Zweig Maria Stuart
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Zweig, Stefan: Maria Stuart. Bertelsmann Lesering (Lizenz des S.Fischer Verlages) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh
411S. 8°
Halbleder Goldgeprägter Halblederband mit grauem Farbkopfschnitt. Die Einbandkanten dezent berieben, das Rückenleder mit kleiner Abriebstelle, Exlibris auf Innendeckel, die letzten Seiten am unteren Rand knickig, ansonsten noch gute Erhaltung. Maria Stuart (* 8. Dezember 1542 in Linlithgow; 8. Februarjul./ 18. Februar 1587greg. in Schloss Fotheringhay) war vom 14. Dezember 1542 bis zum 24. Juli 1567 als Maria I. Königin von Schottland sowie durch ihre Ehe mit Franz II. von 1559 bis 1560 auch Königin von Frankreich, sie entstammte dem Haus Stuart. Da Schottland zur Zeit ihrer Geburt von politischen und religiösen Unruhen erschüttert war, wurde Maria Stuart im Kindesalter nach Frankreich gebracht und an der Seite ihres künftigen Ehemanns Franz II. erzogen. Durch den frühen Tod des Königs wurde sie bereits im Alter von 17 Jahren zur Witwe und kehrte nach dem langjährigen Aufenthalt in Frankreich 1561 nach Schottland zurück. Dort gelang es ihr nicht, die zahlreichen Spannungen unter den konkurrierenden Adelsfamilien zu befrieden. Nach der Ermordung ihres zweiten Gemahls Lord Darnley, an der ihr eine Mitschuld angelastet wurde, dankte sie 1567 zugunsten ihres Sohnes Jakob I. ab und ging ins Exil nach England. Ihre zweite Lebenshälfte war geprägt von einem fortwährenden Konflikt mit Königin Elisabeth I., der sich unter anderem auf einen Anspruch auf den englischen Königsthron zurückführen ließ. Nachdem Maria Stuart verdächtigt worden war, an einem geplanten Attentat auf die englische Königin beteiligt gewesen zu sein, wurde sie wegen Hochverrats 1587 hingerichtet. Aufgrund der zahlreichen künstlerischen Bearbeitungen ihrer Lebensgeschichte gilt sie neben Macbeth als eine der bekanntesten schottischen Monarchengestalten. Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; 22. Februar 1942 in Petropolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. Leben 1881 bis 1918 - Jahre des Reifens Stefan Zweig wurde als Sohn des wohlhabenden jüdischen Textilunternehmers Moritz Zweig und dessen Gattin Ida Brettauer, Spross eines reichen Kaufmannsgeschlechts aus Hohenems, geboren. Er wuchs gemeinsam mit seinem Bruder Alfred in einer prächtigen Wohnung am Wiener Schottenring auf. Die Familie Zweig war nicht religiös, Zweig selbst bezeichnete sich später als "Juden aus Zufall". Am Wiener Gymnasium Wasagasse legte er 1899 seine Matura ab. Anschließend an der Wiener Universität als Student der Philosophie eingeschrieben, mied er den Vorlesungsbetrieb so weit wie möglich und schrieb lieber für das Feuilleton der Neuen Freien Presse, deren Redakteur Theodor Herzl war. Nachdem Gedichte von ihm schon seit 1897 in Zeitschriften veröffentlicht worden waren, erschien 1901 der Gedichtband Silberne Saiten und 1904 seine erste Novelle Die Liebe der Erika Ewald. In diesem Jahr wurde Stefan Zweig mit einer Dissertation über Die Philosophie des Hippolyte Taine bei Friedrich Jodl in Wien zum Dr. phil. promoviert. Nach und nach entwickelte er eine markante Schreibweise, die behutsame psychologische Deutung mit fesselnder Erzählkraft und brillanter Stilistik verband. Neben eigenen Erzählungen und Essays arbeitete Zweig auch als Übersetzer der Werke Verlaines, Baudelaires und insbesondere Emile Verhaerens sowie als Journalist. Seine Bücher erschienen im Insel-Verlag in Leipzig, dessen Verleger Anton Kippenberg er schließlich freundschaftlich verbunden war und dem er die Anregung gab zur 1912 begründeten Insel-Bücherei und zu den nach dem Ersten Weltkrieg erschienen Buchreihen Bibliotheca mundi und Pandora mit originalsprachlicher Literatur. Zweig pflegte einen großbürgerlichen Lebensstil und reiste viel, unter anderem besuchte er 1910 Indien und 1912 Amerika. Diese Reisen verschafften ihm immer wieder Kontakte zu anderen Schriftstellern und Künstlern, mit denen er oft lang anhaltende Korrespondenzen führte. Zweig war auch ein begeisterter und in Fachkreisen anerkannter Sammler von Autografen. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges hatte Zweig, wie er in Die Welt von Gestern schreibt, "vorläufig keinerlei militärische Pflichten, da ich bei allen Assentierungen als untauglich erklärt worden war ... Andererseits war es wieder unerträglich, in einer solchen Zeit als verhältnismäßig junger Mensch abzuwarten, bis man ihn herausscharrte aus seinem Dunkel und an irgendeine Stelle warf, an die er nicht gehörte. So hielt ich Umschau nach einer Tätigkeit, wo ich immerhin etwas leisten konnte, ohne hetzerisch tätig zu sein, und der Umstand, daß einer meiner Freunde, ein höherer Offizier, im Kriegsarchiv war, ermöglichte es mir, dort eingestellt zu werden." Es gelang dann auch, Rainer Maria Rilke im Alter von "fast vierzig Jahren" "gleichfalls für unser abgelegenes Kriegsarchiv anzufordern... er wurde bald dank einer gütigen medizinischen Untersuchung entlassen." Zweig beschloss nun, auch unter dem Einfluss seines Freundes, des französischen Pazifisten Romain Rolland, "meinen persönlichen Krieg zu beginnen: den Kampf gegen den Verrat der Vernunft an die aktuelle Massenleidenschaft." 1917 wurde er vom Militärdienst erst beurlaubt, später ganz entlassen. Er zog nach Zürich in die neutrale Schweiz, arbeitete dort als Korrespondent für die Wiener Neue Freie Presse und publizierte seine humanistische, den partei- und machtpolitischen Interessen völlig fern stehende Meinung auch in der deutschsprachigen Zeitung Pester Lloyd. 1919 bis 1933 - Salzburger Jahre Nach Kriegsende kehrte Zweig nach Österreich zurück, er lebte in Salzburg im Paschinger-Schlössl am Kapuzinerberg. Im Januar 1920 heiratete er die von dem Journalisten Dr. Felix von Winternitz geschiedene Friderike von Winternitz. Als engagierter Intellektueller trat Stefan Zweig vehement gegen Nationalismus und Revanchismus ein und warb für die Idee eines geistig geeinten Europas. Er schrieb viel während dieser Zeit: Erzählungen, Dramen, Novellen. Die historischen Momentaufnahmen Sternstunden der Menschheit von 1927 zählen bis heute zu seinen erfolgreichsten Büchern. 1928 bereiste Stefan Zweig die Sowjetunion, wo seine Bücher auf Betreiben von Maxim Gorki, mit dem er im Briefwechsel stand, auch auf Russisch erschienen. Sein 1931 erschienenes Buch Die Heilung durch den Geist widmete er Albert Einstein. 1933 verfasste Zweig das Libretto für die Oper Die schweigsame Frau von Richard Strauss. 1934 bis 1942 - Exiljahre Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Deutschen Reich im Jahre 1933 wurde deren Einfluss auch in Österreich spürbar. Am 18. Februar 1934 durchsuchte die austrofaschistische Polizei das Haus des erklärten Pazifisten Stefan Zweig auf der Suche nach versteckten Waffen. Tief betroffen, stieg Zweig unmittelbar danach in den Zug und emigrierte nach London. Seine Bücher durften nicht mehr im Insel-Verlag erscheinen, sondern wurden in Wien verlegt. Dennoch rissen die Kontakte nach Deutschland nicht ab. Im selben Jahr unternahm er auch eine Reise nach Südamerika. Im März 1933 kam die Verfilmung seiner Novelle Brennendes Geheimnis in die Kinos. Da der Titel in Hinblick auf den Reichstagsbrand viel Anlass zu Spott bot, wurde die weitere Aufführung des Films verboten.[1] Zweig wurde auf die Liste der Bücherverbrennungen gesetzt und 1935 in die Liste verbotener Autoren aufgenommen. Seine Ehe mit Friderike, von der er seit seiner Flucht 1934 getrennt lebte, wurde 1938 geschieden. 1939 heiratete er Charlotte Altmann, die mit ihm aus Salzburg geflohen war. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nahm Stefan Zweig die britische Staatsbürgerschaft an. Er verließ London und gelangte über die Stationen New York, Argentinien und Paraguay im Jahr 1940 nach Brasilien. 1942 erschien seine Schachnovelle und die Monografie Brasilien. 1944 erschien posthum seine Autobiografie unter dem Titel Die Welt von Gestern. Tod Stefan Zweig beging am 22. Februar 1942 in Petropolis (bei Rio de Janeiro) mittels Einnahme einer Überdosis des Barbiturats Veronal Suizid. Seine Frau wartete seinen Tod ab, legte sich danach mit einer Überdosis Morphi...
[SW: Deutsche Literatur | Historischer Roman | Stefan Zweig]
Stefan Zweig, deutsche Literatur, Maria Stuart, England, Geschichte, Romane, Erzählungen - Zweig, Stefan: Maria Stuart. Roman. Fischer, 1995. ISBN: 3596217148
Leseprobe (S. 214): Eine solche rasende Spannung und Überspannung des Empfindens muß eine Seele verwandeln. Unbekannte und einmalige Kräfte reißt das Übermaß der Leidenschaft aus dieser bisher lässigen und zurückhaltenden Frau. Verzehnfacht lebt sich ihr Körper, ihre Seele in diesen Wochen aus, Möglichkeiten und Fähigkeiten brechen aus ihr vor, die sie vordem und nachdem nie wieder erreichte. In diesen Wochen kann Maria Stuart achtzehn Stunden galoppieren und dann noch die Nacht ohne Müdigkeit wachen und Briefe schreiben....---Zustand: leichte Gebrauchsspuren. Wie neu! 101994 - , ISBN-13: 9783596217144
293.-302. Tausend 469 Seiten mit 8 Bildtafeln.
[SW: Stefan Zweig, deutsche Literatur, Maria Stuart, England, Geschichte, Romane, Erzählungen]
Zweig, Stefan: Stefan Zweig. Gesammelte Werke in Einzelbänden: Maria Stuart: Gesammelte Werke in Einzelbänden: 5. Aufl. . 2002 . 469 S., 8 Bildtaf. . 18,5 cm . ; Fischer (S.), Frankfurt, 2004. ISBN: 9783100970411
Als 'Mängelexemplar' gekennzeichnet, jedoch garantiert vollständig, unbenutzt und in gutem Zustand mit leichten Lagerspuren; Sofort versandfertig!; ISBN 9783100970411, ISBN: 3100970411
Gebundene Ausgabe
[SW: Maria Stuart, Königin von Schottland, Stuart, Maria, HC/Belletristik/Dramatik, Geschichte, Neuzeit, England, Geschichte; Biografien, Maria Stuart, Königin v. Schottland; Biografien, Schottland, Geschichte; Biographien]
Zweig, Stefan: Maria Stuart; Hrsg. u. mit e. Nachbemerk. vers. v. Knut Beck . Fischer Taschenbücher Bd.1714 .. 477 S., 8 Bildtaf. . 19 cm . ; Fischer (Tb.), Frankfurt, 2004. ISBN: 3596217148
Ungelesenes, vollständiges Exemplar; in sehr gutem Zustand mit leichten Lagerspuren, als Mängelexemplar gekennzeichnet. Rechnung mit MwSt.; Bestellungen bis 15 Uhr werden am gleichen Werktag verschickt. ; Das Leben der Maria Stuart, einer der tragischen Gestalten der Weltgeschichte, der vom Schicksal früh "alles an irdischer Macht so mühelos in die Hände" gegeben wurde, ohne daß sie es zu halten verstand, hat schon bald nach ihrem Tod sehr unterschiedliche Darstellungen erfahren: vom "Hymnus, der sie wie eine Heilige verteidigte", bis zum genauen Gegenteil. Sie war - soviel ist gewiß - eine anziehende, leidenschaftliche, kluge und stolze Frau, aber wohl weniger eine Königin, als die sie sich dennoch fühlte. "Wie war das eigentlich mit Maria Stuart? War sie wirklich am Mord ihres zweiten Gatten beteiligt, war sie es nicht?" Der Fall begann Stefan Zweig zu interessieren, als er im Britischen Museum zu London einen handschriftlichen Bericht über ihre Hinrichtung las. "Ich fragte nach einem wirklich verläßlichen Buch. Niemand konnte mir eines nennen, und so suchend und mich erkundigend geriet ich unwillkürlich hinein ins Vergleichen und hatte, ohne es recht zu wissen, ein Buch über Maria Stuart begonnen" ... So entstand diese bewundernswert intuitive und zugleich doch weitgehend objektive romanhafte Biographie.; ISBN 3596217148, ISBN-13: 9783596217144
Taschenbuch
[SW: Kategorien - Biografien & Erinnerungen - Nach Ländern & Kontinenten - Großbritannien & Irland]




