Zuckmayer Auf Einem Weg Im

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Die komplette (verschollene) Emigrationszeitschrift Die Zukunft. (Ein neues Deutschland: Ein neues Europa!). Organ der Deutsch-Französischen Union (Journal Anti-Hitlerien). Herausgeber: Willi Münzenberg. Chefredakteur: Arthur Koestler. Jahrgang 1 - 3, Nr. 1-18 = insgesamt 81 Nummern (alles Erschienene). Paris, Oktober 1938 bis Mai 1940. Faksimile 1978.
Qualitativ hochwertige Faksimileausgabe der verschollenen Emigrationszeitschrift (komplett, insgesamt 882 Seiten in einem Band gebunden). Das bedeutendste Kampfblatt der Emigrationszeit durfte damals zurecht beanspruchen, "die große europäische Tribüne in deutscher Sprache" zu sein. Sie kämpfte mit jeder Zeile gegen den Faschismus und Kommunismus sowjetisch-stalinistischer Prägung. Ein Querschnitt aus der Mitarbeiterliste macht deutlich, welch bedeutende Quelle zur deutschen Exilliteratur diese Zeitschrift darstellt: Max Beer, Julius Deutsch, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Oskar Maria Graf, Emil J. Gumbel, Max Hodann, Alfred Kerr, Hermann Kesten, Arthur Koestler, Heinrich, Thomas, Klaus und Erika Mann, Ludwig Marcuse, Walter Mehring, Reinhold Niebuhr, Rudolf Olden, Hermann Rauschnig, Joseph Roth, Rene Schickele, Manes Sperber, Fritz Sternberg, Franz Werfel, Alfred Wolfenstein, Carl Zuckmayer, Hermynia Zur Mühlen, Arnold Zweig, Stefan Zweig etc. - Münzenberg - als herausragender Leitartikler der "Zukunft" - hält sich bis zum Hitler-Stalin-Pakt mit Kritik an der Sowjetunion und der KPD zurück. Danach greift er verstärkt an, kritisiert in seiner Austritterklärung (Austritt aus der KPD) die fehlende innerparteiliche Demokratie der KPD, die falsche Einheitsfronttaktik, den bürokratischen Apparat ("Zukunft" Jg. 2, Nr. 10 / 10.3.1939, S. 11). Der unaufrichtigen Lobpreisung des Paktes durch die KPD stellt er eigene Argumente entgegen. Stalin habe Hitler durch den Pakt den Weg nach Polen freigemacht und somit den Weltkrieg ausgelöst. Damit sei er ein Verräter der Arbeiterbewegung und der antifaschistischen Friedensfront. Die KPD habe sich jedes Recht auf eine Neugestaltung Deutschlands verwirkt ("Zukunft" Jg. 2, Nr. 38, 22.9.1939, S. 1 und Nr. 36, 6.9.1939, S. 4). - 1924-1933 war Münzenberg Reichstagsabgeordneter der KPD und seit 1927 ZK-Mitglied. In diesen Jahren baute er den berühmten "Münzenberg-Konzern" auf. Er dirigierte, von seinen politischen Gegnern - welche vorwiegend dem bürokratisch-orthodox-stalinistischen Lager angehörten - als der "rote Pressezar" apostrophiert, den "Neuen Deutschen Verlag", welcher unter vielen anderen, Zeitungen mit Riesenauflagen wie die "Welt am Abend", "Berlin am Morgen", die "Arbeiter-Illustrierte-Zeitung", die Zeitschrift "Roter Aufbau" etc. - 1933 emigrierte er nach Paris. Dort wurde er einer der Leiter des Welthilfskomitees für die Opfer des deutschen Faschismus und baute sogleich mit schier unerschöpflicher Energie wieder Verlage und Zeitungen zum Kampf gegen die nationalsozialistische Barbarei auf. Von Walter Ulbricht 1937 des Trotzkismus bezichtigt und längere Zeit geheimdienstlich beobachtet, wurde er 1938 aus dem ZK der KPD ausgeschlossen - dies geschah jedoch nie im Rahmen einer ordentlichen ZK-Tagung und durch keine ZK-Mehrheit, somit statutenwidrig. Als Begründung wurde u.a. Münzenbergs mangelnde Parteidisziplin herangezogen. In der Folge, und um dem Ausschluss aus der KPD zuvorzukommen, erklärte Münzenberg selbst im März 1939 seinen Austritt aus der KPD, der am 10. März 1939 in seiner vorliegenden, seit dem 12. Oktober 1938 herausgegebenen Wochenzeitung "Die Zukunft" abgedruckt wurde. - In dem vorliegenden - vorzüglich redigierten Kampfblatt mit Hauptstoßrichtung gegen die faschistischen Mächte sowie den Sowjetkommunismus wandte sich Münzenberg in brisanten Leitartikeln gegen den Stalin-Hitler-Pakt. Die DDR-Geschichtsschreibung darüber: "Er entwickelte sich zu einem extremen Antikommunisten und hetzte in der von ihm herausgegebenen Zeitung Die Zukunft' gegen die KPD, die UdSSR und die KI" (Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Biographisches Lexikon, Berlin/DDR 1970 S. 342). - Bemerkenswert ist das Titelbild der Nr. 4 (27. Januar 1939). Hierbei handelt es sich um die erstmalige geographische Darstellung der "Konzentrationslager Deutschland": (Von Hamburg-Fuhlsbuettel bis Dachau). - Münzenberg trat also für einen freiheitlichen Sozialismus und soziale Demokratie ein und lehnte die Diktatur des Proletariats ab. Er war Gegner des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes. In einem französischen Internierungslager festgehalten, floh Münzenberg im Juni 1940 beim Vorrücken der deutschen Truppen. Sein Tod im selben Monat auf dem Weg in die Schweiz ist bis heute ungeklärt. - Vgl. A. Huß-Michel, Literarische und politische Zeitschriften des Exils 1933-1945, S. 67 ff. - Dazu (als Beilage): Münzenberg, Wilhelm (Willi), Lebenslauf. (Faksimiliertes Typoskript.1918). 1972. 58 nicht paginierte Seiten. Beigefarbener Original-Karton mit schwarzer Typographie und gedruckter Signatur Münzenbergs auf dem Vorderdeckel sowie Münzenbergs Vita auf den Innendeckeln. Fol. (21 x 34 cm). - Bedeutendes Dokument vom späteren "fähigsten Gegenspieler Goebbels" (Gross). Der Lebenslauf gibt Auskunft über die ersten Jahrzehnte des Lebens eines Mannes, der als hoher Funktionär der KPD und der Komintern in der Politik eine bedeutende Rolle spielte, der in Paris mit zahlreichen Publikation seines Verlages "Edition du Carrefour" unübertrefflich den Nazipropaganda-Apparat und die Psychologie der Nazi-Herrschaft (1937) entlarvte. Seine wichtigsten Veröffentlichungen waren u. a. "Die Zukunft, Jounal Anti-Hitlerien" (zusammen mit Arthur Koestler hrsg.), "Propaganda als Waffe", "Braunbuch über den Reichstagsbrand", "Das braune Netz" etc. - Das Original-Typoskript des "Lebenslaufes" befindet sich im Staatsarchiv des Kantons Zürich. Dem Schweizer Sozialarchiv ist es zu verdanken, daß diese Hektographie in der erhaltenen ("originalen") Form reproduziert und publiziert werden konnte. Der junge Willi Münzenberg verfaßte diese biographische Skizze, die seinen Weg zum Kommunismus bis zum Eintritt in den Erfurter sozialdemokratischen Arbeiterbildungsverein (1906) nachzeichnet, entweder während seiner ersten Inhaftierung in der Polizeikaserne Zürich, Ende November 1917 bis März 1918, oder während seiner zweiten Zuchthaushaft, die vom Mai 1918 bis zu seiner Ausweisung aus der Schweiz am 10. November 1918 dauerte. - Willi Münzenberg (gebürtiger Erfurter) trat 1906 Münzenberg in einen Arbeiterbildungsverein (namens "Propaganda") ein, wurde nach knapp einem Jahr Vorsitzender und schloss ihn mit neuem Namen "Freie Jugend Erfurt" dem norddeutschen Jugendverein an. Nachdem er Agitator geworden war, wollte ihm kein Erfurter Betrieb mehr Arbeit geben, es folgten Monate als Wandergeselle. Von August 1910 bis Ende 1913 arbeitete er als Hilfskraft in einer Zürcher Apotheke in der Schweiz. Dort schloss er sich einer Gruppe der sozialistischen Jugendorganisation der Schweiz an und beschäftigte sich intensiv mit der in anarchistischen Kreisen gängigen Literatur wie die "Gegenseitige Hilfe" von Pjotr Kropotkin, "Der Einzige und sein Eigentum" von Max Stirner oder die "Propaganda der Tat" von Johann Most. Ende Juli 1912 wurde er Mitglied des Zentralvorstands der sozialistischen Jugendorganisation der Schweiz und Redakteur der Monatszeitschrift "Die freie Jugend". Im Ersten Weltkrieg leitete er das Internationale Jugendsekretariat in Bern und lernte Lenin kennen. Nach einem Gefängnisaufenthalt wurde Münzenberg am 10. November 1918 als "missliebiger Ausländer" und "Anhänger der Oktoberrevolution" der Schweiz verwiesen. Er schloss sich in Berlin dem Spartakusbund an. 1919 wurde er zum Vorsitzenden der Kommunistischen Jugendinternationale (KJI). - Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG). Versand kann nur als DHL-Paket erfolgen

Mit einer Einleitung von Arthur Koestler (Koestler über Münzenberg) und einem neuerstellten Inhaltsverzeichnis. XXXIV, 848 S. Illustrierter Original-Halbleinenband. Folio. Mit Beilage (siehe Beschreibung unten).

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Da geht ein Bild hinein ...; Der Mensch begegnet Tieren und Pflanzen; Gedichte; Sprüche; Verse; Der Panther; Rainer Maria Rilke; Garten-Besucher; Georg Balzer; Astern; Gottfried Benn; Frühlingsglaube; Ludwig Uhland; Die Natur; Johann Wolfgang von Goethe; Die Mistel; Braunbabel und Salbeitee; Lorenz ; Winzierl; Im Pfanngraben; Walter Pause; Humor; Die Schnecken; Wilhelm Busch; Das Nashorn; Otto von Frisch; Lob der Spatzen; Carl Zuckmayer; Der rätselhafte Drang zur Heimat; Die Brieftaube; Vitus B. Dröscher; Das Schwalbenbuch; Der Schwalbe Flug; Ernst Toller; Verborgenes; Japanischer Holzschnitt; Einfall der Wildenten; Sören Kierkegaard; Der goldene Käfig; Gerald Durell; Vom Singen der Graslerche; So leicht lebt es sich nicht von Hyänen!; Eine unheimliche Nacht; Hans Leuenberger; Ein Straßentroubadour; Ein Abenteuer eines Sperlingsmännchens; E. Thompson Seton; Die Allee im Park von Saint-Cloud; Henri Rousseau; Die Menagerie des Kurfürsten Friedrich III.; W.F. van Roye; Das große Rasenstück; Albrecht Dürer; Waldlandschaft mit Maler; John Constable; Landschaft mit Regenbogen; Peter Paul Rubens; Mondaufgang am Meer; Caspar David Friedrich; Der Schmetterlingsfänger; 2 Tauben; Mosaik 6. Jhdt.; Basilika St. Vitale; Ravena;; Carl Spitzweg; Das Igelnest von Carl; Linne; Heuschrecken; Ihre Aufgabe; Die Gottesanbeterin; Jean-Henri Fabre; Ode an den Schmetterling; Pablo Neruda; Haie am Kaliko-Riff; John Sidney; Pelorus-Jack und Opo; Hermann Dembeck; Die Bergmannskuh; Fred Endrikat; Ein Tiger wirbt um Zärtlichkeit; Paul Eipper; Kreuzspinne; Peter Huchel; Humorlos; Tawaraya Sotatsu; Hündchen; Erich Fried; Erinnerungen eines gelben Hundes; O. Henry; An einen braunen Setter, der im Green-Park seine Herrschaft sucht; Carl Zuckmayer; Der Hund von Torcello; Hans Bender; Der Hund; Helmut von Cube; Der Hund als Untergebener; Kurt Tucholsky; Tierträume und ihre Bedeutung; Hanns Kurth; Charlotte Berend an der Staffele; Lovis Corinth; Hospiz auf dem Grimselpaß; J.A. Koch; Am Ostufer des Starnberger Sees; Max J. Wagenbauer; Im Sonnenschein; Hans Thoma; Jagdszene; Francisco de Goya; Sonniger Weg; August Macke; Titisee; Erich Heckel; Landschaft aus Caranteque mit Frau; Alexej von Jawlensky; Der Wolf; Hermann Hesse; Das nicht von Menschen Gemachte; Madjnun am Grabe Leilas; Bernhard Grzimek; Im Zoo; A. Macke; Die Katze und der Mann; Erwin Strittmatter; Schlafende Katze von E.L. Kirchner; Die Nachtigall; Hans Christian Andersen Autorengruppe: Da geht ein Bild hinein ... München: Verlag Mensch und Arbeit 1983

Der Mensch begegnet Tieren und Pflanzen 160 S. 19 cm, Pappeinband sehr guter Zustand, Aus dem Inhalt: Der Panther von Rainer Maria Rilke; Garten-Besucher von Georg Balzer; Astern von Gottfried Benn; Frühlingsglaube von Ludwig Uhland; Die Natur von Johann Wolfgang von Goethe; Die Mistel; Braunbabel und Salbeitee; von Lorenz / Winzierl; Im Pfanngraben von Walter Pause; Humor; Die Schnecken von Wilhelm Busch; Das Nashorn von Otto von Frisch; Lob der Spatzen von Carl Zuckmayer; Der rätselhafte Drang zur Heimat; Die Brieftaube von Vitus B. Dröscher; Das Schwalbenbuch; Der Schwalbe Flug von Ernst Toller; Verborgenes; Japanischer Holzschnitt; Einfall der Wildenten von Sören Kierkegaard; Der goldene Käfig von Gerald Durell; Vom Singen der Graslerche; So leicht lebt es sich nicht von Hyänen!; Eine unheimliche Nacht von Hans Leuenberger; Ein Straßentroubadour; Ein Abenteuer eines Sperlingsmännchens von E. Thompson Seton; Die Allee im Park von Saint-Cloud von Henri Rousseau; Die Menagerie des Kurfürsten Friedrich III. von W.F. van Roye; Das große Rasenstück von Albrecht Dürer; Waldlandschaft mit Maler von John Constable; Landschaft mit Regenbogen von Peter Paul Rubens; Mondaufgang am Meer von Caspar David Friedrich; Der Schmetterlingsfänger; 2 Tauben; Mosaik 6. Jhdt.; Basilika St. Vitale; Ravena; von Carl Spitzweg; Das Igelnest von Carl von Linne; Heuschrecken; Ihre Aufgabe; Die Gottesanbeterin von Jean-Henri Fabre; Ode an den Schmetterling von Pablo Neruda; Haie am Kaliko-Riff von John Sidney; Pelorus-Jack und Opo von Hermann Dembeck; Die Bergmannskuh von Fred Endrikat; Ein Tiger wirbt um Zärtlichkeit von Paul Eipper; Kreuzspinne von Peter Huchel; Humorlos; Tawaraya Sotatsu; Hündchen von Erich Fried; Erinnerungen eines gelben Hundes von O. Henry; An einen braunen Setter, der im Green-Park seine Herrschaft sucht von Carl Zuckmayer; Der Hund von Torcello von Hans Bender; Der Hund von Helmut von Cube; Der Hund als Untergebener von Kurt Tucholsky; Tierträume und ihre Bedeutung von Hanns Kurth; Charlotte Berend an der Staffelei von Lovis Corinth; Hospiz auf dem Grimselpaß von J.A. Koch; Am Ostufer des Starnberger Sees von Max J. Wagenbauer; Im Sonnenschein von Hans Thoma; Jagdszene von Francisco de Goya; Sonniger Weg von August Macke; Titisee von Erich Heckel; Landschaft aus Caranteque mit Frau von Alexej von Jawlensky; Der Wolf von Hermann Hesse; Das nicht von Menschen Gemachte; Madjnun am Grabe Leilas; von Bernhard Grzimek; Im Zoo von A. Macke; Die Katze und der Mann von Erwin Strittmatter; Schlafende Katze von E.L. Kirchner; Die Nachtigall von Hans Christian Andersen; Anmerkungen zu Autoren und Künstler; Bei einem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Originalbuch.<br> Bei Bestellungen Werktags bis 11,30 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, <br>ansonsten am folgenden Werktag.<br>

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Der Spiegel, das Politmagazin: 1/2/1967, DDR Das zweite Deutschland,

Titel DDR / DEUTSCHLAND II - Der Fakt (S. 34) * ER WAR IMMER DER BESTE SEINER KLASSE (S. 36) Deutschland 13 BONN / CDU-VORSITZ - Töne fürs Volk * 14 KABINETT - Verschieden gestaltet * 15 FRANZÖSISCHE TRUPPEN - Ohne Kampfauftrag * 16 LAURITZEN - Schwarz, weiß, rot * 16 SPIONAGE KISCHKE / FRENZEL - Kochkurs für Kasachstan * 18 GEGEN DIE ZUKUNFTSDROHUNG EINE ZUKUNFTSMUSIK * 19 Sind wir Heloten? * 20 Satellit der USA? * 20 Mittel für den Endkampf * 32 JUSTIZ / REICHSTAGSBRAND - Wohl des Volkes * 32 AFFÄREN ( RHODESIEN-GELD - Lohn der Tugend * 33 SCHULEN / BILDUNGSTEST - Herren bestürzt * 46 KIRCHE / HOTELS - Fromme Diebe * 46 WERBUNG / RADENKOVIC - Verkaufter Ruhm * 47 VERKEHR / UNFÄLLE - Tödliche Hölzer * 48 FERNSEHEN OLYMPISCHE SPIELE - Kontrast auf Grün * Serie 50 Der Orden unter dem Totenkopf * Ausland 62 VIETNAM / ESKALATION - Schlüssel zum Sieg * 63 WIE KANN DER KRIEG BEENDET WERDEN? : Der SPIEGEL stellte Nordvietnams Präsidenten Ho Tschi-minh 18 Fragen über den Krieg in Vietnam und die Möglichkeiten, ihn zu beenden. Ha Tschi-minh, der seit Beginn des unerklärten Krieges zwischen seiner 18-Millionen-Republik und der Weltmacht Amerika (195 Millionen Einwohner) noch keinem westlichen Journalisten ein formelles Interview gewehrte, antwortete mit folgender Erklärung, in der er seine Bedingungen für eine Beendigung des Krieges nennt: * 64 GANZE WOHNBLOCKS VERSANKEN IN SCHUTT : Harrison E. Salisbury, 58, stellvertretender Chefredakteur der New York limes , ist der erste nichtkommunistische Journalist des Westens, der seit Beginn der amerikanischen Bombenangriffe ein Visum für Nordvietnam bekam, dort unbeschränkt reisen und unzensiert berichten kann. Salisbury, der 1955 für eine Serie über die Sowjet-Union den Pulitzer-Preis erhielt, traf am Freitag vor Weihnachten mit einer Kurier-Maschine der Internationalen Kontrollkommission für Indochina aus Kambodscha in Hanoi ein. In seinem ersten Bericht bestätigte er die nordvietnamesischen Meldungen, daß US-Bomber vor Weihnachten Wohngebiete der Hauptstadt angegriffen hatten. In dem -- hier wiedergegebenen -- zweiten Artikel schildert Salisbury die Auswirkungen von bisher unbekannten Flächen-Bombardements auf Nordvietnams drittgrößte Stadt, Nam Dinh. Das Pentagon hielt in einem Kommentar zu Salisburys Berichten daran fest, daß die US-Angriffe militärischen Zielen gälten, räumte aber ein, daß es unmöglich ist, Zerstörungen in Wohngebieten zu vermeiden . * 65 FRANKREICH / WAHLBÜNDNIS - Rot und Rosa * 66 JAPAN / KORRUPTION - Schwarzer Nebel * 67 USA / KADETTENSCHULEN - Wundervolle Rasse * Kultur 68 SCHRIFTSTELLER / ZUCKMAYER - Prost Jobs * 69 WIR WERDEN NEUE LIEDER HABEN : Carl Zuckmayers größter Theatererfolg, das Flieger-Stück Des Teufels General , kommt in dieser Spielzeit mit einigen Dialog-Änderungen wieder auf die Bühnen. Nach Düsseldorf werden Theater in Berlin, Frankfurt und Verden an der Aller die neue Fassung spielen, die ursprüngliche Version hatte Zuckmayer im März 1963 zurückgezogen. -- Der Titel-General, der Hitler-General Harras, wird von der Gestapo beschattet: Sie vermutet Sabotage in der Harras unterstellten Flugzeugproduktion -- ein Oberst Eilers stürzte bereits mit einer neuen Maschine ab. Harras, ein Haudegen und Nazi-Verächter, entdeckt den Saboteur schließlich in seinem Mitarbeiter Oderbruch: Der Widerständler, Ingenieur im Luftfahrtministerium, laßt die eigenen Flugzeuge abstürzen, weil es keinen anderen Weg gibt, um Deutschland zu befreien . In der letzten Szene des Stücks disputieren Harras und Oderbruch über den Sinn solchen Widerstands. Zuckmayer hat Dialogpartien dieser Szene neu formuliert. * 70 Kurt Leopold über Hans Apel: Wehen und Wunder der Zonenwirtschaft - 17 MILLIONEN ZAHLTEN MEHR: Dr. Kurt Leopold, 66, ist als ehemaliger (1953 bis 1964) Leiter der Treuhandsfelle für den Interzonenhandel in Berlin einer der besten Kenner der DDR-Wirtschaft. -- Hans Apel, 71, Volkswirtschaftsprofessar und USA-Emigrant, konnte. 1962 und 1964 mit seinem amerikanischen Paß durch die DDR reisen und veröffentlichte 1965 das Buch Ohne Begleiter -- 287 Gespräche jenseits der Zonengrenze . * 72 FILM / NEU IN DEUTSCHLAND - Blumen der Bösen * 72 FILM / NEU IN DEUTSCHLAND - Wert des Colts * 72 FILM / NEU IN DEUTSCHLAND - Not am Mond * 73 PRESSE / TAGESZEITUNGEN - Adios für immer * 73 PSYCHOLOGIE / VOLKSCHARAKTER - Mauer von innen * 74 MALEREI / LAM - Bedrohliche Früchte * 74 LUFTFAHRT / PAPIERFLUGZEUGE - Fortschritt in Falten * 79 KRITIK * 79 BESTSELLER 1966: Zum Jahresende errechnete das Institut für Demoskopie Allensbach aus den Daten aller wöchentlichen Bestseller-Listen, die im Auftrag des SPIEGEL 1966 ermittelt wurden, die Jahresbestseller 1966. Die Anzahl der Nennungen eines Buch-Titels durch die von Allensbach-Interviewern befragten Buchhändler wurde in ein Punktsystem umgerechnet, bei dem der als meistverlangt genannte Titel die Index-Ziffer 100 erhält. Die Liste der Jahresbestseller zeigt also nicht nur die reine Rangfolge der zwanzig Erfolgsbücher. sondern spiegelt -- mit den rechts aufgeführten Index-Ziffern -- auch die mehr oder minder großen Abstände innerhalb der Erfolgsskala. Nach demselben System wurde die Jahresliste der zwanzig Schallplatten-Bestseller (siehe Seite 81) zusammengestellt. ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut ***Bei einer Bestellung bis 16 Uhr geben wir Ihr Buch noch am selben Tag in die Post***

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Gedicht, Jahreszeiten,Begegnungen, Religion, Eindrücke, feste, Festtage, Natur, Leben, Tod, Liebe, Landschaft, Blumen, Heimkehr, Religion, Gott, Glaube Hohoff, Kurt: Flügel der Zeit- Deutsche Gedichte 1900 - 1950. Frankfurt a.M. ; Hamburg : Fischer Bücherei 1962

113.-125. Tsd kl. 8 Taschenbuch,, gebräunt, an den kanten etwas bestoßen, buchdeckel hinten geknickt Gedichte:( Autor: Titel) Hans Arp: "Schwarze Eier"; Ingeborg Bachmann: "Fall ab, Herz", " Die große Fracht", "Psalm (2)"; Richard Beer-Hofmann: "Der einsame Weg", "Maachas Lied"; Gottfried Benn: "Gesänge", "Dunkler-", " Turin", "Ach, das ferne Land", "Quartär", "Viele Herbste"; Werner Bergengruen: " Die Heimkehr", "Leben eines Mannes","Duschkas lied", "Frage und antwort"; Richard Billinger: "Mond", "Tänzer Nijinski"; Ernst Blass: "Vormittag"; Rudolf Borchardt: " Autumnus (I)", " Lichterblickungslied", "Nachklang"; Bertolt Brecht: "Erinnerung an die marie A.", " Legende von der Entstehung des Buches Taoteking", "Der Blumengarten", " Rudern, Gespräche"; Georg Britting: "Gras", "Der hahn", " Der Weinkrug", " Wo war das im Winter verborgen?", "Was hat, Achill", "Jägerglück"; Christine Brusta: "Vögel", "Beim Lesen des zweiten Paulusbriefes an die Korinther"; Hans Carossa: " Unzugänglich schien der Gipfel", " Was einer ist", " Hüte dein altes geheimnis", " O verlerne die zeit"; Theodor Däubler: "Weg", "Diadem", "Ein Lauschender auf blauer Au", "Die Fichte", " "Dämmerung"; Max Dauthendey: " Die Scharen von mächtigen Raben"," Drinnen im Strauß", " Ich grübe mir gern in die Stille ein Grab"; Richard Dehmel: "Manche Nacht", " Die stille stadt"; Günter Eich: " der Anfang kühlerer Tage", " Blick nach remagen", " Februar", " Wo ich wohne"; Gerrit Engelke: "Ein herbstlich Lied für Zweie"; Peter Gan: " Die Windrose spricht", "Damals", " Das Lied"; Stefan George: "Vogelschau", " Ein Angelico", " Stimmen im strom", " Keins wie dein feines Ohr", " Urlandschaft", " Horch was die dupfe Erde spricht", " Du schlank und rein wie eine flamme"; Albrecht Goes: "Landschaft der Seele", " Die zuversicht"; Iwan Goll: " Schöpfung der Menschen", " Sahst du in meiner Lunge"; Manfred Hausmann: " Vollmond über einem Bauerngarten", " Traumboot" Max Herrmann-Neisse: " Ein abend ist vertan", " Katastrophe", " Das Unabwendbare"; Hermann Hesse: " Nachtfest der Chinesen in Singapore", "Heimweg vom Wirtshaus"; Georg Heym: "Der Gott der Stadt", "Ophelia", "Schwarze Vision (IV)", " Alle Landschaften", " Spitzköpfig kommt er", "Judas", "Die Mühlen", "Der Wald"; Jacob van Hoddis: " der träumende", "Der Todesengel (I,IV)", "Die himmelsschlange", "Zweifel"; Hugo von Hofmannsthal: "Reiselied", Terzinen (III), Manche freilich, "Der Schiffskoch, ein Gefangener singt", der Kaiser von China spricht, blühende Bäume; Walter Höllerer: Im Mittagslicht, Im Diesellärm; Hans egon Holthusen: Klage um den Bruder (VI), Variation über zeit und Tod (IV), Ende september; Ricarda Huch: Du kamst zu mir; "Mein herz, mein löwe", Nicht alle Schmerzen; Peter Huchel: Die magd, Die dritte Nacht im April, Die Schwalbe; F. G. Jünger: An den Wein, Wintermorgen, Die Schlange, Fliegenpilze; Marie Luise Kaschnitz: Rückkehr nach Frankfurt (III, XII), Vater Feuerwerker; Erich Kästner: Ein Hund hält Reden; Martin Kessel: Koloaturen, Der folgsame heini; Theodor Kramer: Wenn ein Pfründner einmal Wein will, Der Dornenwald; Karl Krolow: Im Mittag; Verlassene küste; Orte der geometrie; Gedichte gegen den tod (V); Siegfried Lang: Nachglut (II), Weiße Frühe (II); Horst Lange: Loblie auf das vergängliche, Gesang hinter den Zäunen, Attischer mond; Elisabeth Langgässer: Ostermontag, Heimkehr, Weges ende, Vorfrühlingswald; Else Lasker-Schüler: Ein alter Tibetteppich, Weihnachten, mein blaues Klavier, Jerusalem; Gertrud von Le Fort: Hymne der kirche; Wilhelm Lehmann: An meinen ältesten Sohn, Die Signatur; Der Holunder, Nach nicht genug, unberühmter Ort, Februarmond; Hans Leifhelm: Die Alpendrossel, "Mit dem Sichelmond, mit dem Abendstern"; Alexander Lernet-Holenia: Aus "der Dreikönigszug", La chasse a force de chiens courants; Alfred Lichtenstein: Der Ausflug, Prophezeiung; Otto zur Linde: Herbstsonne. Wolke. Die Birke; Oskar Loerke: Nacht auf der südlichen Insel, Pompeij. Grab dees Dichters, Ararat, der Silberdistelwald; Ernst Wilhelm Lotz: Aufbruch der jugend; Max Mell: Der milde Herbst von anno 45, Hochsommernacht; Alfred Mombert: es war zur nacht, So dunkel ist mein Schatten, der lorbeerkranz, Hier ist ein Gipfel; Christian Morgenstern: Der Mond, der Seufzer, die zwei Parallelen, der großbahnhoftauber, Die Stadt aus Elfenbein; Heinz Piontek: Bootsfahrt, Die Landmesser; Heinz Politzer:Regenlied, die gläsenere Kathedrale; Rainer Maria Rilke: Liebeslied, das karusell, Christie Höllenfahrt, Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens, Sonett an Orpheus (VII), ; Joachim Ringelnatz: Ehrgeiz, Meine alte Schiffsuhr, Überall, Die Ameisen; Max Rychner: Was kehrt wieder!, Beute des Wunsches, Schneeglocken; Oda Schaefer: irisches geleit, Äolshafe; Rene Schickele: Sonnenuntergangm Pfingsten; F. Schnack: kleine Legende, Vogelwoke, der magische Wirt>; Reinhold Schneider: Allein den betern, Müßt ich den tod nicht schauen; Rudolf Alexander Schröder: Sonett, Nord und Süd, Fall auf mein Angesicht; Ernst Stadler: Vorfrühling, Gang im Schnee, Im treibhaus; August Stramm: Patrouille, Kriegsgrab; Georg Trakl: Verklärter Herbst, Zu Abend mein Herz, Grodek; Georg von der Vring: Waldlager bei Billy, Liebenslied eines Mädchens, Wie Haselgelb, "das wehen wird", aus einer Nacht; Frank Wedekind: Der Gefangene, an eine grausame Geliebte, Der Tantenmörder, Pirschgang; Josef Weinheber: Taubnesseln, "Alkaios, der Dichter", Leitspruch, Alt-Ottakring; Konrad Weiss: Nachtlied, Aktäon, Harter tag, Der Mond; Ich erstaune tief in Scheu; Franz Werfel: Als es fünf geschlagen, Schwermut, Lied der Toten, Auf den alten Stationen; Karl Wolfskehl: Die Stimme spricht, "Ein Himmel, sprachst du"; Werner Zemp: Nachklang, Winterliche Strophen (IV); Albin Zollinger: Sonntag, Abenddrand, Frühglocke; Carl Zuckmayer: Connacf im Frühling, Elegie von Abschied und Wiederkehr 113.-125. Tsd

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