Ruth Schaumann
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Schaumann, Ruth: Die Uhr. Roman. Baden-Baden, Bühler Verlag, 1946.
Buchrücken oben mit einem Einriß: 2,5 cm. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Befriedigender Zustand. - Ruth Schaumann (* 24. August 1899 in Hamburg; 13. März 1975 in München) war eine deutsche Lyrikerin, Bildhauerin und Zeichnerin. Leben: Ruth Schaumann war die Tochter des preußischen Offiziers Curt Schaumann und dessen Ehefrau Elisabeth, geborene Becker. Sie wuchs mit zwei Schwestern und dem früh verstorbenen Bruder Felix in der Garnisonstadt Hagenau/Elsaß auf. Im Alter von sechs Jahren verlor Ruth Schaumann infolge einer schweren Scharlacherkrankung das Gehör. Mit ihrer Kinderfrau Ida Goretzki wurde sie nach Hamburg geschickt, wo sie mit zwei gehörlosen Kindern eines Großkaufmannes in dessen Haus privaten Unterricht erhielt. Während dieser Zeit erlernte sie das Lippenlesen. 1917 zog Ruth Schaumann nach München, um den Beruf einer Modezeichnerin zu erlernen. In dieser Zeit entstanden erste Gedichte, die sie später in ihrem Erstlingswerk Die Kathedrale veröffentlichte. Auf Anregung des katholischen Priesters Alois Wurm bewarb sich Ruth Schaumann im Januar 1918 an der Münchner Kunstgewerbeschule und wurde in die Bildhauerklasse von Joseph Wackerle aufgenommen. Auf Grund ihrer Plastik Verkündigung wurde sie bereits im Januar 1921 zur Meisterschülerin ernannt. Im November 1923 erschien in der literarischen Monatsschrift Hochland der Aufsatz Ruth Schaumann: Plastik und Dichtung, durch den die junge Künstlerin größere Bekanntheit erlangte. Dieser Artikel war das Ergebnis eines langen Interviews, das der Schriftleiter des Hochland, Friedrich Fuchs (1890-1948), mit Ruth Schaumann geführt hatte. Ein Jahr später heirateten Friedrich Fuchs und Ruth Schaumann in München, nachdem die Künstlerin aus eigenem Antrieb zur Katholischen Kirche konvertiert war. Der Ehe entstammen fünf Kinder. Bald nach der Machtübernahme verlor ihr Ehemann wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus seine Anstellung. Ab 1935 galt Ruth Schaumanns künstlerisches Schaffen als entartet. Als Schriftstellerin konnte sie dagegen weiter publizieren. 1937 erschien ihre Novelle Der Petersiliengarten, 1941 der Roman Die Silberdistel. Nach Ende des Krieges fertigte Ruth Schaumann vorwiegend sakrale Kunst: Altarbilder, Skulpturen, Kreuzwege, Kirchenfenster. Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Romane und Erzählungen, teilweise mit eigenen Illustrationen. Höhepunkt ihres späten literarischen Schaffens ist ihr 1968 bei F. H. Kerle in Heidelberg erschienener autobiografischer Roman Das Arsenal. Neben ihrem umfangreichen literarischen und bildnerischen Schaffen trat sie auch als Scherenschnitt-Künstlerin hervor. Ruth Schaumann starb am 13. März 1975 in München und wurde neben ihrem Mann auf dem Winthirfriedhof im Stadtteil Neuhausen bestattet. Zum 100. Geburtstag von Ruth Schumann erschien 1999 im Hamburger Signum-Verlag postum ihr unvollendetes Manuskript Der Kugelsack, das als Fortsetzung ihres autobiographischen Romans Das Arsenal angelegt ist. Aus: wikipedia-orgRuth_Schaumann
Erstausgabe. 1. - 10. Tausend. Wilpert G. II, 57. 266 Seiten. 20,5 cm. Illustrierter Pappband mit Kopffarbschnitt.
[SW: Monacensia, Nachkriegsdeutschland, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Trümmerliteratur, Münchner Literatur, Münchner Schriftsteller, Nachkriegsliteratur, Deutsche Literatur der 40er Jahre, Trümmerzeit, Münchner Künstler]
Schaumann, Ruth: Elise. Heidelberg, F. H. Kerle Verlag, 1946.
Vor- und Nachsatz etwas fleckig.
Halbleinen, 130 Seiten, Kopffarbschnitt, 8°. Erstausgabe W/G 53. Ruth Schaumann (geboren 24. August 1899 in Hamburg; gestorben 13. März 1975 in München) war eine deutsche Lyrikerin, Dichterin, Bildhauerin und Zeichnerin. Ruth Schaumann war die Tochter des preußischen Offiziers Curt Schaumann und dessen Ehefrau Elisabeth, geborene Becker. Sie wuchs mit zwei Schwestern und dem früh verstorbenen Bruder Felix in der Garnisonstadt Hagenau/Elsaß auf. Im Alter von sechs Jahren verlor Ruth Schaumann infolge einer schweren Scharlacherkrankung das Gehör. Mit ihrer Kinderfrau Ida Goretzki wurde sie nach Hamburg geschickt, wo sie mit zwei gehörlosen Kindern eines Großkaufmannes in dessen Haus privaten Unterricht erhielt. Während dieser Zeit erlernte sie das Lippenlesen. 1917 zog Ruth Schaumann nach München, um den Beruf einer Modezeichnerin zu erlernen. In dieser Zeit entstanden erste Gedichte, die sie später in ihrem Erstlingswerk Die Kathedrale veröffentlichte. Auf Anregung des katholischen Priesters Alois Wurm bewarb sich Ruth Schaumann im Januar 1918 an der Münchner Kunstgewerbeschule und wurde in die Bildhauerklasse von Joseph Wackerle aufgenommen. Auf Grund ihrer Plastik Verkündigung wurde sie bereits im Januar 1921 zur Meisterschülerin ernannt. Im November 1923 erschien in der literarischen Monatsschrift Hochland der Aufsatz Ruth Schaumann: Plastik und Dichtung, durch den die junge Künstlerin größere Bekanntheit erlangte. Dieser Artikel war das Ergebnis eines langen Interviews, das der Schriftleiter des Hochland, Friedrich Fuchs (1890-1948), mit Ruth Schaumann geführt hatte. Ein Jahr später heirateten Friedrich Fuchs und Ruth Schaumann in München, nachdem die Künstlerin aus eigenem Antrieb zur Katholischen Kirche konvertiert war. Der Ehe entstammen fünf Kinder. Bald nach der Machtübernahme verlor ihr Ehemann wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus seine Anstellung. Ab 1935 galt Ruth Schaumanns künstlerisches Schaffen als entartet. Als Schriftstellerin konnte sie dagegen weiter publizieren. 1937 erschien ihre Novelle Der Petersiliengarten, 1941 der Roman Die Silberdistel. Während des Zweiten Weltkriegs wurden mehr als 50 ihrer Beiträge in der Krakauer Zeitung publiziert, die als NS-Presseorgan im Generalgouvernement erschien. Nach Ende des Krieges fertigte Ruth Schaumann vorwiegend sakrale Kunst: Altarbilder, Skulpturen, Kreuzwege, Kirchenfenster. Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Romane und Erzählungen, teilweise mit eigenen Illustrationen. Höhepunkt ihres späten literarischen Schaffens ist ihr 1968 bei F. H. Kerle in Heidelberg erschienener autobiografischer Roman Das Arsenal. Neben ihrem umfangreichen literarischen und bildnerischen Schaffen trat sie auch als Scherenschnitt-Künstlerin hervor. Ruth Schaumann starb am 13. März 1975 in München und wurde neben ihrem Mann auf dem Winthirfriedhof im Stadtteil Neuhausen bestattet. Zum 100. Geburtstag von Ruth Schumann erschien 1999 im Hamburger Signum-Verlag postum ihr unvollendetes Manuskript Der Kugelsack, das als Fortsetzung ihres autobiographischen Romans Das Arsenal angelegt ist. Werke: Lyrik: 1920: Die Kathedrale 1924: Das Passional, 2. Auflage. 1924: Der Knospengrund, 2. Auflage. 1927: Der Rebenhag, 2. Auflage. 1927: Die Rose, 2. Auflage. 1928: Die Kinder und die Tiere 1930: Die geliebten Dinge 1932: Der Krippenweg 1969: Am Krippenrand. Weihnachtsgedichte Prosa: 1929: Der blühende Stab (Novellen) 1932: Amei, Geschichte einer Kindheit (autobiografisch) 1933: Ave von Rebenhagen 1933: Yves 1933: Siebenfrauen 1955: Die Taube (Roman) 1968: Das Arsenal (Roman, autobiografisch) 1999: Der Kugelsack (Roman, autobiografisch) (postum)
Schaumann, Ruth,
Ruth Schaumann (1899-1975), Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin. E. Albumblatt mit U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - "Das Wasser ist tief, sehr tief, aber der Himmel ist tiefer (aus Amei'[)] | Ruth Schaumann": - Ruth Schaumann besuchte die Kunstgewerbeschule in München, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und ehelichte nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Ihr literarisches Schaffen umfaßt religiös geprägte Lyrik, Romane und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei", die sie zum Teil selbst illustrierte; ihr malerisches Schaffen besteht besonders nach Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend aus sakraler Kunst in Plastiken, Kreuzwegen und Kirchenfenstern.
Ruth Schaumann (1899-1975), Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin. E. Albumblatt mit U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - "Das Wasser ist tief, sehr tief, aber der Himmel ist tiefer (aus Amei'[)] | Ruth Schaumann": - Ruth Schaumann besuchte die Kunstgewerbeschule in München, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und ehelichte nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Ihr literarisches Schaffen umfaßt religiös geprägte Lyrik, Romane und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei", die sie zum Teil selbst illustrierte; ihr malerisches Schaffen besteht besonders nach Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend aus sakraler Kunst in Plastiken, Kreuzwegen und Kirchenfenstern.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Schaumann, Ruth,
Ruth Schaumann (1899-1975), Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin. E. Kunstpostkarte mit Initialen. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ist es so recht? Am 1. Juni wurde uns ein 4. Kindlein geschenkt, eine dritte Tochter, daher die kleine Verzögerung [...]". - Ruth Schaumann besuchte die Kunstgewerbeschule in München, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und ehelichte nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Ihr literarisches Schaffen umfaßt religiös geprägte Lyrik, Romane und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei", die sie zum Teil selbst illustrierte; ihr malerisches Schaffen besteht besonders nach Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend aus sakraler Kunst in Plastiken, Kreuzwegen und Kirchenfenstern. - Die Bildseite nach einem Scherenschnitt von Ruth Schaumann.
Ruth Schaumann (1899-1975), Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin. E. Kunstpostkarte mit Initialen. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ist es so recht? Am 1. Juni wurde uns ein 4. Kindlein geschenkt, eine dritte Tochter, daher die kleine Verzögerung [...]". - Ruth Schaumann besuchte die Kunstgewerbeschule in München, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und ehelichte nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Ihr literarisches Schaffen umfaßt religiös geprägte Lyrik, Romane und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei", die sie zum Teil selbst illustrierte; ihr malerisches Schaffen besteht besonders nach Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend aus sakraler Kunst in Plastiken, Kreuzwegen und Kirchenfenstern. - Die Bildseite nach einem Scherenschnitt von Ruth Schaumann.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]




