Sieg
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Reynier, Jean Louis Ebenezer Comte: State of Egypt, After The Battle of Heliopolis; preceded by general observations on the physical and political character if the country. With a map of lower Egypt. Translated from the French. London, G. & J. Robinson, 1802.
In engl. Sprache, im selben Jahr der franz. Erstausgabe. Mit der gefalteten Karte und drei gefalteten Beilagen. Vgl. Kainbacher I, 112: die deutsche Ausgabe. - Gbrsp., Ebd. berieben, Exlibris a. V., Tabellen und Karte m. kl. Läsur, im Ganzen gutes Expl. - Selten. - Reynier (1771 -1814) wurde zunächst Ingenieur, trat aber 1792 in die französische Artillerie ein, wurde bald Offizier, diente dann als Adjutant des Generalstabs in der Nordarmee und erhielt 1795 den Rang eines Brigadegenerals. 1796 zum Chef des Generalstabs der Rheinarmee unter Moreau befördert, leistete er besonders beim Rückzug wesentliche Dienste und wurde Divisionsgeneral. 1798 begleitete er als Divisionskommandeur Bonaparte nach Ägypten, machte 1799 den syrischenFeldzug mit und entschied unter Kleber den Sieg bei Heliopolis (20. März 1800).Von Klebers Nachfolger Menou der Niederlage bei Alexandria wegen (21. März 1801) verhaftet und nach Frankreich zurückgesandt, wurde er von Bonaparte ungnädig aufgenommen und auf sein Gut im Nievre-Departement verwiesen. Hier hatte er Muße sein Buch über Heliopolis zu schreiben. Erst Ende 1805 erhielt er das Kommando einer Division von der nach Neapel bestimmten Armee übertragen. Er zeichnete sich 1806 bei Gaeta aus und wirkte zur Unterwerfung Unteritaliens mit. Infolge der Niederlage in der Schlacht bei Maida (4. Juli 1806) musste er aber Kalabrien räumen. Darauf übernahm er das Oberkommando in Neapel und war Kriegsminister.des Königs Murat bis Mitte 1809. Bei Eröffnung des Feldzugs von 1809 gegen Österreich an die Spitze eines Korps gestellt, zeichnete er sich namentlich bei Wagram aus. Hierauf nach Spanien beordert, kommandierte er 1810 bei der Armee von Portugal das 2. Armeekorps. Im russischen Feldzug übertrug ihm Napoleon das Kommando des 7. Armeekorps (meist aus Sachsen bestehend), das sich mit den Österreichern unter Schwarzenberg vereinigte. 1813 nahm er an der Spitze seines meist aus Rheinbundtruppen bestehenden Korps an den Schlachten von Großgörschen, Bautzen, Großbeeren und Dennewitz teil. In der Schlacht bei Leipzig wurde er mit der Deckung des Rückzugs beauftragt und geriet am 19. Oktober in Gefangenschaft. Nach seiner bald erfolgten Auswechselung kehrte er krank nach Paris zurück und starb dort am 27. Februar 1814. (Zitat nach Meyers)
8°. IX + 5 n.n. + 349 S. Priv. Hld. der Zeit.
[KW: Engl. Literatur, Reise]
Sieg, Katrin: Exiles, Eccentrics, Activists. Women in Contemporary German Theater. Ann Arbour. The University of Michigan Press. 1994.
Text englisch.
239 S. Gr.-8vo. Gut erhalten. O-Pappband m. O-Schutzumschlag.
Winiewicz, J.M.: The Polish-German Frontier. London [u.a.], Hodge & Comp. 1944.
Erste Ausgabe. - Analyse der deutsch-polnischen Grenzstreitereien mit den Konsequenzen der Polonisierung ehemaliger deutscher Gebiete nach dem Sieg über Nazi-Deutschland.
8°. 36 S. Original-Karton.
[KW: Deutsche Geschichte - 1933-1945 - Rezeption, Drittes Reich (1933-1945), Polen]
Werner, Max [d.i. Alexander Schiffrin], The Great Offensive. New York, Viking Press, 1942. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Erste Ausgabe. - Schiffrin, der schon im Sommer 1941 den Sieg der Roten Armee über die Wehrmacht vorausgesagt hatte, beschäftigt sich hier ganz mit der deutsch-russischen Front, beschreibt aber im Schlußkapitel die Notwendigkeit einer zweiten Front gegen die Wehrmacht in Frankreich und sagt damit die Invasion der Alliierten am 6.Juni 1944 voraus. - Dt.Exilarchiv II, 11096. Sternfeld-T. 443. - Sehr schönes Exemplar.
The Strategy of coalition Warfare. Transl. by Heinz and Ruth Norden. OLwdbd. (etwas gestaucht) mit typographisch gestaltetem OUmschl. VI SS., 1 Bl., 360 SS.




