Ziemssen

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Es wurden insgesamt 437 Einträge zu 'Ziemssen' gefunden (Stand: 02.06.2012).

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Ziemssen, Hugo von,
Hugo von Ziemssen (1829-1902), Mediziner. E. Briefkarte mit U. ("Dr. Ziemssen"). München, 26. Februar 1891. 2 SS. Qu.-kl.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er in der Anlage "die soeben eingelangte Antwort Kussmaul's auf meinen Brief vom 24. dMts u. betreffs Brentanos" übermittelt. - Hugo von Ziemssen war Professor für Pathologie und Therapie und Direktor der Medizinischen Klinik in Erlangen und ging 1874 in gleicher Stellung als Direktor des Allgemeinen Krankenhauses nach München, wo er 1877 das erste deutsche Klinische Institut eröffnete. "Ziemssen lieferte bedeutende Arbeiten über Kaltwasserbehandlung bei Typhus, über Kehlkopf- und Speiseröhrenkrankheiten und über Elektrotherapie. In Zusammenarbeit mit anderen war er Herausgeber des Handbuchs der speciellen Pathologie und Therapie' [...] und des Handbuchs der allgemeinen Therapie' (4 Bde. in 9 Teilen, 1880-84)" (DBE). Zu seinen eigenen Veröffentlichungen zählen u. a. "Die Elektrizität in der Medizin" (1857), "Über Pleuritis und Pneumonie im Kindesalter" (1862) und "Klinische Beobachtungen über Masern und deren Komplikationen"; zudem veröffentlichte Ziemssen die "Annalen der städtischen Krankenhäuser in München" (Bd. 1-11, 1878-1901) und redigierte seit 1865 mit Friedrich Albert von Zenker das "Deutsche Archiv für klinische Medizin". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Ohne die erwähnte Beilage.

Hugo von Ziemssen (1829-1902), Mediziner. E. Briefkarte mit U. ("Dr. Ziemssen"). München, 26. Februar 1891. 2 SS. Qu.-kl.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er in der Anlage "die soeben eingelangte Antwort Kussmaul's auf meinen Brief vom 24. dMts u. betreffs Brentanos" übermittelt. - Hugo von Ziemssen war Professor für Pathologie und Therapie und Direktor der Medizinischen Klinik in Erlangen und ging 1874 in gleicher Stellung als Direktor des Allgemeinen Krankenhauses nach München, wo er 1877 das erste deutsche Klinische Institut eröffnete. "Ziemssen lieferte bedeutende Arbeiten über Kaltwasserbehandlung bei Typhus, über Kehlkopf- und Speiseröhrenkrankheiten und über Elektrotherapie. In Zusammenarbeit mit anderen war er Herausgeber des Handbuchs der speciellen Pathologie und Therapie' [...] und des Handbuchs der allgemeinen Therapie' (4 Bde. in 9 Teilen, 1880-84)" (DBE). Zu seinen eigenen Veröffentlichungen zählen u. a. "Die Elektrizität in der Medizin" (1857), "Über Pleuritis und Pneumonie im Kindesalter" (1862) und "Klinische Beobachtungen über Masern und deren Komplikationen"; zudem veröffentlichte Ziemssen die "Annalen der städtischen Krankenhäuser in München" (Bd. 1-11, 1878-1901) und redigierte seit 1865 mit Friedrich Albert von Zenker das "Deutsche Archiv für klinische Medizin". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Ohne die erwähnte Beilage.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Ziemssen, Ludwig,
Ludwig Ziemssen (1823-1895), Schriftsteller und Publizist. E. Albumblatt mit U. O. O. Dezember 1877. 1 Seite 8°. - "Einem verehrten Geiste huldigen ist beglückender als jede Verehrung, die wir selber erfahren". - Ziemssen war viele Jahre Gymnasiallehrer in Stargard und Neustettin, nahm 1881 seinen Abschied vom Schuldienst und siedelte nach Berlin über, wo er als Schriftsteller und Redakteur am "Bazar" tätig war. "Sein Erstlingswerk: Vergangene Tage', eine Sammlung kulturhistorischer Novellen [...]", fand reiche Anerkennung; ihm folgten im gleichen Genre: Fürst und Weidmann' [...], Bartholomäus Bruschaver' [...], deren Stoff er der Vergangenheit entnahm, während andre Erzählungen [...] auf dem Boden der Gegenwart stehen [...] Seine Novellen sind reich an Grazie und lebensvoller Charakteristik" (Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., Bd. XVI, s. v.). Zudem veröffentlichte er zahlreiche Essays, Kritiken und eine Biographie Kaiser Friedrichs III. - Mit alten Montagespuren verso.

Ludwig Ziemssen (1823-1895), Schriftsteller und Publizist. E. Albumblatt mit U. O. O. Dezember 1877. 1 Seite 8°. - "Einem verehrten Geiste huldigen ist beglückender als jede Verehrung, die wir selber erfahren". - Ziemssen war viele Jahre Gymnasiallehrer in Stargard und Neustettin, nahm 1881 seinen Abschied vom Schuldienst und siedelte nach Berlin über, wo er als Schriftsteller und Redakteur am "Bazar" tätig war. "Sein Erstlingswerk: Vergangene Tage', eine Sammlung kulturhistorischer Novellen [...]", fand reiche Anerkennung; ihm folgten im gleichen Genre: Fürst und Weidmann' [...], Bartholomäus Bruschaver' [...], deren Stoff er der Vergangenheit entnahm, während andre Erzählungen [...] auf dem Boden der Gegenwart stehen [...] Seine Novellen sind reich an Grazie und lebensvoller Charakteristik" (Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., Bd. XVI, s. v.). Zudem veröffentlichte er zahlreiche Essays, Kritiken und eine Biographie Kaiser Friedrichs III. - Mit alten Montagespuren verso.

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Ziemssen, Hugo Wilhelm v. (Hrsg.): Handbuch der Krankheiten des Respirations-Apparates. 3 Teile in 2 Bdn. Ziemssen, 4/1+2, 5. (Hdb. Spec. Path. Ther.). - 2., umgearb.Aufl., Leipzig F.C.W. Vogel, 1877/79, 8°, X, 561; X, 593; X, 586, 264 pp., Holzschn., 3 sehr feinen Halbledereinbände der Zeit.

Inhalt -
Fränkel, B.: Allgemeine Diagnostik und Therapie der Krankheiten der Nase, des Nasenrachenraums, des Rachens und des Kehlkopfs (pp.3-195).
Ziemssen, H.v. & Steffen, A.: Die Krankheiten des Kehlkopfes (pp.196-239); Steiner, J.: Croup, Laryngitis crouposa et diphtheritica, Häutige Bräune. Zweite Aufl. bearbeitet von H.v.Ziemssen (pp.240-279); Ziemssen, H.v.: Laryngitis phlegmonosa (pp.280-299); Perichondritis laryngea pp.300-316); Verschwürungen und Geschwülste des Kehlkopfes (pp.317-356); Die Neubildungen des Kehlkopfes (pp.357-413); Die Neurosen des Kehlkopfes (pp.391-454).
Steffen, A.: Spasmus glottidis (pp.455-491); Tussis convusiva. Keuchhusten (pp.491-538).
Riegel, F.: Krankheiten der Trachea und der Bronchien (pp.3-354).
Fräntzel, O.: Krankheiten der Pleura (pp.355-569).
Juergensen, Th.: Croupöse Pneumonie, Katarrhalpneumonie, Hypostatische Vorgänge in der Lunge, Embolische Pneumonie und intersitielle Pneumonie (Cirrhose und Bronchiektasie (pp.3-357).
Hertz, H.: Anämie, Hyperämie und Oedem der Lungen; Lungenemphysem; Lungenbrand, Lungengangrän; Neubildungen in der Lunge; Neubildungen im Mittelfellraum; Parasiten der Lunge (pp.358-486).
Ruehle, H.: Lungenschwindsucht und acute Miliartuberkulose (pp.3-148).
Rindfleisch, E.: Chronische und acute Tuberkulose (pp.149-230).

Details

Erb, Wilhelm / Rosenstein, G. / Schrötter, L. / Lebert, H. / Quincke, H. / Bauer, J. Handbuch der Krankheiten des Nervensystems I. Zweite Hälfte: Krankheiten des Rückenmarks. Erste Abtheilung. Mit 6 Holzschnitten (= Handbuch der Speciellen Pathologie und Therapie. Hrsg. von H. v. Ziemssen, Bd.11/2). Handbuch der Krankheiten des Circulations-Apparates. Mit 29 Holzschnitten (= Handbuch der Speciellen Pathologie und Therapie. Hrsg. von H. v. Ziemssen, Bd. 6). Zwei Bände in einem Band. Leipzig, F. C. W Vogel, 1876.
Sehr gutes Exemplar des ansehnlichen roten Halblederbandes. Leder frisch wirkend. Deckel leicht beschabt. Seiten partiell etwas fleckig, wenihge Steiten (vor allem erste und letzte) mit Feuchtigkeitsrand.

VIII, 382, XII, 634 S. oter Original-Halblederband mit goldgeprägtem Rückentitel und goldgeprägten Ornamentleisten. Buchdeckel in mehrfarbiger Marmorierung. Mehrfarbig marmorierter Buchschnitt. Farbige Vorsätze. Beitrag über Krankheiten des Nervensystems und des Zirkulationsapparates des Handbuchs der Speciellen Pathologie und Therapie, eines bis heute nachgedruckten Epochenwerkes der allgemeinen Medizin. Theil II mit Gesamtregister. Herausgeber Hugo von Ziemssen (1829 - 1902) lehrte von 1874 an als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und fungierte zugleich als Direktor des Städtischen Allgemeinen Krankenhauses (Krankenhaus links der Isar). 1877 gründete er das erste deutsche klinische Institut. Ziemssen gilt als einer der bedeutendsten deutschen Mediziner der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bahnbrechend waren unter anderem seine Arbeiten über Kaltwasserbehandlung bei Thyphus, über Kehlkopf- und Speiseröhrenerkrankungen sowie über Elektrotherapie.

[SW: Medizin Nerven Nervensystem Zirkulationsapparat]

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