Stern und Ich War Nie in der Schule

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Stern, Andre: ... und ich war nie in der Schule Geschichte eines glücklichen Kindes, ZABERT SANDMANN, 029 ISBN: 3898832287
Guten Tag, ich heiße Andre, ich bin ein Junge, ich esse keine Bonbons und ich gehe nicht zur Schule!" So lautete der Standardsatz, mit dem Andre Stern den Erwachsenen begegnete, wenn sie ihn darauf ansprachen, warum er zu Zeiten, in denen andere Kinder in der Schule waren, frei herumlief. Der letzte Teil des Satzes sorgte zumeist für einen gewissen Aufruhr - und tut es auch heute noch. Jetzt erzählt Andre Stern seine Geschichte, die Geschichte eines Kindes, das nie eine Schule besucht hat. Er berichtet plastisch, charmant und unterhaltsam, wie er sich in aller Freiheit ebenso eingehend mit Mathematik und Technik beschäftigte wie mit Tanz, Literatur, Gitarrenbau und Sprachen. So war seine Jugend reich an intensiven Lernerlebnissen - und dennoch frei von Stress, Konkurrenzkampf, Leistungsdruck und der Jagd nach guten Noten. Europaweit gibt es inzwischen eine Debatte darüber, ob die Schulsysteme unsere Kinder nicht in ein Korsett zwängen, das für die meisten zu eng ist und sogar krank machen kann. Zu dieser Debatte soll Andre Sterns Buch ein undogmatischer Beitrag sein. Es enthält kein Patentrezept, sondern einfach die ganz persönliche Geschichte eines glücklichen Kindes, das ungestört seine Talente entdecken und entfalten konnte, um schließlich zu dem umfassend gebildeten, kreativen, erfolgreichen Mann heranzuwachsen, der Andre Stern heute ist.

NEUBUCH! 2009. 224 S. m. zahlr. Farbfotos sowie Illustr. 21 cm 211 mm x 149 mm x 24 mm 40 Abbildungen

[SW: Kindheit; Berichte/Erinnerungen]

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DER SPIEGEL 39/2006: Die Vermessung der Dinosaurier,

Titel * Größenwahn im Dino-Reich: Sie hatten Vogellungen, hohle Knochen und heißes Blut: Über 150 Millionen Jahre beherrschten die Dinosaurier die Welt. Nun wollen Forscher das Geheimnis ihrer Größe entschlüsseln - mit Laserscanner, Elektronenmikroskop und Knochenbohrer startet eine neue Vermessung der Giganten. (S. 204) Deutschland * AFGHANISTAN-EINSATZ - Akute Bedrohung (S. 19) * PARTEIEN - SPD muss Jobs streichen (S. 19) * INNERE SICHERHEIT - Stärkere Internet-Überwachung (S. 19) * AUSSENPOLITIK - Neuer Anlauf im Atomstreit (S. 20) * BANKEN - Keine Prozesse gegen Ex-Vorstände (S. 20) * INTEGRATION - Bunte Truppe für NRW (S. 20) * MILITÄRJETS - Unbekannte Absturzzonen (S. 21) * ZOLL - Weniger Kontrollen in den Häfen? (S. 21) * GEHEIMDIENSTE - Geschwärzte Akte (S. 21) * Führerscheinvergabe - Korruption beim TÜV (S. 22) * BREMEN - Wahlen im Stadion? (S. 22) * SCHÖNHEITSPFLEGE - Krebsgift in Kosmetika (S. 22) * Nachgefragt - Abpfiff (S. 22) * Deutschland - Berliner Wechselphantasien: Klimasturz in der Großen Koalition: Die Freundlichkeiten der ersten Monate sind einem aggressiven Ton gewichen. Befeuert von der wechselseitigen Enttäuschung werden in allen Regierungsparteien Trennungsszenarien durchgespielt. Der neue Sehnsuchtspartner ist die FDP des Guido Westerwelle. (S. 24) * Ausloten, was geht : Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle, 61, über eine mögliche Neuauflage eines sozial-liberalen ... (S. 26) * REFORMEN - Ich war nie überzeugt : SPD-Politiker Karl Lauterbach, 43, über ein mögliches Scheitern der Gesundheitsreform und die Zusammenarbeit in der Großen ... (S. 30) * ESSAY - DIE VERNEBELTE REPUBLIK (S. 34) * Linkspartei - Jeder gegen jeden: Der drohende Machtverlust in Berlin und Schwerin entfacht einen Richtungsstreit in der Ex-PDS: Radikale kämpfen gegen Pragmatiker, die Basis trotzt der Führung. (S. 36) * BUNDESWEHR - Robuste Schale: Deutschlands jüngster Admiral befehligt den Libanon-Einsatz der Marine - ein kontrollierter Mann für eine heikle Mission. (S. 38) * ATOMKRAFT - Es bleibt beim Ausstieg : Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, 47, über den Streit um längere Laufzeiten für Kernkraftwerke und die Suche nach einem atomaren ... (S. 40) * RECHTSEXTREMISTEN - Volksfront von rechts : Nach den Wahlerfolgen in Schwerin und Berlin will die NPD ihre Bastionen mit Bürgerbüros und Sozialarbeit ausbauen und auch im Westen Fuß fassen. Ziel: der Einzug in den Bundestag 2009. (S. 42) * UNFÄLLE - Die hatten keine Chance : Über 20 Menschen starben beim Crash der Magnetschwebebahn Transrapid auf der Teststrecke im Emsland. Die Katastrophe könnte das endgültige Aus für die Technologie in Deutschland bringen - obwohl sie lange als Symbol für die Zukunftsfähigkeit des Landes galt. (S. 46) * GEHEIMDIENSTE - Flug ins Schattenreich: Ein Buch enthüllt neue Details, wie Greifkommandos der CIA weltweit Terrorverdächtige jagen - und verschwinden lassen. (S. 50) * JUSTIZ - Wir wollen unser Recht : Europarichter rügen lahme deutsche Gerichte, Staatsanwälte resignieren, Lobbyisten zerreiben Reformansätze: Die Krise der Justiz begünstigt Verbrecher, Bürger werden zu Opfern. (S. 52) * BILDUNG - Die Marken-Schule: Aufsichtsrat statt Schulbehörde? Ein Berliner Unternehmen will mit Schulen Geld verdienen - und bundesweit Filialen gründen. (S. 62) * Außenpolitik - Tipp vom Spitzel: Das Auswärtige Amt fordert die sofortige Freilassung eines in Kroatien inhaftierten Arztes aus Bayern. Der Justizskandal belastet die Gespräche über einen EU-Beitritt des Landes. (S. 64) Gesellschaft * Was war da los, Frau Kemp?: Die Angestellte des Londoner Kaufhauses Harrods, Cora Kemp, 33, über ein seltsames ... (S. 71) * Robert Polidori - Fotografie als Mahnmal (S. 71) * Studie - Witz statt Busen (S. 71) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Lumpen machen Leute: Wie ein Inder Opfer der Kleiderkontrolle am Flughafen ... (S. 72) * Rechtsradikalismus - Ein Ort wie jeder andere: 9000 Einwohner, 47 Ausländer, vier fremdenfeindliche Übergriffe in diesem Jahr, vier gewaltbereite Jugendliche - im brandenburgischen Rheinsberg scheint das Problem Rechtsradikalismus überschaubar. Aber ist es auch zu lösen? Von Jochen-Martin Gutsch und Barbara ... (S. 74) * Die Nostalgie-Show: Ortstermin: Der Fernsehsender RTL will mit dem Boxer Axel Schulz zurück in die neunziger Jahre. (S. 84) Wirtschaft * BAFIN - Vertraute Sanios unter Verdacht (S. 87) * STEINKOHLEBERGBAU - Ausstieg kostet 40 Milliarden (S. 87) * VW-Affäre - Verfahren gegen VW-Arzt wird eingestellt (S. 87) * AUTOINDUSTRIE - Chinesen sollen Chrysler helfen (S. 89) * Apotheken - Schmu auf Kassenkosten (S. 89) * Finanzmärkte - Die Billionen-Bombe: Hedgefonds sammeln immer mehr Geld und spekulieren mit allem, was Profit bringt: mit Aktien, Devisen, Rohstoffen, sogar mit den Schulden anderer. Niemand weiß, welche Risiken sie eingehen. Deshalb sind sie selbst zum Risiko geworden, Experten warnen vor einem Domino-Crash. (S. 90) * Auf welchem Stern leben wir? : Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, 54, über die mangelnde Glaubwürdigkeit von Managern, die Milliardengewinne erwirtschaften und dennoch Arbeitsplätze abbauen oder verlagern, sowie über seine Pläne für den angeschlagenen ... (S. 96) * AUTOINDUSTRIE - Blaupause für die Welt AG: Der Franzose Carlos Ghosn führt schon zwei Autokonzerne aus zwei Kontinenten, Renault und Nissan, und er traut sich noch mehr zu: die Sanierung des amerikanischen Branchenriesen GM. (S. 102) * Deutschland - Wettlauf nach unten: Um Zeitarbeiter vor Lohndrückerei zu schützen, wollen SPD und Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestverdienst durchsetzen. Der Koalition droht der nächste Krach. (S. 106) * BANKEN - Münchner Schnäppchen: Die Übernahme der HypoVereinsbank hat die italienische Unicredit so gut wie nichts gekostet. Haben sich die Deutschen über den Tisch ziehen lassen? (S. 108) * ENERGIEPREISE - Ein unmöglicher Stil : Kartellamtschef Ulf Böge, 64, über den Kampf mit den Strom- und Gasversorgern und deren Aktionen gegen kritische ... (S. 110) Medien * MUSIKINDUSTRIE - Netter Plattenladen von nebenan : Steve McCauley, Europa-Chef der Musik-Download-Plattform Emusic, über den Angriff auf ... (S. 113) * TALKSHOWS - Bunt ist beliebt (S. 113) * MEDIENRECHT - Jauch sieht sich verleumdet (S. 113) * TV-Vorschau (S. 114) * TV-Rückblick (S. 114) * INTERNET - Was du machst, ist ganz egal : Auf Community- und Video-Plattformen steigen Laien zu Medienmachern auf. Junge Gründer sowie etablierte Sender und Verlage wittern neue Erlösquellen und konkurrieren beim Einstieg in das Geschäft mit dem Web 2.0. (S. 116) * SPIEGEL TV - SPIEGEL TV (S. 241) Ausland * ITALIEN - Nudelröllchen und die große Erpressung (S. 131) * SUDAN - Erschreckende Zahlen (S. 131) * THAILAND - Putsch des Lächelns (S. 132) * SCHWEDEN - Braune Schatten (S. 132) * BULGARIEN - Riskanter Job (S. 132) * GRIECHENLAND - Olympias Ruinen (S. 133) * BRASILIEN - Wendiger Lula (S. 133) * Amerika muss zuhören : Syriens Präsident Baschar al-Assad, 40, über das schwierige Verhältnis zu den USA, die Folgen der Kriege im Libanon und im Irak und den ersten deutschen Militäreinsatz im Nahen ... (S. 134) * UNGARN - Eine hässliche Geschichte : Revolte in Budapest, Suppenküchen vor dem Parlament: Weil der Regierungschef der Magyaren die Wahrheit sagte, trifft ihn der Zorn des Volkes. (S. 138) * Ich mache weiter : Ungarns Premier Ferenc Gyurcsany über sein Lügenbekenntnis und die Notwendigkeit mutiger ... (S. 140) * FRANKREICH - Jeanne d, Arc der Rechten: Mit neuem Image und einer Öffnung zur Mitte will Marine Le Pen aus dem rechtsextremen Front national eine salonfähige Kraft machen - und ihrem Vater noch einmal zum Triumph verhelfen. (S. 142) * Nicht gleich zum Feigling werden : Der amerikanische Botschafter in Kabul, Ronald Neumann, 61, über die Aufgabe der Nato in Afghanistan, das Wiedererstarken der Taliban und die Notwendigkeit, mehr Truppen und mehr Geld für den neu aufgeflammten Krieg zur Verfügung zu ... (S. 146) * Das Demoplätzchen: Global Village: Warum Meinungsf...

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Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte. Mit Bildern von Hans Traxler. Büchergilde Gutenberg Erste Aufl. 2011 Frankfurt am Main, Wien, Zürich ISBN: 9783763264407
175S. 4° (18,5 x 26 cm)

Leinen Fadengehefteter, illustrierter Ganzleineneinband mit illustrierten Vorsätzen und Lesebändchen in sehr gutem bis neuwertigem Zustand. Wundervoll mit 60 farbigen Bildern illustriert von Hans Traxler. "Eine Sommerliebe in Schweden. Unnachahmlich graziös und amüsant erzählt, schwebend wie ein Schmetterling und sonnendurchflutet wie der Sommer selbst. Seit seinem Erscheinen 1931 haben sich Liebende dieses heitermelancholische Buch voller verliebter Torheiten und Verzauberungen immer wieder geschenkt. Hans Traxler hat Tucholskys Geschichte mit 60 Bildern im Geist der frühen Dreißigerjahre meisterhaft illustriert. Entstanden ist ein Prachtband. Bilder und Text sind aufs Schönste verbunden." Verlagstext. Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte" lautet der Titel einer Erzählung, die Kurt Tucholsky im Jahre 1931 veröffentlichte. Die heiter-melancholische Liebesgeschichte zählt zu den bekanntesten Werken des Autors. Buch beginnt mit dem Abdruck eines fiktiven Briefwechsels zwischen dem Autor und seinem Verleger, Ernst Rowohlt ("Ernst (Riesenschnörkel) Rowohlt", gibt Tucholsky die Unterschrift wieder). Darin animiert Rowohlt den Autor, eine leichte Liebesgeschichte zu verfassen, und dieser feilscht um ein höheres Honorar. Die eigentliche Geschichte, die unmittelbar anschließt, behandelt den Sommerurlaub des Ich-Erzählers mit seiner Freundin Lydia in Schweden. Nach der Zug- und Fährfahrt und einigem Suchen landen beide im Schloß Gripsholm, wo sie etwa drei Wochen verbringen. In ihrer Sommerfrische erhalten sie nacheinander Besuch von Kurts altem Kameraden und Freund Karlchen sowie von Lydias bester Freundin Billie. Die Episodenerzählung mit einer - damals sehr kühnen - erotischen Eskapade wird kontrastiert von einer Parallelhandlung: Die Sommerfrischler beobachten auf einem Spaziergang ein kleines Mädchen, das in einem nahegelegenen Kinderheim lebt und unter der sadistischen Leiterin des Instituts leidet. Die Besucher beschließen, das drangsalierte Kind zu retten und arrangieren mit der in der Schweiz lebenden Mutter, dass die Kleine der Heimleiterin in einem schwarzen Dialog entrissen und nach Hause gelassen wird. Tucholsky hat in Schloß Gripsholm eine Geschichte in Anknüpfung an seine erste höchst erfolgreiche Liebesgeschichte Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte geschrieben. Stilistisch weit stärker ausgefeilt, weniger unbeschwert heiter, nicht ohne dunkle Farben, verwebt er witz- und geistreiche Berliner Dialoge mit plattdeutschen Einsprengseln, scharf beobachteten Kleinerlebnissen und literarische Kabinettstückchen. Auf der ersten Vorsatzseite des Buches findet sich die Widmung "Für IA 47 407". Dabei handelt es sich um ein Berliner Autokennzeichen. Die Besitzerin des Autos hieß Lisa Matthias, sie war von 1927 bis 1931 Tucholskys Geliebte. Da eine Widmung mit Nennung ihres Namens das Verhältnis offensichtlich gemacht hätte, wählte Tucholsky diese Verschlüsselung. Auch seine Affinität zu Schweden ist authentisch; nach seiner Emigration aus Deutschland lebte der Autor zunächst in Paris und entschloss sich 1929, nach Schweden umzusiedeln. Von April bis Oktober 1929 wohnte er im Haus Fjälltorp in Läggesta, in der Nähe von Schloss Gripsholm. In dieser Zeit suchte er nach einem dauerhaften Aufenthaltsort in Schweden, den er schließlich im westschwedischen Hindas bei Göteborg fand. Dass er nach seinem Tod in der Nähe des Schlosses auf dem Friedhof von Mariefred beerdigt wurde, ist auf die Initiative seiner schwedischen Sekretärin und Vertrauten Gertrude Meyer zurückzuführen. Dennoch legte Tucholsky Wert auf die Feststellung, dass die Erzählung nur wenige autobiographische Elemente enthalte. In einem Brief an einen Leser schrieb er: In den langen Wintermonaten, in denen ich mich mit Gripsholm beschäftigt habe, hat mir nichts soviel Mühe gemacht, wie diesen Ton des wahren Erlebnisses zu finden. Außer einem etwas vagen Modell zum Karlchen und der Tatsache, daß es wirklich ein Schloß Gripsholm gibt, in dem ich nie gewohnt habe, ist so ziemlich alles in dieser Geschichte erfunden: vom Briefwechsel mit Rowohlt an bis zur (leider! leider!) Lydia, die es nun aber gar nicht gibt. Ja, es ist sehr schade. (Brief an Alfred Stern vom 6. Mai 1931, in: Kurt Tucholsky: Briefe. Auswahl 1913 bis 1935. Hrsg. von Roland Links. Berlin 1983. S. 255-256) Auch Lisa Matthias verwahrte sich in ihrer Autobiographie Ich war Tucholskys Lottchen dagegen, in der Realität an der geschilderten "Menage a trois" beteiligt gewesen zu sein. Sie schrieb: Als Tucholsky eines Tages Yvonne und mich nach Brisaggo einlud, erst in zwei Zimmern und, abschlußweise, in einem - lachten wir über den armen Irren, dessen Sexualität anfing, Erotomanie zu werden. Meine Freundschaft mit Yvonne litt tatsächlich - wie es in Schloß Gripsholm steht - keinen Schaden. Teils weil ich Tucholskys Benehmen nur noch lächerlich fand, teils weil ich mich an der "Nacht zu Dritt" überhaupt nicht beteiligte. (Lisa Matthias: Ich war Tucholskys Lottchen. Hamburg 1962, S. 187) Hans Johann Georg Traxler (* 21. Mai 1929 in Herrlich, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Maler, Cartoonist, Illustrator und Kinderbuchautor. Er zählt zur Neuen Frankfurter Schule. Traxler wurde als Sohn österreichischer Eltern in Böhmen geboren und wuchs in Sangerberg auf. Nachdem der junge Zeichner 1945 zuerst nach Regensburg gegangen war, verschlug es ihn 1951 nach Frankfurt am Main, wo er nach einem Intermezzo als Karikaturist in Diensten des späteren Pardon-Verlegers Hans A. Nikel an der Städelschule Freie Malerei studierte. Im Laufe seiner weiteren Betätigung als Cartoonist lernte Traxler Chlodwig Poth kennen. Ab 1962 verfasste er Beiträge für Pardon und zahlreiche Bücher. Bereits mit seiner ersten Buchveröffentlichung erlangte er einen gewissen Bekanntheitsgrad. In Die Wahrheit über Hänsel und Gretel berichtete er unter dem Pseudonym Georg Ossegg über angebliche Forschungen zum Märchen von Hänsel und Gretel. Wegen des Buches, das Heinz Rölleke als "Eine der besten Märchenforschungs-Persiflagen, wenn nicht die beste überhaupt."[1] bezeichnete, wurde gegen Traxler wegen Betruges ermittelt. 1979 war er Mitbegründer des Satiremagazins Titanic. Aufgrund eines Halbsatzes in einem Artikel der Titanic schuf er zusammen mit Peter Knorr (Texte) "Birne" als Karikatur von Helmut Kohl. Zudem veröffentlichte er ab 1980 eigene Serien im Zeit-Magazin, arbeitete für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und andere.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Deutsche Literatur | Roman | Illustrierte Bücher | Hans Traxler]

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Waldherr, Gerhard: Amerika, du hast es besser. Lektionen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. München Dtv Deutscher Taschenbuch 2001 ISBN: 3423204044
Man lernt nie aus und die wichtigsten Dinge manchmal erst nach der Schule. Ein besonders reichhaltiges Angebot an Kursen, in denen man erfährt, was man immer schon wissen wollte, aber nie zu fragen wagte, gibt es in New York. "Wie werde ich unwiderstehlich" oder gleich gar "ein neuer Mensch", "Wie schreibe ich in drei Wochen ein Buch" (bei Zeitmangel empfiehlt sich das Angebot "Französisch lernen in drei Stunden" ), "Wie werde ich ein Porno-Star" und natürlich "Wie angle ich mir einen Millionär": im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es für all diese Fragen schnelle Hilfe. Gerhard Waldherr hat die absonderlichsten Kurse besucht und dabei auf alle Fälle einiges über Amerika gelernt, a la: auch Halbwissen ist schon der volle Erfolg! Gerhard Waldherr, geboren 1960, war Sportredakteur bei der Süddeutschen Zeitung und Reporter beim stern. Seit 1996 arbeitet er freiberuflich in den USA, überwiegend für Geo und die Süddeutsche Zeitung. Sofortversand auf Rechnung, schönes, sauberes Exemplar, lediglich äußerlich leichtere Lagerspuren.

Taschenbuch leichte Gebrauchsspuren 126 S.; 1. Aufl.

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