gestellten Ozeandampfers Bremen. 1913 gründete er mit Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Borchardt u. a. die Bremer Presse. Während des Ersten Weltkrieges war Schröder Zensor im deutschen Generalkommando in Brüssel, dabei lernte er die flämische Lyrik kennen, die er später auch übersetzte. 1931 gab er die Arbeit als Architekt auf, um sich ganz auf die Schriftstellerei (Schwerpunkte: Lyrik, Übersetzung und Essay) zu konzentrieren. 1935 verließ Schröder Bremen und siedelte sich im oberbayerischen Bergen (Chiemgau) an, wo er bis zum Tode 1962 lebte. Den Umzug zu Beginn des Dritten Reichs verstand er als Schritt in die Innere Emigration. Gleichzeitig trat er den Kreisen der Bekennenden Kirche bei und ließ sich 1942 zum Lektor (d.h. Laienprediger) berufen. Er leistete einen bedeutenden Beitrag zur Erneuerung des evangelischen Kirchenliedes im 20. Jahrhundert. Lese- und Vortragsreisen führten ihn in viele Regionen Deutschlands. In der NS-Zeit beschränkte er sich hauptsächlich auf Veranstaltungen in kirchlichen Räumen, traf allerdings auch mit Hans Grimm und weiteren nationalkonservativen Autoren auf den "Lippoldsberger Dichtertreffen" zusammen. Er arbeitete an Zeitschriften und Sammelwerken mit und wurde einer der namhaftesten Mitarbeiter des Eckart-Verlags Berlin und seiner Zeitschrift Eckart. Der Herausgeber Kurt Ihlenfeld rief den Eckart-Kreis ins Leben, der seine Aufgabe in Begegnungen von Theologie und Literatur, Glaube und Dichtung sah. Eine Buchreihe mit vorwiegend protestantischen und literarischen Themen nannte sich "Der Eckart-Kreis". Neben evangelischen Christen wie Martin Beheim-Schwarzbach, Hermann Claudius, Albrecht Goes, Jochen Klepper, Willy Kramp, Albrecht Schaeffer, Siegbert Stehmann, Otto von Taube und August Winnig zählten Katholiken wie Werner Bergengruen, Reinhold Schneider und Joseph Wittig zum Eckart-Kreis. Schröder schloss sich der "Bekennenden Kirche" an und hielt als Laienprediger der evangelisch-lutherischen Kirche Bayerns Gottesdienste. Von 1946 bis 1950 leitete er von Bergen aus die Bremer Kunsthalle und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden des Kunstvereins gewählt. Seine Vaterstadt Bremen wählte ihn zum Ehrenbürger und nannte ihren Literaturpreis nach ihm. Dem unverheiratet Gebliebenen führte die Schwester Dora den Haushalt. Sie war auch als seine Sekretärin tätig. Der fünffache Ehrendoktor starb 1962 in Bad Wiessee nach kurzem Aufenthalt in der dortigen Klinik und wurde im Bremer Familiengrab auf dem Riensberger Friedhof beigesetzt. Für sein Leben bestimmend erwiesen sich Freundschaften mit Alfred Walter Heymel, Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Borchardt sowie Begegnungen mit Rainer Maria Rilke, Gerhart Hauptmann und andern Schriftstellern der Zeit. Er pflegte auch Kontakte zu Stefan George, ohne zum Anhänger des George-Kreises zu werden. Künstlerisches Schaffen: Die frühe Lyrik Schröders stand im Zeichen eines Skeptizismus und romantisierenden Ästhetizismus; dabei bediente er sich vor allem klassischer Formen wie Oden und Sonetten. Schröder schrieb auch einzelne kabarettistischen Verse. Vor dem und im Ersten Weltkrieg verfasste er mehrere national-konservative Gedichte, die zum Teil einen weihevoll stilisierten Patriotismus zeigen. Nach dem Erlebnis des Krieges bestimmten die Ausrichtung auf das humanistische Erbe der Klassik und eine protestantisch-biblische Religiosität sein Schaffen. Er wurde dadurch zu einem wichtigen Erneuerer des evangelischen Kirchenliedes im 20. Jahrhundert. Einige seiner Lieder wurden in Kirchengesangbücher aufgenommen (Wir glauben Gott im höchsten Thron; Abend ward, bald kommt die Nacht; Es mag sein, dass alles fällt u.a.). Schröder übersetzte die Ilias und Odyssee Homers, Werke von Vergil, Horaz, Corneille, Racine, Moliere, T. S. Eliot, Shakespeare und veröffentlichte Nachdichtungen niederländisch-flämischer Lyrik. Schröder wirkte als Übersetzer der altkirchlichen (gregorianischen) Hymnen im Alpirsbacher Antiphonale, dessen Neubearbeitung Friedrich Buchholz ab 1946 für die Kirchliche Arbeit Alpirsbach betrieb. 1950 schrieb Schröder die von Hermann Reutter vertonte Hymne an Deutschland, die nach dem Wunsch von Bundespräsident Theodor Heuss Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland werden sollte, sich aber gegen die von Bundeskanzler Konrad Adenauer bevorzugte dritte Strophe des Deutschlandliedes nicht durchsetzen konnte. Aus wikipedia-orgRudolf_Alexander_Schr%C3%B6der.
Erste bis fünfte Auflage. Erste Ausgabe. WG².144. 125 Seiten. 18 cm. Rotes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Kopffarbschnitt.
[SW: Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 40-er Jahre, Lyrik, Poesie, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Deutsche Literatur der vierziger Jahre]




