Rusha

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R. Walther Darre: Der Schweinemord. München, Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf., 1937.
Einband etwas berieben, drei Kleine Perforationen des Leinens am Rücken, Hintere obere Einbandecke beschmutzt, Vorsatz und Schmutztitel stockfleckig, Inventarnummer einer Werk-Bücherei und Stempel auf Vorsatz, Fleck auf Schnitt der letzten 30 Seiten, sonst gut.
[SW: Neuordnung unseres Denkens, Schweine, Mord, Reichsschule Des Reichsnährstandes Burg Neuhaus Blut Und Boden

Ganzleinen, 148 Seiten, 8°. Richard Walther Darre (eigentlich Ricardo Walther Oscar Darre, auch Richard Walter Darre; * 14. Juli 1895 in Belgrano, Buenos Aires, Argentinien; 5. September 1953 in München) war ein deutscher Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus. Walther Darre wurde als Sohn des Kaufmanns und Leiters des Handelshauses Hardt & Co., Richard Oskar Darre, und seiner Ehefrau Emilia Berta Eleonore (geb. Lagergren) geboren. Durch den Beruf des Vaters zog die Familie häufig um. Darre verbrachte seine Kindheit in Belgrano, einem Viertel von Buenos Aires, wo er die deutsche Schule besuchte. Später kam er in Deutschland an die Oberrealschule in Heidelberg, das Pädagogium Godesberg, sowie an die King's College School in Wimbledon. Nach der freiwilligen Teilnahme am Ersten Weltkrieg als deutscher Soldat an der Westfront schloß er sich als Leutnant kurz einem Freikorps in Berlin an. 1920 beendete er das Studium zum Diplomkolonialwirt an der Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen. Später begann er zusätzlich ein Studium der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Viehzucht und Vererbungsfragen in Gießen und schloss es 1925 in Halle (Saale) mit Diplom ab. Sein Interesse fokussierte sich auf genetische Fragen, besonders den Menschen betreffend. 1922 heiratete er Alma Staadt. Da er an der Universität keine weitere Stelle erhielt, übernahm er staatliche Auftragsarbeiten auf dem Gebiet der Zuchtauslese. 1927 folgte eine Studienreise nach Finnland und von 1928 bis 1929 war er landwirtschaftlicher Sachverständiger der Deutschen Gesandtschaft in Riga. Schon früh lernte Darre beim rechtsnationalen Bund der Artamanen Heinrich Himmler kennen. Geprägt von dieser Umgebung veröffentlichte er 1929 sein erstes Buch Das Bauerntum als Lebensquell der nordischen Rasse. 1930 folgte die Schrift Neuadel aus Blut und Boden, in der er versuchte, die Weltwirtschaftskrise und den Zerfall der Weimarer Republik mit antisemitischen, antisowjetischen und antikapitalitischen Argumenten zu begründen. Er begeisterte sich dabei für eine "geistige und rassische Erneuerung durch die Hinwendung zur Agrarwirtschaft" und eine Abkehr von der Industrie. Durch Vermittlung des Architekten Paul Schultze-Naumburg traf er Hitler und wurde von diesem beauftragt, ein Agrarprogramm für die NSDAP auszuarbeiten. Darre wurde so zum Berater Hitlers in landwirtschaftlichen Angelegenheiten und Leiter des Agrarpolitischen Apparats der Reichsleitung. Im Juli 1930 trat Darre der NSDAP (Mitglieds-Nr. 248.256) und der SS (Mitglieds-Nr. 6.882) bei und wurde durch den Aufbau der Propaganda im landwirtschaftlichen Bereich zu einem der wichtigsten Helfer der Partei bei den folgenden Wahlen. Ab 1931 leitete Darre das neu gegründete Rasse- und Siedlungshauptamt (RuSHA) innerhalb der SS. Im selben Jahr heiratete er Charlotte von Vietinghoff. 1932 gründet er die Monatsschrift Deutsche Agrarpolitik, ab 1939 Odal. Darin propagierte er seine Vorstellungen vom Bauernadel. Nach der Machtübernahme der NSDAP wurde er 1933 er Leiter des Parteiamts für Agrarpolitik. Er übernahm auch den Vorsitz der "Reichsführergemeinschaft" der vereinigten landwirtschaftlichen Verbände und wurde am 28. Mai zum "Reichsbauernführer", am 29. Juni zusätzlich zum Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft und hat damit die Leitung der gesamten deutschen Agrarpolitik inne. In der Folge beschloss die Regierung das Reichserbhofgesetz, das die Vererbung von Hofstellen reglementierte und die Erbteilung ausschloß. Ebenso baute er den so genannten Reichsnährstand auf, der alle Personen und Verbände, die an der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte mitwirken, vereinigte und gleichschaltete. Als Propagandaveranstaltung führte er auch das jährliche Reichserntedankfest auf dem Bückeberg bei Hameln und in Goslar ein, den sogenannten "Reichsbauerntag". Darre war ab Ende 1932 Mitglied des Reichstags und ab November 1933 Reichsleiter, SS-Gruppenführer, Mitglied der Akademie für Deutsches Recht und Ehrenpräsident der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft. 1936 erhielt er das Goldene Parteiabzeichen. In seiner Schrift Blut und Boden, ein Grundgedanke des Nationalsozialismus griff er die Blut-und-Boden-Thesen erneut auf. So geriet er immer mehr in Gegensatz zum Beispiel zu der von Hermann Göring geleiteten Vierjahresplan-Verwaltung, zu Hjalmar Schacht und zur Reichsbank. Während Darre an eine Rückkehr zu Verhältnissen wie vor der industriellen Revolution dachte, rüstete das Dritte Reich im Sinne der Kriegswirtschaft die Industrie auf. Als im September 1938 ein Konflikt mit Himmler hinzukam, da Darres Pläne zur Förderung bäuerlicher Siedlungen im Reich dessen Vorstellungen von der Ostsiedlungspolitik widersprachen, wurde er als Leiter des RuSHA abgesetzt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs trat Darre auch als Minister für Ernährung und Landwirtschaft immer mehr in den Hintergrund. Am 16. Mai 1942 verfügte Hitler, daß Darre "mit Rücksicht auf seinen seit längerer Zeit angegriffenen Gesundheitszustand" von der Leitung des Reichsamtes für Agrarpolitik "bis auf weiteres" beurlaubt werde und die Geschäftsführung des Amtes an Herbert Backe zu übertragen sei. Zwar übernahm Backe somit faktisch den Aufgabenbereich von Darre als Minister, seine offizielle Ernennung zum Reichsernährungsminister erfolgte indessen erst im April 1944. Die letzten Kriegsjahre verbrachte er zurückgezogen in einem Jagdhaus in der Schorfheide. 1945 wurde er verhaftet und auf dem Gelände der Flakkaserne Ludwigsburg inhaftiert. Vom amerikanischen Militärgericht wurde er wegen der Beschlagnahme des Eigentums polnischer und jüdischer Bauern, sowie wegen der Anordnung, deutschen Juden die Grundnahrungsmittel zu verweigern und dadurch Zivilpersonen dem Hunger auszuliefern, angeklagt. Am 14. April 1949 wurde Darre im Wilhelmstraßen-Prozeß wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Plünderung und Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation zu sieben Jahren Haft verurteilt, aber bereits im August 1950 aus der Kriegsverbrechergefängnis Landsberg wieder entlassen. Die letzten Lebensjahre verlebte er in Bad Harzburg und starb am 5. September 1953 in einer Münchner Privatklinik; beerdigt ist er auf dem Friedhof an der Hildesheimer Straße in Goslar. Darre war einer der vehementesten Verfechter einer eigenen ("arteigenen") Wappenkunst im Nationalsozialismus. Bereits 1930 hielt er die Wiedererschaffung eines "echten Adels im altgermanischen Sinn" für erforderlich, dessen Angehörige unter anderem am "Tragen der Waffe" sowie dem Besitz von erblichen, unveräußerlichen "Hegehöfen" erkennbar sein sollten. Die ersten konkreten Hinweise auf Darres Absichten stammen vom Januar 1934, als die Errichtung einer "Ehrenhalle" für die Mitglieder des "Reichsbauernrates" vorgeschlagen wurde. Allen Mitgliedern sollten Wappen verliehen werden, die schließlich im Gebäude ausgestellt werden sollten. War zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht klar, wie diese auszusehen hatten, entwickelte Darre in Zusammenarbeit mit bedeutenden Heraldikern, wie etwa dem Berliner Künstler Hanns Bastanier, bald die ersten Entwürfe. Insbesondere die doppelte "Sig"-Rune (Zeichen der SS) sowie die "Odals"-Rune sollten Bestandteile der neuen Wappen werden. Letztere Rune war für Darre der "Schlüssel zum Verständnis der germanischen Weltanschauung", die "Wortzusammenfassung von Blut und Boden". Im April 1936 plante die "Reichsbauernführung" sowohl die Schaffung einer eigenen "Wappenrolle" als auch die Gründung eines "Vereins für bäuerliche Sippenkunde und bäuerliches Wappenwesen". Darre hielt 1936 eine Rede vor dem "4. Reichsbauerntag" in Goslar, in der er unter anderem erklärte: "Wer den Ahn nicht ehrt, ist der Enkel nicht wert. Hier liegt der Schlüssel zum Geheimnis des Verständnisses der Ewigkeit eines Geschlechtes. Aus diesem Grundgedanken heraus werden wir auch wieder zum bäuerlichen Wappen kommen, allerdings ohne in die ganze höfische Spielerei der Heraldiker von Fach zu verfallen. ( ) Ursprünglich hat das Wappenbild geredet und seinen Träger gekennzeichnet. Wenn uns heute noch der Schlüssel fehlt, um die alten Runen und Farben in den Wappenschilden zu lesen, so können wir doch das Vertrauen haben, daß der Schlüssel hierzu dereinst wiedergefunden werden kann. ( ) Bis aber der Schlüssel gefunden ist, werden wir uns aus unserem bäuerlichen Gefühl heraus die Wappen schaffen, die uns etwas zu sagen haben." Aufforderungen an die Bauernschaft, alte Hausmarken zu sammeln, sowie so genannte "Dorfsippenbücher" anzulegen, führten letztlich aber nur zu rudimentären Ergebnissen, nicht zuletzt deshalb, weil die Mitarbeiter des "Vereins für Sippenkunde" zum Heeresdienst eingezogen wurden. Daher stellte man im Juni 1940 alle Tätigkeiten ein, womit gleichzeitig Darres Pläne zur Schaffung "bäuerlich-nationalsozialistischer" Wappen ein Ende fanden.

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Ruscha, Ed; Alexandra Schwartz, editor. Leave Any Information at the Signal: Writings, Interviews, Bits, Pages. Cambridge: MIT, 2002.

First Edition Covering a wide range of perspectives, with extended replies by Rusha ranging from subject matter to artistic approach. The last section, "Bits and Pieces", is illustrated with many drawings of Rusha. In publisher's original beige cloth, stamped in an information-style typeface, probably Helvetica. Hardcover Condition:Fine Condition

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CHRISTIES: THE REFCO COLLECTION OF CONTEMPORARY PHOTOGRAPHY. [SUGIMOTO. ESSER. LUTTER. RODNEY GRAHAM. ELIASSON. GABRIEL OROZCO. BALDESSARI. ED RUSHA. POLKE. ARBUS. EGGLESTON. AVEDON. BARNEY. CREWDSON. CATTELAN. THOMAS RUFF. BERND & HILLA BECHER..]. 05/05/2006 ( Gew, NEW YORK 2006

ESTIMATIONS- ISBN : -

[SW: PHOTOGRAPHIE PHOTOGRAPHY]

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CHRISTIES: IMPRESSIONIST, MODERN AND POST WAR ART. [JONGKIND. COROT. LEPINE. GUILLAUMIN. COROT. DEGAS. LOISEAU. UTRILLO. CAMOIN. SERUSIER. HERBIN. LAURENCIN. DUFY. MASSON. ERNST. DIEGO GIACOMETTI. MUSIC. DE STAEL. JORN. CORNEILLE. RICHTER. RUSHA. ETC..]. 07/02/2001, LONDON 2001

ESTIMATIONS- ISBN : -

[SW: PEINTURE MODERNE MODERN PAINTING]

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