Tennyson Enoch Arden

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Tennyson, Alfred and Walther Renwanz: Enoch Arden. Alfred Tennyson. Hrsg. u. mit Anm. vers. von Walther Renwanz, Diesterwegs neusprachliche Lesehefte ; Nr. 162, Frankfurt a. M. : M. Diesterweg, 1928.
aussen beschmutzt, knickspurig, Notizen i. Text, N. a. V., in engl. Sprache

31 S. geheftet

Details

Tennyson, Alfred: The Complete Works of Alfred Tennyson, Poet Laureate. New York, George Routledge and Sons, ohne Jahresangabe, ca. 1875..
Einbandrücken oben und unten mit Ausrissen (3 und 1 cm). Befriedigender Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz datiert auf 1875. Aus dem Besitz der Gräfin Ledebur mit geprägtem Monogramm (Krone) auf dem Vorsatz. - Alfred Tennyson, 1. Baron Tennyson (* 6. August 1809 in Somersby, Lincolnshire; 6. Oktober 1892 in Aldworth bei Reading) war ein britischer Dichter des Viktorianischen Zeitalters. Leben: Baron TennysonTennyson war das dritte von elf Kindern des Geistlichen und Lehrers Dr. George Tennyson. Außer den vier Jahren an der Grundschule wurde Tennyson von seinem Vater unterrichtet. 1827, mit 18 Jahren, ermöglichte eine vermögende Tante Tennyson ein Studium am Trinity College in Cambridge. Diese noble Geste und die liberale Welt an der Universität machten auf den schüchternen Tennyson großen Eindruck. Zwischen 1828 und 1830 studierte Tennyson in Cambridge am Trininty College, beendete aber sein Studium nicht. Während dieser Zeit war er Mitglied der Cambridge Apostles. Tennyson dichtete schon seit seiner Schülerzeit und konnte 1826 mit seinen Brüdern Frederick Tennyson und Charles Tennyson die Anthologie Poems of two brothers veröffentlichen. Als Student wurde Tennyson für ein Gedicht die Chancellor's medal for English verse verliehen. Im Sommer 1830 reiste Tennyson mit Arthur Henry Hallam durch Frankreich in die Pyrenäen. Sie wollten Revolutionären, welche sich gegen die spanische Monarchie erhoben, einen im Vereinigten Königreich gesammelten Geldbetrag überbringen. Als im März 1831 sein Vater starb, verließ Tennyson sofort die Universität, um seiner Mutter beizustehen. Ein Jahr später verlobte sich sein Freund Hallam mit seiner Schwester Emily. Am 15. September 1833 starb überraschend Tennysons Freund Hallam. Der sensible Dichter war darüber dermaßen erschüttert, dass er sich für die nächsten vier Jahre vollkommen zurückzog. Erst als die Familie Ende 1837 von Somersby nach High Beech, Epping (bei London) zog, schien sich Tennyson wieder zu erholen. Anfang 1838 verlobte sich Tennyson mit Emily Sellwood, der Schwester seiner Schwägerin. Da Tennyson nach zwei Jahren immer noch nicht von seinem literarischen Schaffen leben konnte, löste Familie Sellwood die Verlobung. Am 1. Juni 1850 veröffentlichte Tennyson In Memoriam, eine elegische Klage auf den Tod seines Freundes Arthur Hallam, an der er 17 Jahre lang gearbeitet hatte. Mit diesem Gedicht schaffte Tennyson den Durchbruch. Die Kritik war überwältigt und auch privat hatte er damit Erfolg; innerhalb von 14 Tagen konnte er Emily Sellwood heiraten und am 19. November ernannte ihn Königin Victoria zum Poet Laureate. 1854 veröffentlichte er das berühmte Gedicht The Charge of the Light Brigade zum Gedenken an den tapferen, jedoch blutigen und verlustreichen Angriff der leichten britischen Kavalleriebrigade auf eine russische Artilleriestellung im Krimkrieg während der Schlacht von Balaklawa desselben Jahres. Diese Begebenheit wurde auf Grundlage des Gedichtes 1936 von Michael Curtiz mit dem Titel Der Verrat des Surat Khan und 1968 von Tony Richardson mit dem Titel Der Angriff der leichten Brigade verfilmt. 1883 wurde Tennyson zum Peer (Baron Tennyson) ernannt, und damit stand ihm auch ein Sitz im House of Lords zu. Im Winter 1888/89 zog er sich ein rheumatisches Leiden zu, von dem er sich nicht mehr erholte. Eine Umfrage in dieser Zeit ermittelte, dass Tennyson neben Königin Victoria und Premierminister William Gladstone der bekannteste Brite war. Eine Grippe, die er sich im Frühling 1892 zuzog, erwies sich als sehr hartnäckig. An ihr, zusammen mit rheumatischen Anfällen, starb Alfred Tennyson am 6. Oktober 1892 frühmorgens in seinem Haus in Aldworth. Seinen Titel erbte sein ältester Sohn Hallam, der später Generalgouverneur von Australien wurde. Werke: Seine Gedichte thematisierten oft die englische Mythologie (z. B. die Artussage in Idylls of the king 1859) und Geschichte (z. B. The charge of the Light Brigade) und boten somit inhaltlich verschiedenste Vorlagen für die viktorianischen Kunstbewegungen des 19. Jahrhunderts, wie die Ästhetische Bewegung, die Arts and Craft-Bewegung, die später im Jugendstil endete, und die präraffaelitische Bruderschaft, die insbesondere The Lady of Shalott immer wieder thematisieren. 1869 übersetzte der ostwestfälische Arzt, Politiker und Dichter Friedrich Wilhelm Weber (1813-1894, bekannt durch sein Germanenepos Dreizehnlinden und die nordische Geschichte Goliath) neben einigen Gedichten A. Tennysons Enoch Arden und Aylmers Field, 1874 Maud in die deutsche Sprache. Aus wikipedia-Alfred_Tennyson Aus dem Besitz der Gräfin Ledebur mit geprägtem Monogramm (Krone) auf dem Vorsatz.

XII, 668 Seiten mit Illustrationen von Creswick, T.; Hunt, Holman; Millais, J. E.; Stanfield, C. Hardcover. Rotes Halbleder mit verziertem Deckel, goldgeprägten Rückenschmuck, goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln, Dreiseitengoldschnitt und farbigem Vorsatzpapier. Weißer Lederdeckel mit floralen Verzierungen und Messingeinfassung und einer ausgeschnittenen Leinenvignette.

[KW: Literaturtheorie, Lyrik, Poesie, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Englische Literatur des 19. Jahrhunderts, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Gesellschaft, Politik, Originalsprache, Book is written in english,]

Details

Tennyson, Alfred Lord: Poems, including 'The Princess,' 'In Memoriam,' 'Maud', 'Idylls of the King', 'Enoch Arden' etc. With an introduction by T. Herbert Waren. Oxford Edition. London etc.: Henry Frowde / Oxford University Press 1910. ; 1. Ed.

xl, 752 S. Dunkelgrüner Orig.-Lederband mit dreiseitigem Goldschnitt. Text in englischer Sprache. Dünndruckausgabe. Der Rücken oben und unten leicht berieben, insgesamt jedoch ordentliches Exemplar. Erste Ausgabe.

Details

Tennyson, Alfred and Ernst Doblin: Enoch Arden and Lyrical, Bielefeld, Velhagen & Klassing, 1926.
Kanten leicht berieben, leichte Seitenbräunung, Textanstr. mit Bleistift. engl. Sprache.sonst gut erh.

50 S. mit Wörterbuch Hardcover/Pappeinband

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