Schiller Wilhelm Tell
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Gaier, Philipp: Wilhelm Tell - Selbsthelfer oder politischer Befreier der Schweiz? GRIN VERLAG, August 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638598098
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar, 12 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon von Anfang an erfreute sich das Drama Wilhelm Tell einer außerordentlichen Beliebtheit beim Publikum. Den gelungenen Einstieg der Uraufführung in Weimar konnte nur noch eine Aufführung in Berlin am 4. Juli 1804 übertrumpfen. Die Kapazitäten der Theater schienen dem überdurchschnittlich starken Andrang nicht gerecht werden zu können, so dass einige Wiederholungen nötig waren, um die Neugierde des Publikums zu befriedigen. [Safranski, Friedrich Schiller, S. 505.] Begeistert äußerte sich auch August Wilhelm Schlegel zu Schillers Drama, der sich eine Aufführung "im Angesicht von Tells Kapelle am Ufer des Vierwaldstätter- Sees, unter freiem Himmel, die Alpen zum Hintergrunde" [Zit. nach Safranski, FriedrichSchiller, S. 505.] wünschte. Woher rührt diese allgemeine Verehrung des Stückes Seinen Ursprung hat der Wilhelm Tell-Stoff in einer Überlieferung des dänischen Geschichtsschreibers Saxo Grammaticus aus dem 12. Jahrhundert. Bereits im 15. Jahrhundert galt die Geschichte des Wilhelm Tell als Inbegriff des Schweizer Befreiungskampfes gegen die Habsburger Fremdherrschaft und wurde mit der Gründung der Eidgenossenschaft verbunden. Mit den Befreiungskriegen der Jahre 1813-1815 und der Märzrevolution von 1848 wurde das Schillerdrama auch in Deutschland zum Sinnbild der Freiheit. Abgesehen von dem Verbot des Stückes für den Unterricht durch Adolf Hitler 1941 [Schulz, Wilhelm Tell, S. 217-226.], erfreut sich das Stück bis heute noch großer Beliebtheit, prägt es doch den deutschen Schulunterricht wie kein zweites Schillerdrama. Tell-Zitate sind im Alltagsleben tief verankert, so z. B. "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann" oder "Früh übt sich, was ein Meister werden will". [Zymner, Friedrich Schiller, S. 148.] Entstammt schon der Ursprung des Tell-Stoffes einer Sage, so hat sich über die Jahrhunderte ein wahrer Mythos um den furchtlosen Mann gebildet, der mit einem Meisterschuss das Leben seines Sohnes, durch die Tötung des Gewaltherrschers Geßler die Eidgenossenschaft rettete. Eine Tat mit patriotischem Hintergrund Schiller charakterisierte seinen Protagonisten folgendermaßen: "Die Rolle erklärt sich selbst: eine edle Simplicität, eine ruhige, gehaltne Kraft ist der Charakter; mithin wenige, aber bedeutende Gesticulation, ein gelassenes Spiel, Nachdruck ohne Heftigkeit, durchaus eine edle schlichte Manneswürde" [NA 32, S. 118. Zit. nach Benno v. Wiese, Friedrich Schiller, S. 770.]. Wird diese Beschreibung einem Mythos gerecht Kann ein Mann mit diesen Eigenschaften ein Land retten Wie kann eine gemäßigte Natur, wie sie Schiller dargestellt, eine derart tragende Rolle spielen Was die wahren Beweggründe für Tells Befreiungstat sind, und ob er tatsächlich der verehrte Volksheld mit den patriotischen Motiven ist, was angesichts des Schillerzitates beinahe unglaubwürdig erscheint, gilt es zu untersuchen. Dazu ist es erst einmal notwendig, den Gegensatz zwischen dem ruhigen, schlichten, fast schon primitiven Tell und dem heldenhaften Erlöser von der Tyrannei darzustellen, das heißt, eine Darstellung des Fremdbildes von Tell, da ihn die Eidgenossen als göttlichen Helden verehren, und des Selbstbildes, da er das zurückgezogene Leben eines fürsorglichen Familienvaters und des einzelgängerischen Jägers führt.
NEUBUCH! 2. Aufl. 2007. 32 S. 210 mm 214 mm x 147 mm x 13 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V50399
[SW: Schweiz / Geschichte, Politik, Gesellschaft, Recht]
Erläuterungen, Entstehung, Dramen, stücke; Lyrik; Fragmente; unvollendet, schiller; Berliner ausgabe; Band 5, zweiter Teilband; Werke, Klassiker, weimar; Thearter, theatikerstücke, Dramatiker; Kabale und Liebe, Verrat, Intrige, Politik, Ehe, Heirat; Liebe; Paap, stand, Standesunterschied; Macht; Italien, Doge; Fiesko, Genua; Trauerspiel, Räuber; Konflikt, Konkurrenz, Brüder; Hass; Antike; Verführung, Götter; Zeus; Mensch Oehme, Matthias [Bearb.], schiller, Friedrich: Schiller- sämtliche Werke/ Band 5.2. / Die Braut von Messina, Wilhelm Tell, Die Huldigung der Künste, Der versöhnte menschenfeind, Demetrius, Dramatische Fragmente, Aufbau Verlag 1990 ISBN: 3351011547
630 seiten Seiten und Schutzumschlag fleckig, Umschlag an den Kanten teils leicht eingerissen 1. Aufl. - Friedrich von Schiller (Johann Christoph Friedrich von Schiller) ist einer der wichtigsten deutschen Schriftstellern. Neben Wieland, Goethe und Herder gehört schiller zum Viergestirn der Weimarer Klassik. Schiller ist als Dramatiker bekannt, wobei sein erstes Theaterstück "Die Räuber" 1781 noch anonym veröffentlicht wurde. Bei der Erstaufführung1782 wurde Schiller als Verfasser erstmalig benannt und wurde beim jugendlichen puplikum jener Zeit begeistert gefeiert. Durch ein Verbot des stückes wurde Schiller schlagartig in Deutschland bekannt. Schiller verfasste zeit seines Lebens zahlreiche Theaterstücke, Gedicht und Balladen, philosophische Schriften und Hsitorusche werke , sowie veröffentlichte er verschiedene Zeitschriften. Die Bedeutung von Friedrich Schiller zeigt sich heute in zahlreichen Ehrungen die senen Namen tragen. Dazu zählen zahlreiche Förderpreise zur Literaturförderung, sowie die Namensgebung zahlreicher Straßen, Plätzen und Gebäuden in Deutschland. Das jahr 2005 wurde dem deutschen Dramatiker und Lyriker Friedrich Schiller gewidmet. Inhalt: "Schiller-sämtliche Werke Band 5.2- Entstehung und Erläuterung"Ein Trauerspiel mit Chören, Die Braut von Messina;Im Palast von Messina, beginnt das Stück,wo die kürzlich verwitwete Fürstin Isabella ihre beiden verfeindeten Söhne, Don Manuel und Don Cesar, nach langem Streit wieder miteinander versöhnen möchte. Nach der Beilegung des Streites offenbart Isabella den beiden, dass sie noch eine Schwester haben. Ihre Schwester lebt bis zu jenem Zeitpunkt verborgen in einem Kloster , aber nun aber zurück in den Palast führen möchte.Isabella hatte das Mädchen einem Kloster zur Pflege gegeben, obwohl es laut Befehl des verstorbenen Königs bereits nach seiner Geburt hätte getötet werden sollen. Diesen Befehl hatte der Vater aufgrund eines Traumes gegeben.Ein sternkundiger Araber deutete, dass die zukünftige Tochter den Untergang des gesamten Geschlechts bewirken würde.Doch hatte Isabella selbst einen anderen Traum, den sie von einem christlichen Mönch deuten ließ. Dieser versicherte ihr, dass die Tochter dereinst ihre beiden streitenden Brüder in Liebe vereinen würde. Da Isabella der christlichen Deutung mehr Wert beimaß, rettete sie das Kind . hielt ihre Tochter vor der welt verborgen..Schiller hat in seinen Dramen das verwirklicht, was er selbst in der Vorrede zu ‚Die Braut von Messina’ kategorisch gefordert hat: ‚Die wahre Kunst aber hat es nicht bloß auf ein vorübergehendes Spiel abgesehen, es ist ihr Ernst damit, den Menschen nicht bloß in einem augenblicklichen Traum von Freiheit zu versetzen, sondern ihn wirklich und in der Tat frei zu machen.2. Wilhelm Tell; Wilhelm Tell war das letzte Theaterstück welches Schiller vollendet hatte. Nach seinem tod wurde es unter Leitung seinem freund Johann wolfgang Goethe uraufgeführt. In dem Stück nimmt die Sage des Schweizer Volkshelden "Wilhelm Tell" auf, welcher sich gegen die Obrigkeit auflehnt. Bekannt ist die Geschichte insbeondere durch die szene in dem Wilhelm Tell einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen soll. 3. Die Huldigung der Künste: Ist das Letzte dramatische Stück das Schiller vollendete. "Eine Bauernfamilie will zu Ehren ihrer neuen Königin ein großes Fest veranstalten, um ihr einen würdigen Empfang zu bereiten. Es wird ein Baum als Symbol der Heimat gepflanzt. Da erscheinen die sieben Künste: Architektur, Skulptur, Malerei, Poesie, Musik, Tanz und Schauspielkunst. Sie übernehmen die Begrüßung der neuen Herrscherin. " aus wikipedia 4. Demetrius: Ist ein Dramenfragment , welches 1857 uraufgeführt wurde. " Bei einer Rede im polnischen Reichstag erklärt Demetrius seinen Anspruch auf den Zarenthron. Er erhofft sich Hilfe von Polen. Er sei der Sohn Zar Iwans IV. und nicht als Kind 1591 ermordet worden, sondern in einem Kloster aufgewachsen und dann beim Fürsten von Sendomir in Dienst getreten. Er sei dieser Zar Demetrius. Durch eine beeindruckende Rede überzeugt er den Reichstag und den König. Obwohl ein Reichstagsbeschluss am Veto Fürst Sapiehas scheitert, zieht Polen gegen Moskau ins Feld. Die Polen wollen mit Demetrius den Emporkömmling Boris Godunow vom Thron stürzen....." aus wikipedia 5. Der versöhnte Menschenfeind: 6.Dramatische Fragmente Demetrius Die Braut in trauer Die Malteser Die Polizei Die Kinder des Hauses Agrippina Warbeck Rosamund Themistokles Die Gräfin von Flandern Das Schiff Die Flibustiers Seestück Die Prinzessin von Celle Elfride Varianten und paralipomena
Große, Wilhelm: Friedrich Schiller 'Wilhelm Tell' Kommentare, Diskussionsaspekte und Anregungen für produktionsorientiertes Lesen in der Sekundarstufe II - Blickpunkt, Text im Unterricht, BEYER, Dezember 2007 ISBN: 3888055105
INHALTVorbemerkung. 51.Zeugnisse zur Entstehung. 72.Der geschichtliche Hintergrund. 113.Die Situation der Schweiz zum Ende des 18. und zum Beginn des 19. Jahrhunderts. 144.Der Teilstoff. 155.Schillers Quellen. 176.Tschudis Chronicon Helveticum.187.Wort- und Sacherklärungen. 238.Interpretation des Dramas. 338.1 Erster Akt. 338.2 Zweiter Akt. 438.3 Dritter Akt. 518.4 Vierter Akt. 568.5 Fünfter Akt. 639.Schillers Tell auf der Bühne. 6810.Tell Inszenierungen nach 1945.7511.Wilhelm Tell bei Gottfried Keller und Max Frisch. 9212.Literaturverzeichnis
NEUBUCH! 2., überarb. Aufl. 2007. 107 S. 16,5 cm 164 mm x 116 mm x 7 mm; Blickpunkt, Text im Unterricht Bd.510
[SW: Wilhelm Tell (Schiller),Schiller, Friedrich von; Unterrichtsmaterialien]
Schiller Friedrich - VOGEL TRAUGOTT / Bilder:BAUMBERGER OTTO: WILHELM TELL von Friedrich Schiller Schillers Drama mit eindrucksvollen,ganzseitigen,aufmontierten, Farbtafeln bereichert.Hohe künstlerische Qualität, Zürich Silva-Verlag 1956 ; fester Einband / hard cover; Schutzumschlag / dust cover
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WILHELM TELL von Friedrich Schiller Schillers Drama mit eindrucksvollen,ganzseitigen,aufmontierten, Farbtafeln bereichert.Hohe künstlerische Qualität. Vorwort:VOGEL TRAUGOTT / Bilder:BAUMBERGER OTTO Buchbeschreibung: Zürich Silva-Verlag 1955. Ganzleinenausgabe mit Gold-Prägeschrift . Auflage 133 Seiten. Grossartige Farbtafeln in sehr guter Qualität,aufmontiert. Ausgezeichnet nach der Natur gemalt. Farbtafeln vollständig und sehrgut. Wunderschönes, sehr sauberes GROSSBAND-AUSFÜHRUNG 21,5 x 30 cm, Exemplar.Zustand 1, kaum Gebrauchsspuren. 2. Auflage Sehr gut Hardcover; 2. Auflage
[SW: WILHELM TELL, SCHILLER, LITERATUR, DRAMEN, SAMMELBILDER, SAMMELBILDERALBEN, SAMMELBILDERBUCHER, KUNST, KULTUR, MALEREI,]




